Courtney Duncan von DRT Kawasaki kämpfte sich bei der vorletzten Runde der FIM WMX Frauen-Weltmeisterschaft im niederländischen Arnhem beherzt auf den sechsten Gesamtrang. Damit reist sie auf dem vierten Platz der Meisterschaftswertung zum Saisonfinale im nächsten Monat nach Australien.
Die Neuseeländerin startete nach regelmäßigen Trainingseinheiten im Benelux-Sand in den letzten Wochen gewohnt selbstbewusst in den ersten Lauf am Samstag. Bereits in der ersten halben Runde schob sie sich hinter zwei niederländischen Fahrerinnen auf einen soliden dritten Platz. Diese Position hielt sie bis in die Schlussphase des Rennens souverän, während die beiden Führenden der Meisterschaft Jagd auf sie machten. Zu Beginn der letzten zwei Runden lag sie immer noch auf Platz vier, doch ein Sturz erwies sich als entscheidend, sodass sie sich mit dem fünften Rang zufriedengeben musste. Die Hoffnungen auf das Podium erhielten zu Beginn des zweiten Laufs einen schweren Dämpfer, als sie in der ersten Kurve eine andere Fahrerin touchierte und nach einem Sturz vom letzten Platz aus eine Aufholjagd starten musste. Bereits Ende der ersten Runde lag sie wieder in den Punkterängen und kämpfte sich innerhalb von zwei Runden auf Platz elf vor. Danach folgte eine lange Aufholjagd, um weiter nach vorne zu kommen. In der sechsten Runde stieß sie in die Top Ten vor, übernahm direkt im Anschluss den neunten Platz und sicherte sich drei Runden vor Schluss den achten Rang. Ein 5-8-Wochenende einbrachte ihr den sechsten Gesamtrang ein. Sie reist nun als Vierte der Meisterschaftswertung nach Australien – nur sechs Punkte getrennt von einem potenziellen Bronzerang auf Platz drei.
Courtney Duncan: „Es war definitiv ein schwieriges Wochenende. Im ersten Rennen gestern lag ich die meiste Zeit auf Platz drei, dann auf vier, aber in der vorletzten Runde ist mir ein Fehler unterlaufen, der mich teuer zu stehen kam. Heute bin ich in der ersten Kurve zu Boden gegangen – mehr muss man dazu nicht sagen! Das Rennen danach war verdammt hart, aber ich habe versucht zu retten, was zu retten war, und habe P8 geholt. Die Strecke war extrem anspruchsvoll, aber das gilt für alle. Jetzt geht der Blick nach vorne auf das nächste Rennen, um zu sehen, ob wir die Saison mit einem Erfolgserlebnis abschließen können.“
Text/Bild: Kawasaki Racing Team