Aranda bleibt König, Fonvieille wird Prinz: Französische Dominanz beim 41. Supercross Dortmund

Das 41. ADAC Supercross in der Westfalenhalle Dortmund stand ganz im Zeichen französischer Dominanz. Vor insgesamt rund 25.000 Zuschauern lieferten sich die Piloten an drei Tagen packende Duelle um die prestigeträchtigen Titel.

In der Königsklasse SX1 gelang Gregory Aranda die erfolgreiche Titelverteidigung. Er krönte sich mit insgesamt 69 Punkten erneut zum „König von Dortmund“. Dabei verlief das Wochenende für ihn keineswegs reibungslos: Am Freitagabend stürzte Aranda in Führung liegend kurz vor dem Ziel und musste den Sieg seinem Teamkollegen Maxime Desprey überlassen. Mit einer beeindruckenden Konstanz an den Folgetagen sicherte er sich jedoch den Gesamtsieg in der Drei-Tages-Wertung. Parallel dazu sicherte sich Cédric Soubeyras mit einem kontrollierten zweiten Platz am Samstagabend vorzeitig den Gesamtsieg im ADAC SX Cup 2025/2026. Den Tagessieg am abschließenden Sonntag holte sich der Australier Luke Clout, der damit die französische Siegesserie am Finaltag durchbrechen konnte.

In der SX2-Klasse gab es am vergangenen Wochenende kein Vorbeikommen an Calvin Fonvieille. Der Franzose dominierte das Geschehen nach Belieben und feierte an allen drei Tagen den Tagessieg. Mit der Maximalausbeute von 75 Punkten verteidigte er nicht nur seinen Titel als „Prinz von Dortmund“, sondern sicherte sich auch souverän die Meisterschaft im ADAC SX Cup. Bester deutscher Akteur war Paul Bloy, der sich in dem starken internationalen Feld auf dem sechsten Gesamtrang behaupten konnte.

Auch in den kleineren Hubraumklassen wurde hart um die Podestplätze gekämpft. In der Klasse SX Next zeigte Pius Bergmann die konstanteste Leistung und sicherte sich den Gesamtsieg. In der SX4 überzeugte Eddi Haustein auf ganzer Linie und gewann die Wertung mit der vollen Punktzahl. Für eine besondere Geschichte in der SX5 sorgte zudem der Dortmunder Hannes Bremke: Er feierte am Sonntag einen umjubelten Heimsieg in der Westfalenhalle, während der Gesamttitel dieser Klasse an Oskar Gajewski ging.

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