Die Rennstrecke „Tazio Nuvolari“ in Mantua war Schauplatz des zweiten und letzten Laufs der Internazionali d’Italia MX. Mit dabei waren auch dieses Mal unsere Fahrer Cas Valk in der Klasse MX2 und Andrea Uccellini in der 125er-Klasse.

Auf einer erneut sehr anspruchsvollen Strecke – auch hier hatte es unter der Woche stark geregnet – starteten Cas und Andrea mit dem Zeittraining in den Tag. Cas sicherte sich einen guten dritten Platz in seiner MX2-Gruppe, während Andrea in der 125er-Klasse einmal mehr die Bestzeit in den Sand brannte!

Beginnen wir mit Cas: Beim Start zum ersten Rennen kam er nicht optimal weg und lag nach der ersten Runde nur auf dem zehnten Rang. Cas ließ sich jedoch nicht entmutigen und kämpfte sich Runde um Runde vor, bis er die Zielflagge schließlich als Fünfter sah.

Der zweite Lauf startete deutlich besser; er war von Beginn an mitten im Geschehen unter den Top 4. Lange Zeit versuchte Cas, die vor ihm Liegenden anzugreifen. In den letzten Runden hielt er ein hohes Tempo und konnte im Finale noch zwei Plätze gutmachen, um sich den 3. Platz zu sichern.

Dank dieser Ergebnisse stand Cas nicht nur als Tageszweiter auf dem Podium, sondern sicherte sich auch den 3. Gesamtrang in der MX2-Wertung der Internazionali und holte sich damit die Bronzemedaille!

CAS VALK: „Es war ein gutes Wochenende für uns in Mantua. Das erste Podium mit dem zweiten Platz in der Tageswertung und dazu der dritte Gesamtrang in der Meisterschaft! Wir stehen schon gut da, arbeiten aber weiter an Verbesserungen. Wir haben noch einen Monat Zeit, um uns optimal auf den WM-Auftakt vorzubereiten.“

Andrea erwischte im ersten Lauf der 125er einen guten Start, verlor jedoch durch einige Berührungen in der ersten Runde ein paar Positionen. Vom fünften Platz aus kämpfte er sich innerhalb weniger Runden auf Rang 2 vor, doch der Führende hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einen zu großen Vorsprung aufgebaut. Andrea kontrollierte daraufhin das Rennen und brachte den zweiten Platz sicher ins Ziel.

Im zweiten Lauf war sein Start weniger optimal, nach der ersten Runde lag er auf Rang 12. Von dort aus versuchte Andrea eine Aufholjagd, wurde jedoch erst durch einen Sturz und später durch ein kleines technisches Problem an seiner TM ausgebremst. Dennoch beendete er den Lauf auf dem 10. Platz.

In der Tageswertung belegte er damit den 5. Platz – punktgleich mit dem Dritten, wobei das Ergebnis des zweiten Rennens den Ausschlag gab. In der Endabrechnung der 125er-Meisterschaft landete Andrea auf dem 6. Platz, nur wenige Punkte vom Podium entfernt.

ANDREA UCCELLINI: „Ich bin mit dem Tag zufrieden, auch wenn ein kleiner Beigeschmack bleibt. Mit der Pole-Position fing es super an. Im ersten Rennen bin ich als Sechster gestartet und bis auf Platz zwei vorgefahren. Im zweiten Lauf kam ich nach einem schlechten Start zwar wieder nach vorne, stürzte aber in der zweiten Runde, und danach funktionierte die Kupplung nicht mehr richtig. Ich habe unter diesen Umständen mein Bestes gegeben und wurde Zehnter. Schade, denn ich hatte ein tolles Gefühl auf dem Bike und das Podium wäre drin gewesen. Danke an das Team, TM Moto und alle, die mich unterstützen. Wir sehen uns beim nächsten Rennen.“

In den nächsten Tagen wird das Team entscheiden, ob weitere Rennen vor dem WM-Auftakt am 7. und 8. März in Argentinien bestritten werden. Die 125er-Europameisterschaft beginnt Ende März.

Text/Bild: TM Moto