Die MX2-Weltmeisterschaft startete an diesem Wochenende auf der spektakulären Strecke von Bariloche mit dem MXGP von Patagonien-Argentinien. Für das Team Maddii Honda ABF Italia war der Saisonauftakt geprägt von einer Mischung aus Entschlossenheit und dem Pech, das ihr junges französisches Talent Maxime Grau traf.

Samstag: Qualifikation

Der Samstag begann auf ermutigende Weise. Maxime Grau gewann Vertrauen auf der technischen argentinischen Strecke und fuhr im offiziellen Training die 17. schnellste Zeit. Im anschließenden Qualifikationslauf kämpfte Grau hart im dichten MX2-Feld und schaffte es auf den 16. Platz – ein solides Ergebnis, das gutes Potenzial für die Rennen am Sonntag zeigte.

Sonntag und Verletzung

Leider wendete sich das Glück am Sonntagmorgen während der Warm-Up-Session gegen das Team. Maxime erlitt einen schweren Sturz, der eine Kopfverletzung (Gehirnerschütterung) zur Folge hatte. Obwohl die Untersuchungen Knochenbrüche ausschlossen, trafen das medizinische Personal und das Team die vorsorgliche Entscheidung, den Fahrer aus dem Wettbewerb zu nehmen, was ihn daran hinderte, an den beiden für den Nachmittag geplanten Rennen teilzunehmen.

Das Team Maddii Honda ABF Italia wünscht Maxime eine schnelle Genesung. Der Fokus liegt nun auf der vollständigen physischen Erholung des Fahrers vor dem nächsten Saisontermin auf der Strecke von Ottobiano, wo das Team einen neuen Anlauf nehmen und die ersten Weltmeisterschaftspunkte sammeln will.

Marco Maddii, Team Manager: „Es war ein unglückliches Wochenende für uns. Maxime hatte leider einen schlimmen Sturz während des Warm-Ups. Es ist nichts gebrochen, aber er hat einen schweren Schlag auf den Kopf bekommen und somit offensichtlich eine Gehirnerschütterung erlitten. Er konnte natürlich nicht an den Rennen teilnehmen, aber das Wichtigste ist, dass es ihm gut geht; er braucht jetzt einfach ein paar Tage Ruhe. Dies war sein erstes Rennen nach vielen Monaten der Inaktivität, daher war es ohnehin schon schwierig, aber die Hauptsache ist, dass nichts Ernstes passiert ist. Ich hoffe, dass wir für das nächste Rennen in Ottobiano bereit sein werden.“

Text/Bild: Team Maddii Honda