Die sonnenverwöhnten Hügel von Agueda boten zwei Tage voller unerbittlicher Action, als die FIM Europe EMX250 und die EMX125 (präsentiert von FMF Racing Championships) für die Runden acht bzw. sieben in Portugal Station machten. Unter heißen, sonnigen und nahezu perfekten Bedingungen boten beide Klassen dominante Spitzenleistungen, harte Rennduelle und ein Meisterschaftsbild, das sich am finalen Tag noch einmal verschob.

In der EMX250 war Francisco Garcia von Venum BUD Racing Kawasaki schlichtweg unschlagbar. Der Spanier feierte einen Doppelsieg in beiden Rennen, sicherte sich damit seinen dritten Gesamtsieg der Saison und baute seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf komfortable 104 Punkte vor seinem Teamkollegen Jake Cannon aus. Joe Brookes feierte als Gesamtzweiter sein erstes EMX250-Podium überhaupt, während Elias Escandell von Maddii Racing Honda das Podium als Dritter komplettierte.

In der EMX125 stellte Ricardo Bauer von den Norman KTM Factory Rookies das Titelrennen völlig auf den Kopf. Ein Sieg im zweiten Lauf sicherte ihm den Gesamtsieg vor Sleny Goyer (Yamaha Europe Monster Energy MJC) und Bertram Thorius (Fantic Factory Racing EMX). Da der Meisterschaftsführende und Teampartner Moritz Ernecker einen Albtraum-Sonntag erlebte, verkürzte Bauer den Rückstand an der Tabellenspitze auf nur noch 19 Punkte.

EMX250

Die achte Runde der EMX250-Europameisterschaft erwachte am Startgatter im sonnenverwöhnten Agueda lautstark zum Leben. Gyan Doensen auf der GABRIEL SS24 KTM Factory Juniors-Maschine schien sich den Holeshot von der Innenseite gesichert zu haben, doch es war Francisco Garcia, der an der Spitze über die Kuppe des Hügels hämmerte, sich schnell vom Feld absetzte und Elias Escandell im Schlepptau auf Platz zwei hatte. Doensen wurde auf den dritten Platz durchgereicht, während Joe Brookes als Vierter einen starken Start hinlegte. Nicolai Skovbjerg vom SixtySeven Racing-Team rutschte im frühen Getümmel auf Platz sechs ab, nachdem Simone Mancini vom Beddini Racing Ducati Factory MX2 Team an ihm vorbeigezogen war.

Brookes war schnell auf dem Vormarsch und schnappte sich Doensen über die Kuppe für den dritten Platz, bevor auch Mancini den Niederländer in der zweiten Runde auf den vierten Platz verwies. Von da an lief der Nachmittag für Doensen immer unrunder, sodass er die Ziellinie schließlich als Siebter überquerte. Die stärkste Aufholjagd zeigte Skovbjerg, der sich von seinem frühen Rückschlag erholte: Er überlistete Doensen, holte sich dann Mancini und Brookes für Platz drei und jagte anschließend Escandell für den zweiten Platz. Escandell hatte sich zuvor in einem rennlangen Kampf an Brookes vorbeigekämpft. Für den Venum BUD Racing Kawasaki-Fahrer Jake Cannon endete der Tag im Kiesbett; der Australier stürzte an zehnter Stelle liegend und kämpfte sich noch auf Platz 13 zurück.

An der Spitze gab es kein Herankommen an Garcia. Der Spanier kontrollierte alle 15 Runden, feierte einen weiteren souveränen Sieg, fuhr die schnellste Rennrunde und gewann mit 29 Sekunden Vorsprung vor Skovbjerg, Escandell, Brookes und Mancini. Mads Fredsoe von Cat Moto Bauerschmidt KTM, Doensen und Sebastian Leok von MX-Handel Husqvarna Racing komplettierten die Top 8.

