Alfredo Gómez erlebte in der Prestige-Klasse einen schwierigen Abend mit mehreren Stürzen, die ihn daran hinderten, sein volles Potenzial auszuschöpfen und um bessere Platzierungen zu kämpfen; er belegte im Gesamtklassement den 10. Platz. Dieses Ergebnis spiegelt nicht die Qualitäten des Fahrers wider, mindert jedoch keineswegs seine Entschlossenheit. Hervorzuheben ist jedoch seine Fähigkeit, im zweiten Lauf den Holeshot zu holen – ein Zeichen dafür, dass der Speed auf seiner Beta vorhanden ist. „Es war nicht meine beste Nacht, aber ich bin froh, im zweiten Finale den Holeshot geholt zu haben“, kommentierte Gómez, der bereits auf die nächste Runde blickt. Dank dieser Ergebnisse klettert Gómez in der Tabelle nach oben und belegt nun den siebten Rang in der Weltmeisterschaftswertung. Ebenfalls in der Prestige-Klasse beendete Tim Apolle das Rennen als Neunter der Gesamtwertung.

In der Junior-Klasse erzielte Fraiser Lampkin ein hervorragendes Ergebnis und belegte den dritten Platz in der Kategorie – ein Podiumsplatz, der das Niveau des englischen Fahrers unterstreicht. Felix Bähker bestätigte seinen positiven Trend mit einem exzellenten sechsten Gesamtrang und bewies damit stetiges Wachstum und neues Selbstvertrauen. „Ein weiterer Schritt nach vorne, ich fühle mich immer fitter. Wir sehen uns nächste Woche in Newcastle“, sagte der deutsche Fahrer.

In der Youth-Kategorie lieferte Eneko Martínez eine großartige Leistung ab und sicherte sich mit dem 2. Gesamtrang seinen zweiten Podiumsplatz der Saison. Der junge Fahrer rückt dem Sieg immer näher. „Ich bin sehr glücklich und dankbar, meinen zweiten Podiumsplatz erreicht zu haben. Wir sind jetzt ganz nah an unserem Hauptziel: dem Sieg“, kommentierte ein begeisterter Martínez.

Ein unglückliches Ergebnis gab es für Fynn Hannemann, der den zehnten Gesamtrang belegte, jedoch durch einen Ausfall im dritten Lauf aufgrund eines Sturzes zurückgeworfen wurde. Ramón Godino, der immer noch mit Schulterproblemen zu kämpfen hat, konnte das dritte Finale nicht beenden.

Ebenfalls erwähnenswert ist die Leistung von Samuel Stuchlík, dem einzigen Vertreter der Tschechischen Republik bei der SuperEnduro-Weltmeisterschaft in Belgrad, der dort seine erste Erfahrung in dieser Weltmeisterschaft sammelte. Der tschechische Fahrer qualifizierte sich gut und belegte in der Youth-Kategorie den neunten Gesamtrang.

Beta blickt nun zuversichtlich auf die nächste Runde der SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026 in Newcastle, wo Alfredo Gómez und alle Beta-Fahrer die Gelegenheit haben werden, sich zu revanchieren und in der Tabelle weiter nach oben zu klettern.

Text/Bild: Beta moto