Strahlender Spätsommerschein bescherte dem kultigen Tal des Circuit Raymond Demy perfekte Bedingungen, und die Zehntausenden Fans, die sich bereits in Ernée für das Monster Energy FIM Motocross of Nations eingefunden hatten, erlebten einen fantastischen Renntag! Die heimischen Zuschauer hatten allen Grund zur Freude, da jeder ihrer Fahrer mit einer Top-3-Platzierung glänzte und Frankreich als stärkste Nation aus den drei Qualifikationsrennen hervorging.
Mit einem Sieg für Mathis Valin (Kawasaki Racing Team MX2), einem hart erkämpften zweiten Platz für Romain Febvre (Kawasaki Racing Team MXGP) und einem gewohnt konstanten dritten Platz für Honda HRC Petronas-Pilot Tom Vialle präsentiert sich das Team Frankreich extrem stark. Für die morgigen Hauptläufe um die Peter Chamberlain Trophy hat die „Grande Nation“ damit die erste Wahl am Startgatter – und die Fans an der Strecke werden ohne Zweifel wieder für eine gigantische Kulisse sorgen!
Wie erwartet erwies sich das Team Spanien als der härteste Herausforderer der Gastgeber: Jorge Prado (Red Bull KTM Factory Racing) kehrte mit einem souveränen Sieg im MXGP-Qualifikationsrennen auf europäischen Boden zurück, während der neue MX2-Weltmeister Guillem Farres bei seinem letzten Rennen auf der 250ccm-Triumph für das Triumph Racing Factory Team nach einer Aufholjagd auf Platz vier fuhr. Francisco Garcia (BUD Racing Kawasaki) rundete das starke spanische Ergebnis mit Rang sechs in der Open-Klasse ab.
Die dritte Startplatzwahl für die morgigen Läufe sicherte sich das Team Belgien. Liam Everts holte für Nestaan Husqvarna Factory Racing mit Platz zwei in der Open-Klasse das beste Einzelergebnis der Belgier, während der zurückgekehrte Lucas Coenen alle Zweifel an seiner Fitness ausräumte und sich nach einem Sturz in der ersten Kurve noch auf Rang fünf in der MXGP vorkämpfte. Sein Zwillingsbruder und Red Bull KTM Factory Racing-Teamkollege Sacha Coenen stürzte zwar in Führung liegend im MX2-Lauf, rettete aber noch den siebten Platz. Das belgische Trio könnte morgen zu einer ernsthaften Gefahr für die Gastgeber werden.
Starke Einzelleistungen zeigten auch der frisch gebackene MXGP-Weltmeister Jeffrey Herlings, der das Open-Qualifikationsrennen für Honda HRC Petronas gewann, sowie der Südafrikaner Camden McLellan (Triumph Racing Factory Team), der im MX2-Lauf Zweiter wurde. Levi Kitchen (Pro Circuit Kawasaki) holte mit Rang drei in der MX2 das beste Resultat für das Team USA, während Jan Pancar das Team Slowenien mit einem dritten Platz im MXGP-Lauf auf seiner TEM JP253 KTM direkt in die Hauptläufe beförderte.
Mit der einmaligen Atmosphäre, für die Ernée am Nations-Wochenende bekannt ist, steht morgen ein packender Entscheidungstag bevor, wenn die verschiedenen Klassen in den gemeinsamen Wertungsläufen aufeinandertreffen!
MXGP
Nachdem Jorge Prado den Franzosen Romain Febvre im freien Training am Morgen knapp auf den zweiten Platz verwiesen hatte, ging er trotz Spaniens vorletzter Startplatzwahl aus der Auslosung zuversichtlich in das Rennen. Auch Jan Pancar zeigte mit der drittschnellsten Zeit ein starkes Tempo vor Lucas Coenen und dem niederländischen Kosak-KTM-Fahrer Roan van de Moosdijk.
Das Jubeln der Zuschauer, das garantiert auf der ganzen Welt zu hören war, verkündete den Holeshot von Febvre in die erste Kurve, während Pancar den ersten Angriff von Prado abwehren konnte und auf der ersten Wellen- und Sprungsektion Rang zwei behauptete. Jorgen-Mathias Talviku (Fantic Factory Racing MXGP) – komplett mit in den estnischen Nationalfarben gefärbten Haaren – erwischte als Vierter einen guten Start vor Isak Gifting auf der JK Racing Yamaha des Teams Schweden. In einen Massensturz in der ersten Kurve waren jedoch Taylor Hammal (Dixon Racing Team Kawasaki / Großbritannien) und Lucas Coenen verwickelt, der sein Bike ganz am Ende des Feldes aufheben musste.
