Das internationale Motocross-Rennen in Sommières markiert am 21. und 22. Februar 2026 den traditionellen Abschluss der Saisonvorbereitung auf europäischem Boden. Auf dem Circuit de la Tourille versammelt sich ein international besetztes Feld, das für zahlreiche Werksteams und Privatfahrer die letzte Gelegenheit bietet, Fahrwerksabstimmungen und die physische Form unter Rennbedingungen zu testen, bevor die Weltmeisterschaftsserien beginnen.
In der Klasse MX1 ist das Teilnehmerfeld in diesem Jahr besonders breit aufgestellt. Zu den erfahrenen WM-Piloten im Feld gehören unter anderem Pauls Jonass, Kevin Horgmo sowie Jeremy Seewer, Calvin Vlaanderen und Andrea Bonacorsi. Aus deutschsprachiger Sicht nehmen Max Nagl und Noah Ludwig eine zentrale Rolle ein, um sich gegen die internationale Konkurrenz zu behaupten. Ergänzt wird das Feld durch starke französische Fahrer wie Maxime Desprey und Gregory Aranda sowie die brasilianischen Starter Enzo Lopes und Hector Assunçao.
In der MX2-Kategorie liegt das Augenmerk auf dem Aufeinandertreffen etablierter Akteure und hungriger Aufsteiger. Neben Teams wie Monster Energy Yamaha (mit den Gebrüdern Reisulis) und Bud Racing Kawasaki stehen besonders die jungen Talente Dean Gregoire und Dani Heitink im Fokus, die nach ihren Erfolgen in den Nachwuchsklassen nun den nächsten Schritt in der 250er-Klasse vollziehen. Auch hier ist die deutschsprachige Beteiligung durch die Schweizer Piloten Luca Diserens und Eliot Vidalenc sowie das Nachwuchstalent Ryan Oppliger (125 ccm) gegeben.
Der Rennmodus sieht nach den morgendlichen Trainings- und Qualifikationseinheiten zunächst eine Super-Pole um 11:20 Uhr vor, bei der die jeweils fünf zeitschnellsten Fahrer der Klassen MX1 und MX2 in einem Zwei-Runden-Sprint die endgültige Startreihenfolge ausfahren. Die Hauptrennen am Nachmittag bestehen aus jeweils zwei Wertungsläufen pro Klasse über eine Distanz von 20 Minuten plus einer Runde. Den Abschluss bildet um 17:00 Uhr das Superfinale, in dem die 20 besten MX2-Piloten zeitversetzt vor den 20 besten MX1-Piloten starten, was einen direkten fahrerischen Vergleich beider Hubraumklassen auf dem technisch anspruchsvollen Hartbodenkurs ermöglicht.
Bild: Kawasaki Racing Team