Die vierte Runde der SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026 fand in der Budapest Aréna in Budapest, Ungarn, statt.
Alfredo Gómez erlebte ein herausforderndes Wochenende in der Prestige-Klasse, zeigte jedoch über das gesamte Rennen hinweg eine stetige Verbesserung. Der Fahrer beendete den ersten Lauf auf Platz 10, verbesserte sich im zweiten auf den 9. Rang und sicherte sich im dritten Durchgang einen hervorragenden 6. Platz, was ihm in der Gesamtwertung des Tages den 8. Rang einbrachte. „Es war nicht meine beste Nacht, da ich krank war. Ich hoffe, dass ich für die nächste Runde wieder fit bin“, kommentierte Gomez. Trotz seiner körperlichen Einschränkungen bewies Alfredo große Entschlossenheit und Kampfgeist und schaffte es, sein Tempo von Rennen zu Rennen progressiv zu steigern. Ebenfalls in der Prestige-Klasse beendete der deutsche Fahrer Tim Apolle das Event auf dem 10. Platz.
Unter den weiteren Fahrern lieferte Milan Schmüser eine exzellente Leistung ab und gewann den ungarischen Lauf in der Junioren-Kategorie. Auch Fynn Hannemann zeigte eine hervorragende Performance in der Junioren-Klasse und erzielte mit dem 4. Gesamtrang sein bestes Saisonergebnis, nachdem er die drei Läufe auf den Plätzen 5, 6 und 3 beendet hatte. „Es ist mein bisher bestes Ergebnis und ich bin sehr glücklich. Ich werde weiter arbeiten, um beim nächsten Rennen auf dem Podium zu stehen“, sagte der begeisterte junge deutsche Fahrer. Große Fortschritte gab es auch bei Felix Bähker, der sein Selbstvertrauen zurückgewann und den 8. Gesamtrang belegte: „Ich hatte endlich ein vernünftiges Rennen. Ohne zurückzublicken, einfach mit einem guten Gefühl. Es war meine bisherige Lieblingsstrecke“, kommentierte Felix. Ramón Godino entschied sich trotz seiner noch nicht vollständig ausgeheilten Verletzung für einen Start und beendete das Rennen nach rund einem Monat Pause auf dem 11. Platz.
In der Youth-Klasse gewann Eneko Martínez den ersten Lauf, hatte jedoch im zweiten und dritten Durchgang einige Probleme, was ihn knapp am Podium vorbeiführte und ihm den 4. Platz in der Gesamtwertung der Etappe einbrachte.
Beta blickt nun gespannt auf die nächste Station der SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026, die für den 21. Februar in Belgrad, Serbien, angesetzt ist. Dort werden Alfredo Gómez und alle weiteren Fahrer die Gelegenheit haben, ihre Entwicklung fortzusetzen und noch höhere Positionen in der Tabelle zu erklimmen.
Text/Bild: Beta moto