Red Bull KTM Factory Racing startet mit einem beeindruckenden Fahrer-Duo aus amtierenden Champions, Josep Garcia und Andrea Verona, in die FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026. Das Team strebt weitere Erfolge auf höchstem Niveau des Enduro-Sports an. Mit insgesamt 15 Weltmeistertiteln bringt das Duo Schnelligkeit, Konstanz und jede Menge Meisterschaftserfahrung mit.
Josep Garcia geht in seine zehnte Saison mit KTM und kehrt zurück, um sowohl seine EnduroGP- als auch seine Enduro1-Krone auf der bewährten KTM 250 EXC-F zu verteidigen. Der Spanier blickt auf eine außergewöhnliche Kampagne 2025 zurück, in der er sich seinen zweiten EnduroGP-Titel sowie seine dritte Enduro1-Krone sicherte – was seine bemerkenswerte Bilanz auf nunmehr sieben Weltmeistertitel schraubt. Garcias Dominanz während der gesamten Saison bescherte ihm mehrere Gesamtsiege und festigte seinen Ruf als einer der schnellsten und beständigsten Fahrer des Sports. Auch 2026 wird er in der Enduro1-Klasse antreten, mit dem Ziel, den vierten E1-Titel in Folge und die dritte EnduroGP-Krone in Serie zu gewinnen.
An der Seite von Garcia startet Andrea Verona 2026 erstmals für Red Bull KTM Factory Racing in der EnduroGP. Der Italiener gilt als einer der erfolgreichsten Fahrer im Fahrerlager und kann auf acht Weltmeistertitel in den Kategorien Youth, Junior und Senior zurückblicken, darunter der prestigeträchtige EnduroGP-Titel von 2022. Verona geht als amtierender Enduro2-Weltmeister in die neue Saison und wird in der E2-Klasse auf der KTM 450 EXC-F antreten. Sein Ziel ist der dritte Enduro2-Titel in Folge sowie die Rückkehr an die Spitze der EnduroGP-Gesamtwertung.
Garcia präsentierte sich über den Winter in starker Form, unter anderem mit Podestplätzen bei ausgewählten Läufen der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft. Diesen Schwung nahm er mit in die Saison 2026, wo ihm in der spanischen Enduro-Meisterschaft mit bisher ausschließlich Siegen ein perfekter Start gelang. Auch Verona beeindruckte in der Off-Season mit herausragenden Leistungen in der hart umkämpften italienischen Enduro-Meisterschaft.
Die FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026 beginnt vom 10. bis 12. April in Custonaci, Sizilien, mit dem GP von Italien – ein Heimrennen für Verona. Danach zieht der Tross weiter nach Oliana zum GP von Spanien (1. bis 3. Mai), wo Garcia auf heimischem Boden antreten wird. Die Serie führt weiter über Finnland und ein Doppel-Wochenende in Portugal bis nach Frankreich Ende Juli. Das Finale findet vom 7. bis 9. August in Rhayader, Wales, statt, wo die Entscheidung über die Weltmeistertitel fallen wird.
Josep Garcia: „Andrea und ich haben ein sehr gutes Verhältnis. Obwohl wir charakterlich und fahrerisch sehr unterschiedlich sind, funktioniert das für das Team hervorragend. Ich denke, das schafft eine starke Dynamik und pusht uns beide nach vorne. 2025 war eine unglaubliche Saison, aber sie war mit einigen Verletzungen auch körperlich fordernd. Für 2026 bleibe ich in der Enduro1 mit der 250er. Das Bike passt perfekt zu meinem aggressiven Stil. Ich weiß, dass ich nach den letzten zwei Jahren der Fahrer bin, den es zu schlagen gilt. Dieser Druck gefällt mir. Meine Ziele sind klar: Die Titel in der EnduroGP und Enduro1 zu verteidigen.“
Andrea Verona: „KTM in der Weltmeisterschaft zu repräsentieren, macht mich stolz – das war ein Traum, seit ich ein Kind war. Mein Verhältnis zu Josep ist super; auf der Strecke sind wir Rivalen, aber als Team werden wir die ganze Saison über stark zusammenarbeiten. Mein Fahrstil passt gut zur 450er, da ich einen flüssigen Stil bevorzuge und mich mit der Kraft der Maschine sehr wohl fühle. Letzte Saison war mit dem E2-Titel positiv, auch wenn ich mich in manchen Rennen noch hätte steigern können. Über den Winter haben wir hart am Bike gearbeitet. Mein Ziel ist immer der Sieg.“
Fabio Farioli – Red Bull KTM Factory Racing Enduro Team Manager: „Uns steht mit Josep und Andrea eine aufregende Saison bevor. Josep hat 2025 erneut bewiesen, dass er einer der komplettesten Fahrer im Feld ist. Andrea ist eine großartige Verstärkung für das Team; er bringt Erfahrung, Speed und Entschlossenheit mit. Beide haben unterschiedliche Stärken und fahren verschiedene Motorenkonzepte (2-Takt/4-Takt bzw. Hubraumklassen), was dem Team als Ganzes zugutekommt. Wir haben alles vorbereitet, um auch dieses Jahr wieder um Siege und Meisterschaften zu kämpfen.“
Text/Bild: KTM