Jonny Walker vom Triumph Factory Racing Enduro Team lieferte bei der sechsten Runde der FIM SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2026 eine herausragende Leistung ab und belegte den zweiten Gesamtrang bei seinem und Triumphs Heimrennen im britischen Newcastle. Auf seiner TF 450-E sicherte sich Walker vor einem leidenschaftlichen heimischen Publikum sein fünftes Podium der Saison und festigte damit vor dem Finale seinen zweiten Platz in der Meisterschaftswertung.
Walker eröffnete den Abend mit einem dritten Platz in der SuperPole und gab damit die Richtung für die Nacht vor – und das, obwohl er mit einer Handverletzung antrat, die er sich in der vorangegangenen Runde zugezogen hatte. Im ersten Rennen startete er gut aus dem Gatter und lag in den ersten Kurven auf Rang drei, bevor er beim Verfolgen der Führenden einen starken Rhythmus fand. In der Anfangsphase in einen engen Kampf um Platz zwei verwickelt, spulte Jonny unter Druck saubere und kontrollierte Runden ab. Er profitierte von einem späten Fehler eines Konkurrenten, schob sich in der Schlussphase auf den zweiten Platz vor und brachte seine TF 450-E unter dem tosenden Applaus der Zuschauer in Newcastle ins Ziel.
Das zweite Rennen fand im Reverse-Grid-Format statt. Jonny startete aus der zweiten Reihe, kam aber erneut glänzend weg und tauchte bereits in der ersten Runde an dritter Stelle auf. Am Ende der ersten Runde hatte er die Führung übernommen und begann an der Spitze ordentlich zu pushen. Es folgte ein erbitterter Kampf um den Sieg, bei dem die Positionen unter dem unerbittlichen Druck des Meisterschaftsführenden mehrfach wechselten. Walker blieb gelassen und fehlerfrei und lieferte eine tadellose Fahrt ab, um sich einen hart erkämpften Laufsieg auf heimischem Boden zu sichern. Im dritten Rennen startete er als Zweiter und etablierte sich in einer starken Position nahe der Spitze. Er überquerte die Ziellinie schließlich als Dritter – ein Ergebnis, das dem Briten den zweiten Gesamtrang des Abends sicherte.
Mit einem weiteren zweiten Gesamtrang behauptet Walker nach sechs von sieben Runden den zweiten Platz in der SuperEnduro-Weltmeisterschaftswertung und geht mit einem Vorsprung von 13 Punkten in das Saisonfinale. Die Weltmeisterschaft endet am 7. März in Douai, Frankreich, wo Jonny und das Triumph Factory Racing Enduro Team versuchen werden, ihre Saison 2026 mit einem Erfolgserlebnis abzuschließen.
Jonny Walker: „Wir sind hier in Newcastle gerade fertig geworden, und es war ein harter Kampf, besonders da ich mit einem Knochenbruch in der Hand angetreten bin. Ich bin wirklich froh, mit einem Laufsieg und dem zweiten Gesamtrang nach Hause zu fahren. Ich konnte meinen Vorsprung auf Mitch in der Meisterschaft ein wenig ausbauen, und mit nur noch einer verbleibenden Runde werden wir nächstes Wochenende alles geben, um den Sack zuzumachen.“
Results – 2026 FIM SuperEnduro World Championship – Round 6, United Kingdom
Prestige Race 1
1. Billy Bolt (Husqvarna) 7:01.618
2. Jonny Walker (Triumph) 7:12.523
3. Mitch Brightmore (GASGAS) 7:13.456
4. Ashton Brightmore (GASGAS) 7:23.423
5. Eddie Karlsson (Stark) 7:25.026
Prestige Race 2
1. Jonny Walker (Triumph) 7:08.958
2. Mitch Brightmore (GASGAS) 7:13.222
3. Billy Bolt (Husqvarna) 7:18.102
4. Eddie Karlsson (Stark) 7:24.716
5. Ashton Brightmore (GASGAS) 7:32.472
Prestige Race 3
1. Billy Bolt (Husqvarna) 7:04.170
2. Mitch Brightmore (GASGAS) 7:08.348
3. Jonny Walker (Triumph) 7:10.344
4. Ashton Brightmore (GASGAS) 7:18.904
5. Eddie Karlsson (Stark) 7:21.868
Prestige Overall
1. Billy Bolt (Husqvarna) 58 points
2. Jonny Walker (Triumph) 53 points
3. Mitch Brightmore (GASGAS) 51 pts
4. Ashton Brightmore (GASGAS) 37 points
5. Eddie Karlsson (Stark) 35 points
Championship Standings (After Round 6)
1. Billy Bolt (Husqvarna) 370 points
2. Jonny Walker (Triumph) 280 points
3. Mitch Brightmore (GASGAS) 267 points
4. Eddie Karlsson (Stark) 232 points
5. Toby Martyn (Stark) 164 points
Text/Bild: Triumph Racing