Billy Bolt und Milan Schmüser siegen beim SuperEnduro in Riesa

Das SuperEnduro-Event in der Riesaer WT Energiesysteme Arena am 3. Januar 2026 war geprägt von der fahrerischen Überlegenheit des Weltmeisters Billy Bolt und einem wichtigen Heimsieg für den deutschen Nachwuchs in der Junioren-Klasse.

Prestige-Klasse: Bolt mit Punktmaximum

In der Top-Klasse Prestige dominierte der Brite Billy Bolt (Husqvarna) das Geschehen. Nach der Bestzeit in der SuperPole entschied er alle drei Finalläufe für sich und sicherte sich damit den Tagessieg mit der maximalen Punktzahl. Den zweiten Gesamtrang belegte Jonny Walker (Triumph), der trotz einer leichten Verletzung konstante Ergebnisse einfuhr. Das Podium wurde durch den Spanier Josep Garcia (KTM) komplettiert. Die deutschen Starter konnten nicht in den Kampf um die vorderen Plätze eingreifen: Manuel Lettenbichler belegte im Gesamtklassement den sechsten Platz, Tim Apolle wurde Zehnter.

Junioren und Nachwuchsklassen

In der Junioren-WM setzte sich Milan Schmüser (Beta) vor heimischem Publikum durch. Mit einem Sieg im zweiten und einem kontrollierten dritten Lauf sicherte er sich den Tagessieg vor dem Briten Toby Shaw. Henry Strauss komplettierte das gute deutsche Abschneiden mit dem dritten Gesamtrang.

Im FIM Europe Cup gewann der Spanier Eric Miguel vor dem Ungarn Szőke Márk. Bester Deutscher in dieser Wertung war Florian Görner auf Platz sieben. In der Youth-Klasse ging der Tagessieg an den Österreicher Luca Kropitsch.

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