Der zweite Lauf der italienischen Pro Prestige Motocross Meisterschaft fand an diesem Wochenende bei frühlingshaften Temperaturen auf der legendären Strecke von Maggiora statt. Das Beddini Racing Ducati Factory MX2 Team war in beiden Klassen vertreten: Ferruccio Zanchi und Simone Mancini starteten in der MX2, während Alessandro Lupino die Desmo450 MX mit der Startnummer 77 in der MX1 pilotierte.
Zu Beginn des Tages sicherte sich Zanchi die Pole-Position in der MX2 und nahm den ersten Startplatz für das erste Rennen ein. Der italienische Fahrer hatte am Start zu kämpfen und lag zunächst außerhalb der Top 10. Mit einer exzellenten Aufholjagd kämpfte er sich jedoch bis auf den dritten Platz vor; ein Fehler gegen Ende des Laufs verhinderte den zweiten Platz. Im zweiten Rennen gelang Zanchi ein besserer Start: Er ging als Zweiter aus der ersten Kurve hervor, übernahm nach einer Runde die Führung und hielt diese bis ins Ziel, was ihm den zweiten Platz auf dem Tagespodium sicherte. Auch Simone Mancini zeigte ein positives Rennen und fuhr im Zeittraining die drittschnellste Zeit in seiner Gruppe. Im ersten Lauf erwischte Simone einen guten Start, lag nach der ersten Runde auf Rang drei und schob sich dann auf den zweiten Platz vor – direkt vor seinen Teamkollegen. Im zweiten Rennen belegte er den fünften Platz, was für den dritten Gesamtrang auf dem Podium reichte.
Alessandro Lupino, der im Zeittraining die drittschnellste Zeit markiert hatte, ging im ersten Lauf mit dem „Red Plate“ des Meisterschaftsführenden auf seiner Desmo450 MX an den Start. Nachdem er im ersten Rennen den dritten Platz belegt hatte, erlitt der Fiamme-Oro-Fahrer in der dritten Runde des zweiten Laufs einen heftigen Sturz, der ihn zur Aufgabe zwang.
Ferruccio Zanchi: „Hier in Maggiora hatten wir ein gutes Rennen; wir haben ein gutes Gefühl für die Strecke gefunden und wichtige Informationen gesammelt. Ich war auf Anhieb schnell und holte die Pole-Position. Im ersten Rennen unterlief mir am Start ein Fehler, aber ich konnte mich gut zurückkämpfen. Der zweite Start lief besser; ich übernahm schnell die Führung und kontrollierte das Rennen. Ich bin mit einer guten Intensität gefahren, was im Hinblick auf die Fortsetzung der Meisterschaft sehr vielversprechend ist.“
Simone Mancini: „Es war ein gutes Wochenende. Wir hatten zwei solide Läufe, und besonders mit dem ersten bin ich zufrieden. Körperlich bin ich noch nicht ganz bei 100 %, und auch auf der Strecke kann ich mich noch steigern, aber ich bin auf dem Weg der Besserung.“
Text/Bild: Ducati Corse