Das SixtySeven Racing-Team startete bei den beiden Auftaktrennen der Italian International Championship in Alghero und Mantova mit Maximilian Ernecker und Scott Smulders. Beide Veranstaltungen fanden auf anspruchsvollen Sandstrecken statt, die durch starke Regenfälle in den Tagen vor den Rennen zusätzlich erschwert wurden und den Fahrern alles abverlangten.
Italian International – Alghero (Sardinien)
Der Saisonauftakt in Alghero auf Sardinien, mit direktem Blick auf das Meer, bot nicht nur eine beeindruckende Kulisse, sondern auch extrem herausfordernde Bedingungen. Der sandige Untergrund war durch den vielen Regen tief und schwer zu fahren. Während des Qualifyings verschärfte sich die Situation zusätzlich – sogar Hagel während des Zeittrainings machte die Bedingungen besonders anspruchsvoll.
Die Qualifikation wurde in zwei Gruppen ausgetragen, wobei sich die angegebenen Quali-Ergebnisse jeweils auf die entsprechende Gruppe beziehen.
Maximilian Ernecker fand sich trotz der schwierigen Umstände gut zurecht und sicherte sich Platz 3 in seiner Qualifying-Gruppe, was eine starke Ausgangsposition bedeutete. In den beiden Rennen musste er sich in intensiven Zweikämpfen behaupten und beendete die Läufe auf Platz 8 und Platz 7. In der Tageswertung stand für den Österreicher Gesamtrang 8 zu Buche.
Scott Smulders qualifizierte sich mit Platz 10 in seiner Qualifying-Gruppe für die Rennen. In den Wertungsläufen zeigte er eine deutliche Steigerung und überzeugte mit konstantem Speed. Mit Platz 4 im ersten und Platz 5 im zweiten Lauf fuhr Smulders auf Gesamtrang 5 und sammelte wichtige Meisterschaftspunkte.
Italian International – Mantova
Eine Woche später ging es für das Team weiter nach Mantova, einer ehemaligen MXGP-Strecke, die für ihren tiefen und kräfteraubenden Sand bekannt ist. Auch hier sorgten die Regenfälle vor dem Rennwochenende für eine extrem anspruchsvolle Strecke, die hohe Konzentration und körperliche Fitness erforderte.
Wie bereits in Alghero wurde das Qualifying in zwei Gruppen gefahren, wobei sich die Quali-Platzierungen jeweils auf die entsprechende Gruppe beziehen.
Maximilian Ernecker qualifizierte sich mit Platz 6 in seiner Gruppe. In den Rennen hatte er mit schwierigen Starts und dem hohen Tempo im Feld zu kämpfen, zeigte jedoch großen Kampfgeist. Mit den Platzierungen 11 und 9 belegte er erneut Gesamtrang 8.
Scott Smulders bestätigte seine starke Form auch auf der traditionsreichen Strecke von Mantova. Nach Platz 4 im Qualifying seiner Gruppe gelang ihm im ersten Lauf ein starker Auftritt mit Platz 2. Im zweiten Rennen erreichte er Platz 7, was ihm in der Tageswertung Gesamtrang 4 einbrachte.
Meisterschaftsstand Italian International Championship
(nach den Rennen in Alghero und Mantova)
- Scott Smulders: Gesamtwertung Platz 2
- Maximilian Ernecker: Gesamtwertung Platz 7
Das SixtySeven Racing-Team zieht nach den beiden Rennen ein positives Fazit. Unter extrem schwierigen Bedingungen auf tiefen, nassen Sandstrecken konnten beide Fahrer wertvolle Erfahrungen sammeln und eine solide Basis für den weiteren Saisonverlauf schaffen. Nun gilt es, die Erkenntnisse mitzunehmen und bei den kommenden Veranstaltungen weiter anzugreifen.
Text/Bild: SixtySeven Racing-Team