Mit dem MXGP of the Netherlands in Arnhem stand für Max am vergangenen Wochenende die 16. Runde der Motocross-Weltmeisterschaft und zugleich das letzte Europa-Rennen der Saison auf dem Programm. Über 30.000 Zuschauer sorgten auf der Sandstrecke für eine großartige Kulisse. Die Vorbereitung war für Max alles andere als ideal: Wegen der Fingerverletzung aus Gaildorf saß er seit dem ADAC MX Masters nur ein einziges Mal auf dem Motorrad. Trotzdem war der Speed sofort da – im Zeittraining fuhr Max auf den 16. Platz, im Qualirennen am Samstag arbeitete er sich nach einem schwierigen Start, bei dem direkt vor ihm ein Fahrer stürzte, bis auf Rang zwölf nach vorne. Mit der sechstschnellsten Rundenzeit des Qualirennens unterstrich er sein Tempo.
„Ich habe mich auf dem Motorrad sofort richtig wohlgefühlt, obwohl ich mit dem Finger erst einmal abwarten musste. Zu sehen, dass ich mich vom Speed her in der absoluten Spitzengruppe bewege, tut natürlich gut“, sagte Max.
Im ersten Lauf am Sonntag erwischte Max einen guten Start, fiel in den ersten Runden vom elften Platz ein paar Positionen bis auf Rang 14 zurück, weil er seinen Rhythmus noch nicht gefunden hatte. Im weiteren Rennverlauf steigerte er sich deutlich, hielt sein Tempo konstant hoch, fuhr sich wieder bis auf Position elf vor und kam als Zwölfter ins Ziel – vor etlichen Werksfahrern.
„Das Rennen habe ich mir gut aufgebaut und bis zum Schluss durchgehalten. Platz zwölf ist unter diesen Voraussetzungen absolut zufriedenstellend“, so Max.
Im zweiten Lauf lief zunächst alles nach Plan, ehe sich Max den möglichen Top-Ten-Tag selbst verbaute: In einem Zweikampf zu Beginn des Rennens wollte er die Spuren schneiden, blieb mit dem Vorderrad an einer harten Kante hängen und stürzte. Als 20. nahm er die Aufholjagd auf und kämpfte sich bis auf Rang 14 nach vorne. In der letzten Runde lag er in einem Dreikampf um Platz 13, als ein überrundeter Fahrer die Spuren kreuzte – Max stieß mit ihm zusammen und flog über dessen Hinterrad. Am Ende wurde er als 15. gewertet. In der Veranstaltungswertung bedeutete das Rang 13, in der WM-Tabelle verbesserte sich Max auf Position 25. Zu den ersten Zehn der Tageswertung fehlte am Ende ein einziger Punkt.
„Da könnte ich mir echt in den Hintern beißen. Ein Punkt hat gefehlt – und wer weiß, was ohne den Sturz noch möglich gewesen wäre. Hätte, wäre, könnte: So ist Racing nun mal. Verstecken müssen wir uns aber ganz sicher nicht. Wir standen mit minimalem Aufwand unter der Markise und sind gegen die Werksteams angekommen. Danach kamen viele Fans und auch einige Leute aus dem Fahrerlager auf uns zu – das zeigt, dass man diese Leistung gesehen hat. Ein großes Dankeschön an mein kleines Team, an meinen Mechaniker und an meine Freundin, die das ganze Wochenende mit angepackt hat“, sagte Max.
Weiter geht es für Max schon an diesem Wochenende: Am 29. und 30. August steht in Vellahn die sechste und damit vorletzte Runde des ADAC MX Masters an, wo Max als Gesamtdritter der Meisterschaft an den Start geht. „Ich hoffe, dass ich das Momentum aus Arnhem mitnehmen kann und mich in Vellahn genauso gut auf der Strecke fühle“, blickt Max voraus.
Neuer Spicy-Signature-Merch ab sofort erhältlich
Pünktlich zum Saisonendspurt ist der neue Spicy-Signature-Merch da: Die beiden Oversize-Shirts in Weiß und Schwarz – jeweils mit Spicy-Schriftzug auf der Brust und großem Action-Backprint, der sich bei beiden Varianten unterscheidet – sind ab sofort im Weber-Werke Onlineshop erhältlich.
Text/Bild: Sebastian Wolter/Ralph Marzahn/SevenOne Pictures