Der sechste Lauf der SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026 in der Utilita Arena in Newcastle, England, ist zu Ende gegangen.
Alfredo Gómez beendete den Abend auf dem 10. Gesamtrang in der Prestige-Klasse. In einem Rennen, in dem er nicht den nötigen Rhythmus fand, um um bessere Platzierungen zu kämpfen, festigte der Beta-Werksfahrer trotz eines schwierigen Wochenendes seinen achten Platz in der Weltmeisterschafts-Gesamtwertung vor dem noch ausstehenden Finale. „Es war nicht meine beste Saison, aber ich hoffe, nächste Woche einen guten Abschluss zu finden und mich dann auf die Hard Enduro Weltmeisterschaft zu konzentrieren“, sagte Gómez mit Blick auf seine nächsten Ziele.
Ebenfalls in der Prestige-Klasse verdient Tim Apolle eine Erwähnung: Er erzielte in Newcastle seine beste Saisonleistung, belegte in einem der Läufe den 7. Platz und sammelte wertvolle Punkte für die Meisterschaft. Der deutsche Fahrer rückt damit auf den 7. Rang der Gesamtwertung vor.
In der Junioren-Kategorie zeigte Fraiser Lampkin eine exzellente Leistung und sicherte sich den 2. Platz in der Tageswertung. Damit bestätigte er seinen zweiten Podestplatz in Folge und feierte zudem einen Laufsieg auf heimischem Boden. In derselben Klasse erlebte Felix Bähker einen Abend mit Höhen und Tiefen; einige Stürze im dritten Finale kosteten ihn eine bessere Platzierung, sodass er den 8. Gesamtrang belegte. „Einige Probleme im letzten Finale haben ein besseres Ergebnis verhindert, aber ich lerne aus diesen Fehlern und werde versuchen, mich im nächsten Lauf zu steigern“, kommentierte der deutsche Fahrer.
In der Youth-Klasse verpasste Eneko Martínez das Podium nur knapp und belegte den 4. Gesamtrang an einem Abend, an dem der Sieg in greifbarer Nähe schien. „Diesmal hat es nicht gereicht, aber ich bin froh, so nah am Podium dran zu sein“, sagte der junge Fahrer, der dem Saisonfinale optimistisch entgegenblickt.
Beta bereitet sich nun auf das Finale der SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026 vor. Dort werden Alfredo Gómez und das gesamte Team versuchen, eine Saison voller Erfahrungen und Fortschritte mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen, bevor der Fokus auf die Herausforderungen der Hard Enduro Weltmeisterschaft wechselt.
Text/Bild: Beta moto