Bildermacher-SportJens Koerner

Wenn am 6. und 7. November in der Schleyer-Halle das ADAC Su-percross Stuttgart steigt, ist Lokalmatador Paul Bloy voll motiviert. Der 23-Jährige hofft, dass sich seine Erfahrungen auszahlen, die er in der AMA Supercross-Westküstenmeisterschaft gemacht hat.

Paul Bloy vom AMC Biberach reist mit ganz neuen Erfahrungen zum diesjährigen ADAC Supercross Stuttgart. Der 23-Jährige hat eine Saison in den USA absolviert, wo sich die besten Fahrer der Welt messen. „Es war ein Megaerlebnis, und ich habe es in vollen Zügen genossen.“ Bloy legte einen vielversprechenden Start hin, hätte es bei seinem ersten Wettkampf in der AMA Supercross-Westküstenmeisterschaft um ein Haar ins Finale geschafft. Im Hoffnungslauf lag er in aussichtsreicher Position, stürzte dann allerdings. Der Biberacher fuhr vier weitere Rennen, war auch noch in einen größeren Sturz verwickelt und musste sogar ins Krankenhaus. Unterm Strich sei er dennoch zufrieden. „Ich habe alles geschafft, was ich mir vorgenommen habe.“ Er erreichte stets die Top 40, was die Teilnahme am „Abendprogramm“ bedeutete.

„Die USA waren eine sehr, sehr coole Erfahrung. So eine Chance kommt nicht oft.“ Durch den Aufenthalt in Nordamerika habe er sich mental und sportlich weiterentwickelt. „Da sind die besten Fahrer der Welt, man lernt von den Topstars.“ Generell seien die Rennen härter, länger und fordernder als in Europa. Hinzu komme das große Zuschauerinteresse. Bloy hatte Auftritte in ausverkauften Footballstadien. „60.000 Leute – man hört und spürt das richtig unterm Helm“.

Vorfreude auf das Heimrennen in Stuttgart
Nun will Bloy beim ADAC Supercross Stuttgart angreifen. „Das ist ja mein Heimrennen, da nehme ich mir natürlich viel vor.“ Bloy peilt an, an beiden Abenden ins Finale zu kommen. Das ist ihm auch 2025 geglückt. „Da habe ich aber nicht so gut performt. Das muss dieses Jahr anders werden.“
Er habe sich bewusst dafür entschieden, diese Wintersaison in Deutschland und Europa zu fahren. James Cole, der Teamchef der US-amerikanischen Mannschaft habe ihm eine Rückkehr zwar schmackhaft gemacht. Aber terminlich hätte Bloy nicht alles unter einen Hut bekommen. „Ich will mich voll auf Stuttgart und Dortmund konzentrieren.“ In Deutschland hat er ein neues Team gefunden, fährt fortan für S-Tech Racing, bei dem er schon einmal unter Vertrag stand. In diesem Zug hat Bloy auch das Motorrad getauscht und kämpft nun mit einer KTM um die besten Plätze.

Nochmal in den USA für ein Rennen
Der Kontakt in die USA ist nicht abgerissen. Im Gegenteil, Bloy reiste Mitte September nochmal nach Phoenix, um ein Rennen zu bestreiten und zu trainieren. Er betrachte dies als gute Vorbereitung für das ADAC Supercross Stuttgart und gutes Omen. So wollte er die Gelegenheit nutzen, sich noch einmal mit seinem dortigen Teamchef auszutau-schen. Ein bisschen seien sie ja wie eine Familie gewesen. Bloy berichtet, dass er zusammen mit einem Freund aus Deutschland, der als Mechaniker fungierte, im Hause Cole gewohnt habe. „Man hat viel für uns gemacht. Wir konnten uns voll auf den Sport konzentrieren.“ Jetzt gilt Bloys volle Konzentration dem ADAC Supercross Stuttgart.

ADAC Supercross Stuttgart: Exklusiver Zugang mit Holeshot Pass
Für das ADAC Supercross Stuttgart gibt es Tickets in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. ADAC Mitglieder erhalten einen Rabatt in Höhe von zehn Prozent auf Silber-Tickets. Alle Karten berechtigen auch zum kostenlosen Eintritt ins Fahrerlager. Die Tickets sind erhältlich online (www.supercross-stuttgart.de/tickets), in den ADAC Geschäftsstellen oder telefonisch unter 0711 2800 136. Eintrittspreise: Kindertickets (6 bis 14 Jahre) ab 27 Euro, Jugendtickets (15-17 Jahre) ab 37 Euro, Tickets für Erwachsene ab 51 Euro.
Neu ist in diesem Jahr der „Holeshot Pass“, der einen exklusiven Zugang zur Halle bereits eine Stunde vor Öffnung garantiert. So lässt sich frühzeitig die einzigartige Supercross-Atmosphäre erleben, etwa mit einem Getränk an der Early Entry Bar. Zudem erhält man vor Hallenöffnung bereits Zugang zum Fahrerlager und kann in Ruhe einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der Holeshot Pass kostet 25 Euro und ist ein zusätzliches Upgrade zum gültigen Ticket.

Text/Bild: ADAC Württemberg e.V.