Lauf 2 begann mit einem Raketenstart von Doensen, der sich den Holeshot sicherte und das Feld den ersten Hügel hinunterführte. Der Sieger des ersten Laufs und Meisterschaftsführende Garcia reihte sich direkt dahinter auf Platz zwei ein, und auch Áron Katona von Venrooy KTM Racing erwischte direkt hinter den beiden einen guten Start. Hinter dem Trio legten Escandell und Fredsoe ebenfalls hervorragende Starts hin, um an der Spitze mitzumischen. Garcia verlor keine Zeit und ging noch in der ersten Runde an Doensen vorbei. Katona nutzte kurz darauf die zunehmende Nervosität des Niederländers aus, um sich Platz zwei zu schnappen. Brookes, Vierter im ersten Lauf, musste sich von etwa Platz elf aus nach vorne arbeiten.

Der nun defensiv fahrende Doensen wurde nach und nach durchgereicht: Escandell schlüpfte unter der KTM hindurch auf Platz drei, und Brookes pflügte durch das Feld, hängte sich an Escandells Hinterrad und übernahm schließlich selbst die dritte Position. Weiter hinten bliesen die Hauptakteure der Meisterschaft nach schlechten Starts zur Aufholjagd; Cannon kam schlecht weg und Skovbjerg noch schlechter, was beide weit hinter Garcia zurückwarf. Das Duo erholte sich jedoch prächtig und erreichte in den letzten fünf Minuten die Top 8, wobei Cannon schließlich Fredsoe für Platz fünf abfing.

An Garcia gab es kein Vorbeikommen. Er kontrollierte erneut das Geschehen, fuhr die schnellste Runde und sicherte sich den zweiten Sieg des Wochenendes. Katona hielt Platz zwei, während Brookes als Dritter ins Ziel kam. Der Brite kämpfte tapfer für das, was er als sein erstes EMX250-Podium feiern durfte. Fredsoe belegte Platz sechs vor dem heranstürmenden Skovbjerg, während Leok und Mancini die Top 9 komplettierten.

Das perfekte 25-25-Ergebnis bescherte Francisco Garcia den fünften Gesamtsieg der Saison vor Joe Brookes (4-3) und Elias Escandell (3-4). Die beiden Letztgenannten waren mit 38 Punkten punktgleich, wobei Brookes dank seines stärkeren zweiten Laufs den zweiten Platz auf dem Podium einnahm. Garcia, der von einer riesigen Fangemeinde aus seiner Heimatregion angefeuert wurde, baute seinen Vorsprung in der Meisterschaft auf 104 Punkte vor seinem Teamkollegen Jake Cannon aus. Nach der Statistik der Rennserie war dies sein 13. Laufsieg in dieser Saison und der siebte in Folge.

Francisco Garcia: „Ich trainiere jeden Tag, um die beste Version meiner selbst zu sein und im Rennen nicht müde zu werden. Ich arbeite so hart mit meinem Trainer und meinem Team zusammen, um das zu erreichen, und das ist erst der Anfang. Ich konzentriere mich auch schon auf das nächste Jahr, also mal sehen, was passiert.“

Joe Brookes: „Es war wirklich gut. Ich hatte nicht den besten Start und wurde am Gatter eingeklemmt, aber in den ersten paar Minuten konnte ich mich gut nach vorne arbeiten. Ich habe einige aggressive Überholmanöver gezeigt, die Strecke hat mir super gefallen, ich habe gute Linien gefunden und mich einfach wohlgefühlt.“

Elias Escandell: „Ich bin in beiden Rennen gut gestartet. Beide Läufe waren hart, da dies erst mein zweites Rennwochenende nach meinen Verletzungen ist, also war es echt anstrengend. Aber wir haben es endlich aufs Podium geschafft; ein guter dritter Platz, und ich will mehr.“

EMX250 — Race 1 — Top 10 Classification: 1. Francisco Garcia (ESP, Kawasaki), 29:05.947; 2. Nicolai Skovbjerg (DEN, Husqvarna), +0:26.022; 3. Elias Escandell (ESP, Honda), +0:33.005; 4. Joe Brookes (GBR, Honda), +0:35.335; 5. Simone Mancini (ITA, Ducati), +0:36.119; 6. Mads Fredsoe (DEN, KTM), +0:37.213; 7. Gyan Doensen (NED, KTM), +0:44.859; 8. Sebastian Leok (EST, Husqvarna), +0:47.693; 9. Nicolò Alvisi (ITA, Honda), +0:49.482; 10. Francesco Bellei (ITA, KTM), +0:50.389

