FIM Super Enduro Riesa

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Das neue Jahr fing wieder gut an, denn zum fünften Mal hieß es in der Sachsen Arena Riesa, FIM Super Enduro Weltmeisterschaft. Auch in diesem Jahr bekam die bis auf den letzten Platz gefüllte Halle reichlich Action von der anwesenden Weltelite der Klassen Prestige und Junior geboten, die ihren zweiten Weltmeisterschaftslauf der Saison 2019 ausfuhren. Aber auch die Nationale Klasse war mit 3 Gruppen und insgesamt 40 Fahrern stark besetzt.

In der Nationalen Klasse konnte der Brite Tom Knight den ersten Lauf vor Pascal Springmann und Thomas Schley gewinnen. Im zweiten und entscheidenden Durchgang war es der Schweizer Jonathan Rossé, der sich mit seiner Yamaha durchsetzte und das Rennen gewann. Die weiteren Plätze gingen an Pascal Springmann und Marco Pfeifer. Mit den zwei zweiten Plätzten konnte sich der Beta Pilot Springmann den Tagessieg sichern.

In der Junioren Klasse galt es einen Nachfolger für Kevin Gallas, den Junioren Weltmeister 2018 zu finden. Der Führende in der Meisterschaft William Hoare sicherte sich im Zeittraining die Pole Position und konnte diese im ersten Durchgang in einen Sieg umsetzen. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Tim Apolle und Diego Herrera. Im zweiten Lauf, der beim Super Enduro im Reverse Grid, der umgekehrten Startreihenfolge aus dem Training gestartet wird, waren zur Freude der Zuschauer zwei Deutsche, die an der Spitze den Ton angaben. Den Durchgang gewann Tim Apolle vor Leon Hentschel. Platz drei ging an den Briten William Hoare. Auch im dritten und letzten Lauf konnte sich Tim Apolle durchsetzen und gewann damit die Tageswertung der Junioren Klasse. Die Plätze zwei und drei gingen an William Hoare und Diego Herrera.

In der Prestige Klasse ging es nach dem Zeittraining in die Super Pole, wo es für die schnellste Runde nicht nur den besten Startplatz, sondern auch extra Punkte für die Meisterschaft gab. Hier war Colton Haaker mit einer Rundenzeit von 36,250 Sekunden schneller als alle seine Konkurrenten. Im ersten Lauf kam es noch vor der ersten Kurve zu einem heftigen Startcrash, bei dem sich Alfredo Gomez verletzte und das Rennen neugestartet wurde. Nach einigen spannenden Kämpfen konnte sich im ersten Finale der amtierende Weltmeister Cody Webb gegen seinen Teamkollegen Taddy Blazusiak durchsetzen und gewinnen. Platz drei ging an den Husqvarna Piloten Colton Haaker. Im zweiten Lauf, der im Reverse Grid gestartet wurde, war es erneut Cody Webb, der sich an die Spitze des Feldes setzten konnte und mit fast 20 Sekunden Vorsprung vor Haaker und Blazusiak gewann. Im letzten und entscheidenden Finale war es der Pole Taddy Blazusiak, der ungefährdet den Sieg einfahren konnte. Kontrolliert und ohne unnötiges Risiko fuhren Haaker und Webb auf die Plätze 2 und 3. Dieser dritte Platz reichte Cody Webb für den Tagessieg und zur Übernahme des Red Plates für den Meisterschaftsführenden.