Prado zog zwar schnell an Pancar vorbei, machte dann jedoch einen Fehler, als er in einer Bergaufkurve zu weit rauskam. So konnte der Slowene wieder vorbeiziehen und Febvre an der Spitze entkommen. Bis zum Ende der ersten vollen Runde erkämpfte sich Prado den zweiten Platz zurück und blies zur Jagd auf den Lokalmatadoren. Zu diesem Zeitpunkt hatte der Australier Jed Beaton auf seiner CDR Yamaha Talviku bereits überholt und war Vierter, während der Lette Karlis Reisulis seine Monster Energy Yamaha auf Rang sechs pilotierte. Dahinter folgten Alberto Forato auf der Fantic des Teams Italien, Gifting auf Rang acht, Julien Beaumer (Red Bull KTM Factory Racing) als Neunter für das Team USA und Tom Koch (Sarholz Racing KTM), der die Top Ten für das Team Deutschland komplettierte.
In der dritten Runde stürzte Gifting aus den Top Ten, kämpfte sich aber noch bis auf Rang 13 zurück, was den heranstürmenden Hammal auf Platz zehn spülte. Der entfesselte Coenen lag zu diesem Zeitpunkt direkt hinter dem Briten und ging in der vierten Runde sowohl an ihm als auch an Koch vorbei. Unterdessen schloss Prado immer weiter auf Febvre auf. Der Franzose leistete sich über einem Sprung am höchsten Punkt der Strecke einen Fehler, sodass der Spanier gleichziehen und sich mit der Innenlinie in der folgenden Kurve die Führung sichern konnte.
Auch Forato zeigte eine starke Pace: In der vierten Runde ging er an seinem Markenkollegen Talviku vorbei auf Platz fünf und blies anschließend zum Angriff auf Beaton. Mit einem spektakulären Manöver flog er auf dem großen Bergauf-Dreifachsprung vor den vollen Rängen am Australier vorbei, was von den zahlreichen italienischen Fans lautstark gefeiert wurde.
Der entfesselte Coenen schob sich unterdessen weiter nach vorne: Ein Innenmanöver gegen Reisulis brachte ihn in der sechsten Runde auf den siebten Platz, kurz darauf fiel auch Talviku dem Belgier zum Opfer. Drei Runden vor Schluss überholte Coenen schließlich noch Beaton und sicherte sich einen hervorragenden fünf Platz hinter Forato, aber vor dem Australier und dem Esten.
Der US-Amerikaner Beaumer fiel bei seinem ersten Rennen auf einer 450er-Maschine auf den 14. Platz zurück. Karlis Reisulis wurde Achter, während Hammal nach einem harten Schlagabtausch mit dem Niederländer Van de Moosdijk (Platz zehn) einen starken neunten Rang ins Ziel brachte.
Trotz kleinerer Fehler, die Febvre drei Runden vor Schluss noch einmal herankommen ließen, behauptete Prado die Spitzenposition und feierte einen souveränen Sieg vor dem Franzosen. Pancar entschädigte das slowenische Team für das Fehlen seines Star-Landsmanns Tim Gajser mit einem hervorragenden dritten Platz. Die Kulisse stand – und das Team Spanien hat die Fehdehandschuhe für den Entscheidungstag geworfen!
