Die EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026 startete in Fafe, Portugal, wo der fünfte Saisonlauf ausgetragen wurde. Bei diesem zweiten Besuch innerhalb weniger Wochen reiste das MGR Racing Team bestens vorbereitet an und sicherte sich dank der herausragenden Form von Kyron Bacon zwei starke Renntage.

Beim zweiten GP von Portugal kämpften die Spitzenfahrer der Szene erneut auf technisch anspruchsvollen Wertungsprüfungen und in extremer Hitze. Nicht nur die hohen Temperaturen und das komplexe Terrain forderten Fahrer und Teams heraus, sondern auch der starke Staub, der die Sicht sowohl in den Wertungsprüfungen als auch auf den Überführungsetappen einschränkte und den Schwierigkeitsgrad des Rennens weiter erhöhte.

Die 45 km langen Überführungsabschnitte hielten drei völlig neue Wertungsprüfungen bereit. Die Veranstaltung wurde mit dem technischen und anspruchsvollen Extreme Test eröffnet, gefolgt vom Enduro Test und dem Cross Test, die beide über den gesamten Wettbewerb hinweg ein sehr hohes technisches Niveau boten. Diese Prüfungen – die am Samstag und Sonntag jeweils dreimal gefahren wurden, mit Ausnahme des letzten Cross-Test-Durchgangs, der von den Organisatoren abgesagt wurde – entschieden über die Ergebnisse des fünften Laufs der Weltmeisterschaft 2026.

Wieder in bester körperlicher Verfassung lieferte Kyron Bacon in den Wertungsprüfungen eine starke Leistung ab und zeigte sein volles Potenzial. Am Samstag ging der australische Fahrer entschlossen ins Rennen und nutzte seine Kawasaki optimal, um sich den fünften Platz in der Klasse Enduro2 zu sichern. Am Sonntag startete der „Tasmanische Teufel“ mit der zweitschnellsten Klassenzeit in den Tag, hielt das gesamte Rennen über ein hohes Tempo und landete schließlich auf dem vierten Platz der Enduro2 – nur knapp am Podium vorbei.

Kyron Bacon: „Ich bin wirklich glücklich mit meinem Wochenende. Wir haben große Fortschritte gemacht und es endlich geschafft, alles auf den Punkt zu bringen. Ich habe sowohl am Samstag als auch am Sonntag gute Zeiten gesetzt, und das motiviert mich umso mehr für den Großen Preis von Frankreich. Ich bin gespannt, was wir dort erreichen können. Wie immer ein großes Dankeschön an das Team für die hervorragende Arbeit das ganze Wochenende über.“

Enrico Garelli – Teammanager: „Ich bin sowohl mit meinem Fahrer als auch mit dem Team sehr zufrieden. Wir haben einen tollen Job gemacht. Kyron hat alles gegeben, was er hatte, und die Zeiten spiegeln sein Können wider. Am Sonntag gelang es ihm trotz der extremen Bedingungen, Spitzenzeiten einzufahren: Zweiter in der ersten Wertungsprüfung, dann Dritter in einer weiteren. Wir sind definitiv auf dem richtigen Weg.“

Text/Bild: Kawasaki Racing Team