EMX250 — Race 2 — Top 10 Classification: 1. Francisco Garcia (ESP, Kawasaki), 29:14.439; 2. Áron Katona (HUN, KTM), +0:13.890; 3. Joe Brookes (GBR, Honda), +0:19.866; 4. Elias Escandell (ESP, Honda), +0:23.177; 5. Jake Cannon (AUS, Kawasaki), +0:24.837; 6. Mads Fredsoe (DEN, KTM), +0:26.398; 7. Nicolai Skovbjerg (DEN, Husqvarna), +0:28.989; 8. Sebastian Leok (EST, Husqvarna), +0:30.622; 9. Simone Mancini (ITA, Ducati), +0:32.111; 10. Adria Monne (ESP, GASGAS), +0:32.916

EMX250 Overall — Top 10 Classification: 1. Francisco Garcia (ESP, KAW), 50 points; 2. Joe Brookes (GBR, HON), 38 p.; 3. Elias Escandell (ESP, HON), 38 p.; 4. Nicolai Skovbjerg (DEN, HUS), 36 p.; 5. Áron Katona (HUN, KTM), 31 p.; 6. Mads Fredsoe (DEN, KTM), 30 p.; 7. Simone Mancini (ITA, DUC), 28 p.; 8. Sebastian Leok (EST, HUS), 26 p.; 9. Jake Cannon (AUS, KAW), 24 p.; 10. Francesco Bellei (ITA, KTM), 21 p.

EMX250 Championship — Top 10 Classification: 1. Francisco Garcia (ESP, KAW), 352 points; 2. Jake Cannon (AUS, KAW), 248 p.; 3. Nicolai Skovbjerg (DEN, HUS), 231 p.; 4. Gyan Doensen (NED, KTM), 203 p.; 5. Mads Fredsoe (DEN, KTM), 183 p.; 6. Nicolò Alvisi (ITA, HON), 163 p.; 7. Liam Owens (AUS, HUS), 152 p.; 8. Bernardo Tiburcio (BRA, YAM), 142 p.; 9. Tom Brunet (FRA, YAM), 120 p.; 10. Jekabs Kubulins (LAT, YAM), 117 p.

EMX250 Manufacturers — Classification: 1. Kawasaki, 383 points; 2. KTM, 314 p.; 3. Husqvarna, 237 p.; 4. Yamaha, 226 p.; 5. Honda, 188 p.; 6. Beta, 125 p.; 7. Triumph, 118 p.; 8. Ducati, 115 p.; 9. GASGAS, 100 p.; 10. Fantic, 11 p.

EMX125

Die siebte Runde der EMX125-Europameisterschaft (präsentiert von FMF Racing) erwachte lautstark zum Leben, als Sleny Goyer auf der Innenseite durchschlüpfte und die frühe Führung übernahm. Der Meisterschaftsführende Moritz Ernecker reihte sich auf Platz zwei ein, während sein Rookies-Teamkollege Ricardo Bauer in den Top 5 mitmischte. Die beiden Fahrer von Fantic Factory Racing EMX, Gennaro Utech und Bertram Thorius, waren ebenfalls schnell im Getümmel dabei. Thorius zog noch in der ersten Runde auf Höhe der Boxengasse an seinem Teamkollegen vorbei und übernahm Platz drei, bevor Utech postwendend konterte und die Verfolgung der Führenden aufnahm.