Jorge Prado (Team Spanien):
„Es war völlig verrückt. Als die 15-Sekunden-Tafel hochgehalten wurde, saß ich noch nicht einmal auf meinem Motorrad, sondern war erst auf dem Weg zu meinem Gatter. Ich musste also aus dem Stand losfahren. Trotzdem erwischte ich einen ziemlich guten Start. In der ersten Runde habe ich einen Fehler gemacht und bin auf Platz drei zurückgefallen, habe mich dann aber wieder auf Rang eins vorgekämpft. Die Strecke ist extrem eng und an einigen Stellen steht viel Wasser, weshalb es sehr rutschig war. Ich habe genau aufgepasst, um nicht über den Lenker zu gehen. Auch die Überrundeten waren schwer einzuschätzen: Wenn jemand 20 Sekunden langsamer fährt, weiß man nie, ob er nach links oder rechts ausweicht. Morgen wird es sicher besser, wenn sich alle qualifiziert haben. Ich bin super glücklich mit P1. Wir haben aktuell einen tollen Lauf und werden morgen noch einen drauflegen.“
Qualifying Race MXGP – Top 10 Classification: 1. Jorge Prado (ESP, KTM), 24:32.499; 2. Romain Febvre (FRA, Kawasaki), +0:01.923; 3. Jan Pancar (SLO, KTM), +0:37.588; 4. Alberto Forato (ITA, Fantic), +0:40.359; 5. Lucas Coenen (BEL, KTM), +0:45.248; 6. Jed Beaton (AUS, Yamaha), +0:50.039; 7. Jorgen-Matthias Talviku (EST, Fantic), +1:05.687; 8. Karlis Alberts Reisulis (LAT, Yamaha), +1:20.043; 9. Taylor Hammal (GBR, Kawasaki), +1:22.858; 10. Roan Van De Moosdijk (NED, KTM), +1:27.086
MX2
Die Zweifel an Mathis Valin – nach den Verletzungen durch seinen schweren Sturz im Juni in Portugal war es sein erstes Rennen zurück auf der Strecke – wurden schnell ausgeräumt: Im freien Training der MX2-Klasse fuhr er die schnellste Rundenzeit, wenn auch nur mickrige sieben Tausendstelsekunden vor Sacha Coenen! Auch Guillem Farres lag als Dritter knapp unter einer halben Sekunde zurück, während sich Levi Kitchen und Janis Reisulis vor Camden McLellan in die Top Fünf schoben.
Beim Holeshot gab es jedoch keine Überraschung: Coenen nutzte die achte Startplatzwahl der Belgier voll aus und setzte sich direkt an die Spitze, wenngleich Valin und der Australier Alex Larwood (Quadlock Honda) dicht an seinen Fersen klebten. Auch Janis Reisulis und Haruki Yokoyama vom Team Japan lagen den ersten Anstieg hinauf in den Top Fünf!
Yokoyama wurde allerdings schnell nach hinten durchgereicht, und auch Larwood fiel durch einen Fehler zurück – er beendete die erste Runde auf Rang acht vor dem Schweden Alve Callemo und dem brasilianischen Hitzkopf Guilherme Bresolin.
Coenen versuchte sich abzusetzen, doch Valin und Reisulis ließen nicht locker. Auch McLellan und Kitchen blieben in Schlagdistanz – der US-Amerikaner kämpfte sich von weit außerhalb der Top Ten in der ersten Kurve bis auf Rang fünf nach vorne! Farres geriet am Fuße eines der steilsten Bergaufstücke ins Rutschen und fiel hinter die Venrooy KTM von Jeremy Seewer auf Platz sieben zurück.
Farres brauchte drei Runden, um an dem Schweizer Routinier vorbeizuziehen – was ihm genau in derselben Kurve gelang, in der ihm zuvor der Fehler unterlaufen war. In der fünften Runde geschah es dann: Mit Valin im Nacken und den Anfeuerungsrufen der tobenden Fans im Ohr stürzte Coenen oben am steilsten Bergabstück. Er riss den Franzosen um ein Haar mit und hatte extremes Glück, dass sein Rutsch vergleichsweise glimpflich endete! Er stieg als Vierter hinter Valin, Reisulis und McLellan wieder auf, musste eine Runde später auf der oberen Geraden jedoch auch noch Kitchen vorbeiziehen lassen.
Dahinter schob sich Ferruccio Zanchi (Beddini Racing Ducati Factory MX2) an Larwood vorbei auf Platz acht, während der niederländische Veteran Glenn Coldenhoff bei seinem ersten MX2-Rennen seit vielen Jahren den Weg auf Rang zehn fand. Kitchen nutzte eine ähnliche Linie wie zuvor gegen Coenen, um sich in Runde neun an Reisulis vorbei Platz drei zu schnappen. Auch Farres zog eine Runde später am Letten vorbei und sicherte sich im Ziel Rang vier. Coenen startete in der letzten Runde noch eine ehrgeizige Attacke auf Reisulis, stürzte beim Überholversuch jedoch erneut und verlor Platz sechs an Seewer!
