Die Deutsche Amateur-Supercross-Serie markiert im Jahr 2026 den endgültigen Durchbruch für den Supercross-Sport im deutschen Breitensport-Kalender. Nach zwei erfolgreichen Aufbaujahren, die in enger Zusammenarbeit mit BACKYARD DESIGN und BENZIM realisiert wurden, geht die Serie ab 2026 als starke Veranstaltergemeinschaft der Vereine unter dem Dach des ADAC Hessen-Thüringen in die Zukunft. Am bewährten Grundkonzept wird sich dabei nichts ändern: Amateurfahrern wird weiterhin eine hochprofessionelle Plattform geboten, die sich durch technische Präzision, Rhythmus und absolute Fahrzeugbeherrschung definiert. 2026 steht ganz im Zeichen von kompakten Layouts, die den Fahrern durch tiefe Waschbrett-Sektionen und komplexe Rhythmus-Passagen alles abverlangen – ein Sport, bei dem es weniger auf reine Motorleistung, sondern vielmehr auf das perfekte Timing ankommt. Dabei geht es 2026 bewusst zurück zu den bewährten Strecken, die bereits in der Vergangenheit für erstklassiges Racing und eine unvergleichliche Atmosphäre gesorgt haben.
Die Tournee der erfahrenen Veranstaltergemeinschaft umfasst drei strategisch gewählte Standorte, die den Piloten in dieser Saison eine steile Lernkurve garantieren:
Der Startschuss fällt am 20. Juni 2026 in Gräfentonna.
Als Auftaktort der dritten Saison dient die thüringische Strecke dazu, die technische Form der Fahrer nach der Vorbereitung zu prüfen. Hier zeigt sich sofort, wer die Rhythmus-Sektionen am präzisesten trifft und wer in der SX-Pro-Klasse die Messlatte für den restlichen Sommer legt.
Am 4. Juli 2026 zieht die Serie weiter nach Salzgitter.
Die zweite Runde gilt als das Herzstück der Meisterschaft. In Niedersachsen wartet ein Layout auf die Fahrer, das keine Fehler verzeiht. Besonders die Waschbretter in Salzgitter sind legendär und fordern von den Amateuren wie von den Profis höchste Konzentration und körperliche Fitness. Hier wird um jeden Zentimeter gekämpft, um sich eine gute Ausgangslage für das Saisonfinale zu sichern.
Den krönenden Abschluss feiert die Serie am 1. August 2026 in Bauschheim.
Das Finale in Hessen ist das emotionale Highlight der Saison 3. Wenn in Bauschheim die letzten Flaggen fallen und die Meister der Klassen SX1 bis SX-Pro gekürt werden, wird deutlich, wie sehr die Serie gewachsen ist. Die Kombination aus der intensiven Nähe zum Publikum und harten Positionskämpfen macht diesen Stopp zum absoluten Muss für jeden Supercross-Fan.
Um jedem Leistungsniveau gerecht zu werden, wird 2026 in insgesamt sechs Klassen um die Siege gekämpft:
- SX4: 65ccm / E-Bikes bis 15kW – der jüngste Nachwuchs auf dem Weg zum Profi.
- SX3: 85ccm – ambitioniertes Racing der Junioren.
- SX Beginner: 125ccm bis 450ccm – der ideale Einstieg für SX-Neulinge.
- SX2: 125ccm bis 250ccm – für fortgeschrittene Piloten.
- SX1: 250ccm bis 450ccm – die klassische Amateur-Königsklasse.
- SX-Pro: Offene Klasse für die Top-Fahrer mit höchstem technischem Anspruch.
Ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Serie ist die gewohnt professionelle Qualität der Durchführung durch den ADAC Hessen-Thüringen und die beteiligten Vereine. Ergänzt wird das Rennwochenende durch die bewährten Ridedays an den jeweiligen Sonntagen. Diese bieten Hobbyfahrern die einmalige Chance, die originalen SX-Tracks unter kontrollierten Bedingungen selbst zu befahren und den Supercross-Sport unverbindlich auszuprobieren. Ziel ist es, den Fahrern den Einstieg zu erleichtern – wer beim Rideday Blut leckt, steht vielleicht schon beim nächsten Rennen selbst in der Startmaschine. Damit unterstreicht die Veranstaltergemeinschaft ihren Anspruch, Supercross nahbar zu machen und aktiv neue Talente für den Sport zu begeistern.
Die Anmeldung für 2026 startet demnächst. Alle weiteren Informationen, das Reglement und Neuigkeiten findet ihr unter www.sx-series.com.