An der Spitze des Feldes war die Führung ein bewegliches Ziel. Goyer und Ernecker wechselten sich auf Platz eins ab, während sich dahinter Edoardo Riganti an Dex Kooiker vom De Baets-AIT Yamaha Supported Team vorbei auf Platz sechs kämpfte und Riccardo Pini von MCV Motorsport-TM Moto in den Top 8 lauerte. Goyer fand seinen Rhythmus und setzte sich im Zweikampf mit dem Tabellenführer robust durch, um in der fünften Runde die Führung zurückzuerobern. Ein kleiner Fehler über der Hügelkuppe kostete Thorius in Runde sieben den vierten Platz an Bauer. Bauer machte weiter Druck und zog mit einem beeindruckenden Manöver am Träger des Roten Kenzichens, Ernecker, vorbei auf Platz drei. Ernecker leistete sich kurz darauf einen Fehler, ging zu Boden und fiel zurück, sodass er das Rennen schließlich als Achter beendete.

Pau Caudet vom RFME Spain National Team kämpfte sich auf Platz fünf vor, Riganti wurde Sechster und Pini Siebter. Doch das Drama war noch nicht vorbei: Bauer nutzte einen Fehler von Utech aus, der am Ausgang von Kurve 11 zu weit nach außen geraten war. Damit rückte Bauer auf Platz zwei vor und Utech fiel auf Platz drei zurück. Beim Überfahren der Ziellinie feierte Goyer seinen zweiten Sieg im ersten Lauf dieser Saison, gefolgt von Bauer, Utech, Thorius und Caudet. Kooiker, der auf der Strecke eine starke Leistung gezeigt hatte, erhielt wegen eines Verstoßes bei der Lärmkontrolle nach dem Rennen eine Strafe von fünf Plätzen und fiel auf Rang 12 zurück.

Der zweite Lauf begann extrem hektisch. Oleguer Riba sicherte sich den Holeshot mit Thorius im Schlepptau, während Bauer im frühen Getümmel an seinem Teamkollegen und Meisterschaftsführenden Ernecker vorbeischlüpfte. Es war ein Tag zum Vergessen für einige der Hauptakteure: Goyer verpatzte seinen Start völlig und lag in der ersten Runde nur auf Platz zehn, auch Levi Townley von Yamaha Europe Monster Energy MJC kam schlecht weg, und Utech geriet in einer Kurve Rad an Rad an Ernecker, stürzte und musste das Rennen mit einer augenscheinlichen Handgelenksverletzung aufgeben. Ernecker nahm das Rennen am ganz Ende des Feldes wieder auf, ging jedoch erneut zu Boden und konnte am Ende nur den 16. Platz retten – ein seltener gebrauchter Tag für den österreichischen Star, der damit zum ersten Mal in dieser Saison das Podium verpasste.

Bauer war der Mann der Stunde. Er zog an Thorius vorbei auf Platz zwei und blies zur Jagd auf den führenden Riba. Der entscheidende Moment ereignete sich in Runde vier: Bauer wählte in einer Kurve die dominante Linie und machte die Tür zu, sodass Riba kein Platz mehr blieb. Dem Spanier rutschte das Vorderrad weg und er stürzte. Er reihte sich um Platz sieben herum wieder ein und wurde letztlich als Achter gewertet. Goyer, der sich von seinem schlechten Start erholte, blies in den Runden vier und fünf zur Aufholjagd und zog mit einem geschickten Außen-Innen-Manöver an Riba vorbei, während Liam Bruneau von TMX Competition an Emil Ziemer vorbei auf Platz drei kletterte. Townleys Nachmittag endete schließlich in der siebten Runde mit einem Sturz im Dreck.

An der Spitze war Bauers Renntempo beeindruckend. Die Basis dafür legte er mit einem jener starken Starts, die ihm in dieser Saison manchmal gefehlt hatten, und er setzte sich für einen komfortablen zweiten Laufsieg samt schnellster Rennrunde ab. Er sah die Zielflagge vor Thorius und Bruneau, während Goyer sich noch auf Platz vier vorarbeitete, gefolgt von Ziemer und einem stark aufholenden Lucas Leok auf Platz sechs.

