Ein Sieg im letzten Wertungslauf und der zweite Gesamtrang in Darwin sicherten Liam Everts das fünfte Grand-Prix-Podium in Folge sowie Platz vier in der MX2-Weltmeisterschaft.

Liam Everts beendete die FIM-Motocross-Weltmeisterschaft 2026 mit einem Sieg im letzten MX2-Lauf beim MXGP von Australien. Damit holte er den zweiten Gesamtrang für Nestaan Husqvarna Factory Racing und sicherte sich Platz vier in der Meisterschaftswertung.

Das Saisonfinale auf dem Hidden Valley Motorsports Complex in Darwin forderte die Fahrer mit heißen, schwülen Bedingungen und einem anspruchsvollen Rotlehm-Kurs. Everts gab von Beginn an das Tempo vor: Am Samstag belegte er sowohl im Freien Training als auch im Zeittraining den ersten Platz, bevor er das Qualifikationsrennen als Dritter beendete.

Im ersten Wertungslauf am Sonntag war der Belgier Teil eines engen Dreikampfs an der Spitze und belegte schließlich mit nur 2,168 Sekunden Rückstand auf Rennsieger Camden McLellan den dritten Platz.

Im letzten Rennen des Jahres legte Everts noch einen drauf: Nachdem er sich hinter dem zunächst führenden Jānis Mārtiņš Reisulis auf Rang zwei geschoben hatte, nutzte er in der neunten Runde einen Fehler des Letten aus, um die Führung zu übernehmen. Von da an setzte er sich ab und holte seinen dritten Laufsieg der Saison – mit einem Vorsprung von 11,166 Sekunden auf McLellan im Ziel.

Seine Ergebnisse von 3-1 sicherten ihm den zweiten Gesamtrang und das fünfte Grand-Prix-Podium in Folge. Die Ausbeute von 45 Punkten schob Everts zudem mit insgesamt 795 Zählern auf den vierten Platz der MX2-Endwertung vor.

Das Ergebnis krönte einen eindrucksvollen Endspurt in Everts’ zweiter Saison mit dem Team. Nach frühen Podiumsplatzierungen in der Schweiz und auf Sardinien feierte er Laufsiege in Loket und Arnhem, bevor er das Jahr mit fünf Podestplätzen in Folge abschloss. Seine Bilanz zum Saisonende steht bei sieben Grand-Prix-Podien und drei Laufsiegen.

In der MXGP-Klasse brachte auch die Rookie-Saison von Kay de Wolf viele positive Erkenntnisse. Der ehemalige MX2-Weltmeister holte Podestplätze auf Sardinien und in Lettland, bevor er nach einer Knöchelverletzung mit zwei zweiten Plätzen in Folge in Lommel und bei seinem Heim-Grand-Prix in Arnhem zurückkehrte.

Eine anschließende Handverletzung sorgte für ein vorzeitiges Saisonende, doch der Niederländer beendete die Meisterschaft mit 428 Punkten auf dem neunten Rang und richtet seinen Fokus nun auf die Genesung sowie die Saison 2027.

Mit Everts auf Platz vier in der MX2 und de Wolf auf Rang neun in der MXGP beendet Nestaan Husqvarna Factory Racing die Grand-Prix-Saison 2026 mit sieben MX2-Podien, drei MX2-Laufsiegen sowie dem dritten Platz für Husqvarna in der MX2-Konstrukteurswertung.

#26 – Liam Everts:

„Das war ein wirklich guter Abschluss der Saison. Ich habe mich das ganze Wochenende über wohl auf dem Motorrad gefühlt und es war schön, im letzten Lauf alles auf den Punkt zu bringen. Als ich erst einmal in Führung lag, konnte ich mich auf mein eigenes Fahren konzentrieren und mich absetzen. Das Jahr mit einem Sieg, einem weiteren Podium und Platz vier in der Meisterschaft zu beenden, ist extrem positiv. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die ganze Arbeit in diesem Jahr.“

Results  –  2026 FIM Motocross World Championship, Round Nineteen:

MX2  –  Moto One:
1. Camden McLellan (Triumph) 33:23.805; 2. Guillem Farres (Triumph) 33:25.172; 3. Liam Everts (Husqvarna) 33:25.973; 5. Sacha Coenen (KTM) 33:49.912;

MX2  –  Moto Two:
1. Liam Everts (Husqvarna) 33:31.260; 2. Camden McLellan (Triumph) 33:42.426; 3. Janis Martins Reisulis (Yamaha) 33:45.678; 4. Sacha Coenen (KTM) 33:53.748; 

MX2  –  Overall:
1. Camden McLellan (Triumph) 47pts; 2. Liam Everts (Husqvarna) 45pts; 3. Janis Martins Reisulis (Yamaha) 38pts; 5. Sacha Coenen (KTM) 34pts; 

MX2  –  Standings:1. Guillem Farres (Triumph) 904pts;2. Camden McLellan (Triumph) 868pts; 3. Sacha Coenen (KTM) 814pts; 4. Liam Everts (Husqvarna) 795pts; 5. Simon Längenfelder (KTM) 768pts; 

Text/Bild: Husqvarna/fullspectrum.media / Bavo Swijgers / Nestaan Husqvarna Factory Racing 2026