Die Strecke von Almonte im Südwesten Spaniens war Schauplatz des zweiten Laufs der FIM Motocross-Weltmeisterschaft 2026, dem Großen Preis von Andalusien – ein Rennen, das die Rückkehr auf europäischen Boden markierte. Die Fahrer fanden eine Strecke mit mittelschwerem Boden vor, die am Samstag durch den Regen der vorangegangenen Tage besonders anspruchsvoll war. Am Sonntag herrschten gute Wetterbedingungen.
Jago Geerts (Beta RX450), der im Zeittraining den fünfzehnten Platz belegte, beendete das Qualifying auf Position zwanzig. Im ersten Lauf gelang es ihm nach einem unglücklichen Start, sich bis ins Ziel auf den vierzehnten Platz vorzukämpfen. Im zweiten Lauf zeigte der Belgier eine sehr gute Leistung und belegte den dreizehnten Rang. Geerts sammelte bis zum Ende des Tages fünfzehn Punkte, womit er sich den vierzehnten Platz in der Tages-Gesamtwertung sicherte. „Ich bin sehr zufrieden, da ich zwei gute Rennen gefahren bin. Heute war das Gefühl für das Motorrad hervorragend, und ich hätte sogar noch schneller sein können“, kommentierte Geerts am Ende des Rennwochenendes. „Im Vergleich zu Argentinien haben wir große Fortschritte gemacht. Ich glaube, wir sind auf dem richtigen Weg. Ich werde meinerseits weiterhin hart arbeiten, um noch bessere Ergebnisse zu erzielen.“
Spanien war zudem Gastgeber des ersten Laufs der EMX250-Europameisterschaft. Alexis Fueri (Beta RX250 2T) erzielte die siebzehntschnellste Zeit in seiner Qualifikationsgruppe. Der französische Fahrer lieferte im ersten Rennen eine hervorragende Leistung ab: Nach einem unglücklichen Start zur Aufholjagd gezwungen, schaffte es Alexis, bis ins Ziel auf den sechsten Platz vorzufahren. Im zweiten Lauf stürzte Fueri jedoch schwer, nachdem er sich in den ersten Runden bereits auf den zwölften Rang vorgearbeitet hatte. Er beendete das Rennen als Dreißigster und belegte damit in der Tageswertung den dreizehnten Gesamtrang. Alexis Fueri sagte nach dem ersten Lauf der EMXGP: „In Spanien hatte ich ein Wochenende mit Höhen und Tiefen. Das Rennen am Samstag war exzellent; ich konnte mich vom Bereich außerhalb der Punkteränge bis auf Platz sechs vorkämpfen. Das zweite Rennen ist eines zum Vergessen. Ich fühlte mich auf der Strecke nicht wohl und wurde zudem Opfer eines spektakulären Sturzes. Ich habe mich nicht verletzt, kam aber weit außerhalb der Punkte ins Ziel. Es ist schwer zu akzeptieren nach all der harten Arbeit in der Vorbereitung, aber wir haben noch viele Gelegenheiten vor uns, um das wiedergutzumachen.“
Am kommenden Wochenende wird das Beta MRT Racing Team in Frauenfeld beim Großen Preis der Schweiz antreten, dem dritten Lauf der Weltmeisterschaftssaison, in dessen Rahmen auch der zweite Lauf der EMX250-Europameisterschaft ausgetragen wird.
Text/Bild: Beta motor