Venum Bud Racing Kawasaki feierte einen überragenden Start in die europäische EMX250 Motocross-Meisterschaft. Beim ersten Lauf in Almonte, in der südspanischen Provinz Andalusien, dominierte das Team das Rennen mit Francisco Garcia als klarem Sieger und Jake Cannon auf einem hart erkämpften zweiten Platz.
Garcia genoss den unerbittlichen Sandboden sichtlich: Er fuhr in beiden Trainingseinheiten die schnellsten Rundenzeiten und kontrollierte das erste Rennen der Serie, nachdem er in der Mitte der zweiten Runde mit einem souveränen Überholmanöver auf der Außenbahn die Führung übernommen hatte. Sofort erarbeitete er sich ein Polster von vier Sekunden. Obwohl die Strecke zunehmend zerfurchter wurde, hielt er seine Rundenzeiten konstant und baute seinen Vorsprung zur Freude des heimischen Publikums auf elf Sekunden aus, um den Sieg einzufahren.
Francisco Garcia: „Ich bin so glücklich, genau dort anzuknüpfen, wo ich Ende letzten Jahres aufgehört habe, als ich beide Läufe beim Finale der EMX-Serie gewinnen konnte. Jetzt habe ich das erste Rennen dieser Saison gewonnen, und es freut mich umso mehr, hier so nah an meiner Heimatstadt zu siegen. In den ersten Runden war ich etwas verkrampft und hatte mit ‚Arm-Pump‘ zu kämpfen, aber sobald ich mich beruhigt hatte, fand ich meinen Rhythmus. Ein wirklich guter Tag im Büro … und die spanischen Fans waren fantastisch!“
Sein Bud-Teamkollege Jake Cannon benötigte etwas länger, um sich von Platz fünf aus nach vorne zu arbeiten. Doch sobald der australische Teenager auf Rang vier vorgerückt war, fand auch er einen soliden Rhythmus. In der elften von fünfzehn Runden schob er sich in der Wellensektion entschlossen auf den zweiten Platz vor und machte damit den Doppelsieg für Bud Kawasaki perfekt.
Jake Cannon: „Mein Start direkt am Gatter war nicht optimal, aber ich hatte eine gute erste Kurve und kam in einer ordentlichen Position heraus. Danach bin ich einfach mein eigenes Rennen gefahren. Wie üblich waren meine ersten zwei Runden nicht ganz so stark, aber danach habe ich mich schnell gefangen und bin mit gutem Speed bis auf Platz zwei vorgefahren. Die Strecke war rau und hat sich über den Tag stark verändert, aber ich hatte viel Spaß.“
Text/Bild: Kawasaki Racing Team