Am vergangenen Wochenende war das SixtySeven Racing-Team auf mehreren Schauplätzen im Einsatz. In Spanien stand für Scott Smulders die zweite Runde der Saison in der MXGP von Andalucía auf dem Programm. Gleichzeitig fiel in der EMX250 in Almonte für Harry Seel und Max Ernecker der Startschuss in die neue Europameisterschaftssaison. Parallel nutzten weitere Teamfahrer verschiedene Vorbereitungsrennen, um Rennpraxis zu sammeln und wichtige Erkenntnisse unter Wettbewerbsbedingungen mitzunehmen.
MXGP Andalucía, Spanien – Scott Smulders mit solidem Wochenende
Scott Smulders zeigte beim zweiten MXGP-Wochenende in Almonte eine insgesamt solide Leistung. Bereits am Samstag deutete er mit Rang 13 im freien Training und Platz 16 im Zeittraining sein Potenzial an, obwohl ihm dort nur eine wirklich schnelle Runde gelang. Im Qualifikationsrennen wurde er jedoch bereits in der ersten Runde in einen Sturz verwickelt und musste das Feld von hinten aufrollen. Mit einer starken Aufholjagd kämpfte er sich noch auf Rang 16 zurück. Am Sonntag arbeitete Smulders weiter konsequent an seinem Gefühl für Motorrad und Strecke. Im ersten Wertungslauf fehlte nach einem verhaltenen Start zunächst etwas der Rhythmus, im weiteren Rennverlauf konnte er sich jedoch steigern und bis auf Platz 13 nach vorne fahren. Im zweiten Lauf gelang der Start deutlich besser. Über weite Strecken befand sich Smulders im Kampf um die Top 10 und beendete das Rennen schließlich auf Rang 12.
EMX250 Andalucía, Spanien – Saisonauftakt mit wichtigen Erkenntnissen
Für Harry Seel begann die EMX250-Saison mit einem schwierigen, aber lehrreichen Auftakt. Nach einem noch durchwachsenen ersten freien Training konnte er sich im Zeittraining bereits steigern. Für die Qualifikation reichte es am Ende jedoch noch nicht. Trotz des verpassten Einzugs in die Rennen nimmt Seel erste wichtige Erkenntnisse und eine klare Richtung für die kommenden Veranstaltungen mit. Auch Max Ernecker erwischte in Almonte kein einfaches Wochenende. Mit Platz 15 im ersten und Rang 14 im zweiten Rennen blieb er unter seinen eigenen Erwartungen. Die Geschwindigkeit aus dem Training konnte er nicht entscheidend in die Wertungsläufe übertragen. Entsprechend liegt der Fokus nun darauf, das vorhandene Potenzial bereits am kommenden Wochenende konsequenter umzusetzen.
Vorbereitungsrennen – wichtige Rennkilometer für den Nachwuchs
Abseits des internationalen Programms sammelten mehrere SixtySeven-Fahrer bei Vorbereitungsrennen wertvolle Rennpraxis. Jayden Foriers ging beim VMCF Season Opener in Lommel in der 85cc-Klasse an den Start. Im ersten Lauf erwischte er einen guten Start und lag früh in aussichtsreicher Position, wurde im Kampf um Rang drei jedoch durch einen Sturz zurückgeworfen. Trotz der Aufholjagd reichte es noch zu Platz acht. Auch im zweiten Lauf zeigte Foriers mit einem Top-3-Start und starker Anfangsphase seine Geschwindigkeit, ehe ihn ein weiterer Fehler auf Rang neun zurückwarf. In der Tageswertung bedeutete dies Platz neun. Das Tempo stimmte, auch wenn zwei Stürze ein besseres Resultat verhinderten. Jaymian Ramakers meldete sich bei Mon Leusden in der Klasse MX2 Inters nach seiner Verletzungspause zurück. Nach Rang sechs im Zeittraining arbeitete er sich im ersten Lauf nach einem schlechten Start noch stark bis auf Platz fünf nach vorne. Im zweiten Rennen lag er nach gutem Start in aussichtsreicher Position, ehe ein Defekt an der Fußraste das Rennen vorzeitig beendete. Unabhängig vom Ausfall war das Wochenende ein positives Signal auf dem Weg zurück in den Rennrhythmus.
Auch Johny Kranhold absolvierte beim Winter Cup in Dolle in der 125er-Klasse ein lehrreiches Rennwochenende. Nach einem schwierigen Zeittraining kam er im ersten Lauf nach ordentlichem Start auf Rang sieben ins Ziel. Im zweiten Rennen konnte er sich zunächst weiter vorne behaupten, fand im Kampf um Platz vier jedoch keinen Weg vorbei und beendete den Lauf erneut mit einer soliden Leistung. Insgesamt war es für ihn ein ordentliches Wochenende mit wichtigen Erkenntnissen.
Fazit
Das SixtySeven Racing-Team blickt auf ein intensives Rennwochenende mit Einsätzen auf internationaler Bühne und bei nationalen Vorbereitungsrennen zurück. Neben soliden Ansätzen in MXGP und EMX250 standen vor allem wichtige Rennkilometer, erste Standortbestimmungen und weitere Entwicklungsschritte im Vordergrund. Das Team wird die gewonnenen Erkenntnisse nun mitnehmen, um bei den kommenden Veranstaltungen den nächsten Schritt nach vorne zu machen.
Text/Bild: SixtySeven Racing Team