Zanchi belegte hinter dem Belgier Rang acht, während Coldenhoff in der letzten Runde noch an Larwood vorbeiwischte und sich Platz neun sicherte. Das Publikum war vollends aus dem Häuschen, als Valin im Goon-Rider-Stil über die Ziellinie sprang und einen fantastischen Comeback-Sieg zum denkbar süßesten Zeitpunkt feierte! McLellans zweiter Platz war eine enorme Hilfe für Südafrika, während Kitchen als Dritter das beste Resultat für die USA einfuhr.
Frankreich führte die Wertung nun vor Spanien an. Italien lag überraschend auf Rang drei (punktgleich vor Belgien), und Lettland folgte einen weiteren Punkt dahinter auf Platz fünf. Da das schlechteste Einzelergebnis gestrichen wird, waren viele Teams bereits sicher qualifiziert – im letzten Rennen des Tages ging es nun rein um die Startplatzwahl und die Ehre!
Mathis Valin (Team Frankreich):
„Die letzten Monate waren hart für mich, daher bin ich extrem glücklich, wieder auf der Strecke zu sein. Mein letztes Rennen ist schon eine Weile her, umso schöner ist es, Frankreich im Moment an der Spitze zu sehen. Wir werden sehen, was morgen passiert.“
Qualifying Race MX2 – Top 10 Classification: 1. Mathis Valin (FRA, Kawasaki), 24:53.376; 2. Camden Mc Lellan (RSA, Triumph), +0:06.159; 3. Levi Kitchen (USA, Kawasaki), +0:18.989; 4. Guillem Farres (ESP, Triumph), +0:20.331; 5. Janis Martins Reisulis (LAT, Yamaha), +0:33.764; 6. Jeremy Seewer (SUI, KTM), +0:40.550; 7. Sacha Coenen (BEL, KTM), +0:45.439; 8. Ferruccio Zanchi (ITA, Ducati), +0:49.378; 9. Glenn Coldenhoff (NED, Yamaha), +0:58.744; 10. Alex Larwood (AUS, Honda), +0:59.325;
MX Open
Die Open-Klasse wurde im freien Training – wie vielleicht zu erwarten war – vom MXGP-Weltmeister Jeffrey Herlings dominiert. Sein Honda HRC Petronas-Teamkollege Tom Vialle sicherte sich die zweitschnellste Zeit, allerdings mit einem deutlichen Abstand von zwei Sekunden zwischen den beiden! Liam Everts kam als Dritter ebenfalls hervorragend mit der 450er-Maschine zurecht, während der Italiener Andrea Adamo (Red Bull KTM Factory Racing) vor dem Letten Pauls Jonass (Kawasaki Racing Team MXGP) Vierter wurde.
Wie schon so oft gegen Ende der MXGP-Saison stritten sich Vialle und Herlings in der ersten Kurve um die Führung. Der Lokalmatador brachte das Publikum erneut zum Toben – die Fans hatten das Glück, jeden ihrer drei Fahrer im Laufe des Tages an der Spitze des Feldes zu erleben!
Für Vialle währte die Freude jedoch nicht lange: Herlings presste sich am Ausgang der zweiten Kurve an die Spitze und setzte sich sofort ab. Everts folgte den beiden dicht auf Rang drei, während der Australier Aaron Tanti kurzzeitig Vierter war, bevor Cooper Webb für das Team USA vorbeiging. Der Neuzugang von Rocky Mountain Husqvarna zeigte sich in starker Form, als ihm sowohl Adamo als auch Jonass an der CDR-Yamaha von Tanti vorbei folgten, der schließlich auch noch den Spanier Francisco Garcia passieren lassen musste! Dylan Wright vom Team Kanada und der Deutsche Noah Ludwig komplettierten die anfänglichen Top Ten.