Dieses Ergebnis bescherte Ricardo Bauer den Gesamtsieg (2-1) vor Sleny Goyer (1-4) und Bertram Thorius (4-2). Durch Erneckers harten Sonntag – Platz 16 im zweiten Lauf bedeutete Gesamtrang 14 an diesem Tag – schrumpfte sein Vorsprung in der Meisterschaft, der vor dem Wochenende noch 48 Punkte betragen hatte, auf nur noch 19 Zähler vor Bauer. Ernecker führt die Tabelle weiterhin mit 288 Punkten vor Bauer mit 269 Punkten an.

Ricardo Bauer: „Das war ein echtes Angriffsrennen und mein zweiter Laufsieg. Das Manöver gegen Riba um die Führung war ziemlich eng – es war knapp, und es tut mir leid, dass ich ihn so erwischt habe, aber das ist fairer Rennsport. Es ist ein riesiger Erfolg für mich und das Team. Wir liegen jetzt nur noch 19 Punkte hinter meinem Teamkollegen, wir sind also wieder voll im Geschäft. Danke für alles!“

EMX125 — Race 1 — Top 10 Classification: 1. Sleny Goyer (FRA, Yamaha), 29:10.138; 2. Ricardo Bauer (AUT, KTM), +0:05.880; 3. Gennaro Utech (ITA, Fantic), +0:08.353; 4. Bertram Thorius (DEN, Fantic), +0:16.761; 5. Pau Caudet (ESP, GASGAS), +0:31.871; 6. Edoardo Riganti (ITA, Yamaha), +0:37.701; 7. Riccardo Pini (ITA, TM), +0:38.845; 8. Moritz Ernecker (AUT, KTM), +0:48.496; 9. Emil Ziemer (SUI, KTM), +0:52.144; 10. David Cracco (ITA, KTM), +0:53.254

EMX125 — Race 2 — Top 10 Classification: 1. Ricardo Bauer (AUT, KTM), 29:52.432; 2. Bertram Thorius (DEN, Fantic), +0:08.671; 3. Liam Bruneau (FRA, KTM), +0:15.519; 4. Sleny Goyer (FRA, Yamaha), +0:16.660; 5. Emil Ziemer (SUI, KTM), +0:20.552; 6. Lucas Leok (EST, KTM), +0:20.707; 7. Riccardo Pini (ITA, TM), +0:23.710; 8. Oleguer Riba (ESP, GASGAS), +0:25.659; 9. Pau Caudet (ESP, GASGAS), +0:25.761; 10. Levi Townley (NZL, Yamaha), +0:36.766

EMX125 Overall — Top 10 Classification: 1. Ricardo Bauer (AUT, KTM), 47 points; 2. Sleny Goyer (FRA, YAM), 43 p.; 3. Bertram Thorius (DEN, FAN), 40 p.; 4. Liam Bruneau (FRA, KTM), 30 p.; 5. Emil Ziemer (SUI, KTM), 28 p.; 6. Riccardo Pini (ITA, TM), 28 p.; 7. Pau Caudet (ESP, GASGAS), 28 p.; 8. Edoardo Riganti (ITA, YAM), 25 p.; 9. Gennaro Utech (ITA, FAN), 20 p.; 10. Oleguer Riba (ESP, GASGAS), 19 p.

EMX125 Championship — Top 10 Classification: 1. Moritz Ernecker (AUT, KTM), 288 points; 2. Ricardo Bauer (AUT, KTM), 269 p.; 3. Sleny Goyer (FRA, YAM), 240 p.; 4. Bertram Thorius (DEN, FAN), 188 p.; 5. Emil Ziemer (SUI, KTM), 164 p.; 6. Gennaro Utech (ITA, FAN), 157 p.; 7. David Cracco (ITA, KTM), 147 p.; 8. Edoardo Riganti (ITA, YAM), 140 p.; 9. Lucas Leok (EST, KTM), 130 p.; 10. Riccardo Pini (ITA, TM), 129 p.

EMX125 Manufacturer Classification: 1. KTM, 339 points; 2. Yamaha, 274 p.; 3. Fantic, 231 p.; 4. TM, 202 p.; 5. GASGAS, 65 p.; 6. Husqvarna, 55 p.;

Text/Bild: Infront moto