Hawkstone International: Das Gigantentreffen im britischen Sand
Das prestigeträchtige Rennen im Hawkstone Park am 15. Februar 2026 gilt als die ultimative Reifeprüfung vor dem MXGP-Saisonstart. Auf der legendären Sandstrecke in Shropshire kommt es zum ersten großen Schlagabtausch der Giganten unter Wettbewerbsbedingungen: Jeffrey Herlings gibt sein mit Spannung erwartetes britisches Debüt auf der Werks-Honda und trifft dabei direkt auf den amtierenden Weltmeister Romain Febvre (Kawasaki) sowie den extrem starken Tim Gajser, der erstmals auf der Yamaha gegen seine langjährigen Rivalen antritt. Ein besonderes Augenmerk liegt auf dem jungen Niederländer Kay de Wolf, der in Hawkstone seine erste echte Bewährungsprobe in der 450er-Klasse gegen die Weltelite absolviert. Auch die MX2-Klasse ist mit Weltmeister Simon Längenfelder und Top-Talenten wie Mathis Valin hochkarätig besetzt. Der Tag gipfelt traditionell im „Superfinal“, bei dem die besten Fahrer beider Hubraumklassen gemeinsam den berüchtigten „Hawkstone Hill“ bezwingen müssen – ein Spektakel, das bei voraussichtlich frostigen Temperaturen für hitzige Zweikämpfe sorgen wird.
Valence International: Technisches Comeback auf französischem Hartboden
Nachdem das Rennen in Valence aufgrund schwieriger Wetterbedingungen kurzzeitig wackelte und ursprünglich für Anfang Februar geplant war, ist das Feld für das große Comeback-Event in Südfrankreich nun bereit. Im krassen Gegensatz zum tiefen Sand in England erwartet die Piloten hier ein klassischer, technisch anspruchsvoller Hartbodenkurs aus Lehm. Das Starterfeld wird von Kevin Horgmo (Honda SR Motoblouz) angeführt, der hier seine Rückkehr in den Rennmodus feiert. Ebenfalls am Start ist der französische Publikumsliebling Grégory Aranda, der das Rennen auf einer KTM als Vorbereitung für seine Saison in Brasilien nutzt, zusammen mit seinen Teamkollegen Hector Assunção und Henrique Henicka. Auch der Schweizer Veteran Arnaud Tonus nutzt Valence für einen Formcheck. Das Rennen dient für viele Teams als idealer Ort, um die Fahrwerkseinstellungen für die härteren GP-Strecken der kommenden Saison unter Wettbewerbsbedingungen zu verfeinern und markiert nach zehn Jahren Pause die triumphale Rückkehr dieses Klassikers in den Kalender.
Bild: Kawaski Racing Team