Die vierzehnte Runde der MXGP-Motocross-Weltmeisterschaft ging am Wochenende auf der berühmten und anspruchsvollen Strecke von Lommel in Belgien zu Ende. Unter Fahrern und Fans universell als „Sandhölle“ bekannt, stellte die belgische Strecke die physische und technische Ausdauer aller Teilnehmer auf eine harte Probe und erwies sich einmal mehr als einer der strengsten Tests des gesamten Weltmeisterschaftskalenders.
Maxime Grau blitzschnell am Start und im Renntempo
In der MX2-Klasse zeigte Maxime Grau, Fahrer des Teams Honda Maddii ABF Italia, ein bemerkenswertes Wachstum und eine tolle Geschwindigkeit. Nachdem er im Qualifikationsrennen am Samstag die elftschnellste Zeit gefahren war, ging Maxime mit großer Entschlossenheit in die Rennen am Sonntag.
Mit einem hervorragenden Start aus dem Gatter im ersten Lauf schloss er sofort zur Spitzengruppe auf und zeigte ein Renntempo, das absolut in den Top 10 lag. Ein Sturz Mitte des Rennens machte ihm jedoch einen Strich durch die Rechnung und zwang ihn zu einer Aufholjagd, die ihn auf dem 13. Platz ins Ziel brachte. Im zweiten Lauf wiederholte sich leider die Dynamik. Nach einem erneut großartigen Start bestätigte Grau ein konkurrenzfähiges Top-10-Tempo, aber ein weiterer Rutsch auf dem tückischen Sand von Lommel verbannte ihn beim Überqueren der Ziellinie erneut auf den 13. Platz.
Großartige Aufholjagd für Alvisi
Lommel markierte auch die Rückkehr der EMX250-Europameisterschaft. Niccolò Alvisi zeigte im zweiten Lauf eine glänzende Leistung, wo er sich dank einer entschlossenen und spektakulären Aufholjagd im belgischen Sand durch das Feld nach vorne kämpfte und den 12. Gesamtrang in der Tageswertung belegte. Elias Escandell komplettierte ein anspruchsvolles und lehrreiches Wochenende auf dem sandigen Terrain und sicherte sich den 17. Gesamtrang.
Marco Maddii, Teammanager: „Es war ein sehr anspruchsvolles Wochenende hier in Lommel, aber wir fahren mit vielen positiven Aspekten nach Hause. Wir haben großartige Starts von Maxime und ein solides Top-10-Renntempo in beiden Läufen gesehen, was zeigt, wie hart gearbeitet wurde – besonders wenn man die Schwierigkeiten bedenkt, die es in der Vergangenheit auf Sandstrecken gab. Leider haben ein Sturz im ersten Lauf und ein weiterer im zweiten das finale Top-10-Ergebnis verhindert – das definitiv in seiner Reichweite lag – und dazu geführt, dass er Dreizehnter wurde. Dennoch sind wir glücklich; wir arbeiten hart auf dem Sand, und obwohl wir noch etwas mehr Zeit brauchen, werden wir für die anstehende Runde in Arnhem mit Sicherheit noch besser vorbereitet sein.“
Mit der Runde in Lommel liegt einer der härtesten GPs des Jahres hinter ihnen. Das Team Honda Maddii ABF Italia blickt bereits auf das nächste Event Mitte August in Schweden und vertraut dabei auf die kontinuierlichen Fortschritte, die auf der Strecke gezeigt wurden.
Text/Bild: Team Maddii Honda