Der Saisonauftakt des Rock OEndlich hat das Warten für die Offroad-Szene ein Ende! Wenn am kommenden Samstag, den 7. Februar 2026, in Jüterbog die Motoren gestartet werden, beginnt für viele Motorsport-Enthusiasten die eigentliche Zeitrechnung des Jahres. Der Rock Oil Winter Enduro Cup geht in eine neue Runde und verspricht schon jetzt, die Erfolgsgeschichte des letzten Jahres fortzusetzen. Nach der kurzen Winterpause brennt die Szene darauf, den brandenburgischen Sand endlich wieder ordentlich aufzuwirbeln.
Die Strecke in Jüterbog bietet dafür die perfekte Bühne und verlangt den Fahrern direkt alles ab. Eine Runde erstreckt sich über etwa 5 Kilometer und bietet einen abwechslungsreichen Mix aus tiefen Sandpassagen, Waldstücken und Motocross-Elementen. Das Herzstück des Renntags ist die zweistündige Renndistanz. Über diese Zeit die Konzentration hochzuhalten und auf dem technisch anspruchsvollen Kurs keine Fehler zu machen, ist eine echte Herausforderung für Physis und Material.
Auch der Blick auf die Wetterkarte verspricht für den Auftakt echtes Winter-Enduro-Feeling: In Jüterbog wird am Samstag leichter Schneefall erwartet. Bei Temperaturen zwischen 1°C und 3°C sowie einer hohen Luftfeuchtigkeit wird die Strecke nicht nur fahrerisch, sondern auch thermisch zur Belastungsprobe. Der kühle Ostwind wird dafür sorgen, dass Mensch und Maschine alles abverlangt wird – genau das richtige Szenario für einen Cup, der seinen Namen „Winter Enduro“ wahrlich verdient.
Was die Serie so einzigartig macht, ist ihre enorme Vielfalt im Fahrerfeld. Das Angebot reicht von den kleinsten Nachwuchstalenten in der PW 50 Klasse über die Kids-Klassen bis hin zu erfahrenen Haudegen bei den Senioren. Besonders im Fokus steht jedoch die Sportfahrerklasse, die in diesem Jahr ein echter Schmelztiegel der Disziplinen ist. Hier treffen Motocross- und Supercross-Spezialisten wie Luca Harms, Gerrit Heistermann und Jimmy Opitz auf erfahrene Enduro-Größen wie Daniel Mörbe und Sky Dombrowski. Ergänzt wird dieses Feld durch Hardenduro-Experten wie Paul-Erik Huster, die vor allem dann glänzen, wenn die Strecke unter dem Schneefall immer schwieriger und ausgefahrener wird.
Mit insgesamt über 300 eingeschriebenen Teilnehmern ist der Druck direkt beim ersten Lauf enorm hoch, denn der Terminkalender ist in diesem Jahr eine echte Drei-Wochen-Trilogie. Nach dem Start am 7. Februar geht es bereits am 21. Februar in Reetz weiter, bevor am 28. Februar das Finale in Treuenbrietzen steigt. Dieses dichte Programm lässt kaum Zeit für Regeneration. Wer am Ende ganz oben stehen will, muss in den zwei Stunden von Jüterbog den Grundstein legen.