Der Italiener Adamo, der in Ernée bereits auf dem MX2-Podium stand, setzte in Runde drei am Fuße eines Bergabstücks ein klassisches Überholmanöver gegen Webb und übernahm Rang vier – genau in dem Moment, als Wright an Tanti vorbei auf Platz acht zog. Kampfstarke Fahrten des Schweizers Kevin Brumann (MX-Handel Husqvarna) und des Briten Ben Watson (Dirt Store Triumph) brachten ihnen im Ziel die Ränge neun und zehn ein, noch vor dem Kanadier und dem Australier. Ludwig holte mit Platz acht das beste Resultat für Deutschland und sicherte dem Team damit problemlos die Qualifikation. Brumanns Fahrt brachte die Schweiz in der Tageswertung auf Rang acht – noch vor Australien und Großbritannien.
Webb wurde in Runde vier oben an der Zielhang-Abfahrt von Jonass abgefangen. Auch Garcia zog am US-Amerikaner vorbei auf Platz sechs, wenngleich Webb im Ziel nur eine Sekunde hinter dem jungen Spanier lag.
Adamo und Jonass brachten die Plätze vier und fünf sicher nach Hause, was genau den Positionen entsprach, auf denen ihre Länder den Tag in der Gesamtwertung beendeten. Vialle leistete sich zur Mitte des Rennens oben am Zielhang einen Fehler, sodass Everts nahe genug herankam, um zu Beginn der siebten Runde am Ende der Boxengasse innen am Franzosen vorbeizuziehen. Der zweite Platz war das beste Tagesergebnis für Belgien und beschert ihnen die dritte Startplatzwahl hinter den Spaniern. An Herlings kam jedoch niemand heran: Er brannte die schnellste Rennrunde des Tages in den Boden und fuhr einen souveränen Sieg mit fast 20 Sekunden Vorsprung heraus! Dieses Resultat reichte aus, um die Niederländer auf Platz sechs der Gesamtwertung zu befördern – punktgleich mit Lettland auf Rang fünf, während die USA als Siebte gewertet wurden.
Weiter hinten in der Wertung schob eine späte Aufholjagd von Enzo Lopes das Team Brasilien auf einen direkten Qualifikationsplatz – knapp vor dem Team Österreich auf Rang 19, wodurch das Team Finnland und das Team Slowakei morgen ins B-Finale verwiesen wurden.
Der Kampf um die Trophäe des Mannschaftsweltmeisters könnte morgen extrem eng werden – besonders wenn die Coenen-Brüder beide gute Starts erwischen und Fehler vermeiden. Auch der Geschwindigkeitsvergleich der MX2-Top-Piloten mit den Fahrern der MXGP- und Open-Klasse verspricht Spannung!
Wie immer beim Monster Energy FIM Motocross of Nations stehen morgen wilde, unvorhersehbare Rennläufe bevor, die man auf keinen Fall verpassen sollte!
Jeffrey Herlings:
„Mein Sprung aus dem Gatter war nicht optimal, aber auf der Honda HRC Petronas war ich heute der Schnellste auf der Strecke. Ich bin extrem dankbar für dieses Bike. Morgen brauche ich genau dasselbe. Wenn ich solche Starts hinbekomme, kann ich mit Jorge um den Sieg kämpfen – und natürlich auch mit Tom und Romain. Als Team wird es schwer werden, auf das Podium zu fahren, aber meine Leistung war gut, ich fühle mich stark und freue mich auf die morgigen Rennen.“
Qualifying Race Open – Top 10 Classification: 1. Jeffrey Herlings (NED, Honda), 24:16.770; 2. Liam Everts (BEL, Husqvarna), +0:19.625; 3. Tom Vialle (FRA, Honda), +0:43.237; 4. Andrea Adamo (ITA, KTM), +0:49.072; 5. Pauls Jonass (LAT, Kawasaki), +0:52.382; 6. Francisco Garcia (ESP, Kawasaki), +0:57.044; 7. Cooper Webb (USA, Husqvarna), +0:58.140; 8. Noah Ludwig (GER, KTM), +1:21.780; 9. Kevin Brumann (SUI, Husqvarna), +1:29.576; 10. Ben Watson (GBR, Triumph), +1:32.659
Nations Qualification – Top 10 Classification
- France – 3 pts
- Spain – 5 pts
- Belgium – 7 pts
- Italy – 8 pts
- Latvia – 10 pts
- The Netherlands – 10 pts
- USA – 10 pts
- Switzerland – 15 pts
- Australia – 16 pts
- Great Britain – 19 pts
Text/Bild: Infront moto