Am Osterwochenende startete die 22. Saison des ADAC MX Masters in Grevenbroich. Die bekannte Sandstrecke wartete mit einem neuen Streckenlayout auf die Fahrer. Doch das war nicht die einzige Neuerung: die 20-minütige Qualifikation wird in der ADAC MX Masters-Klasse nur noch in einer einzigen Gruppe ausgetragen, wodurch 50 Fahrer gleichzeitig auf der Strecke versuchen, eine schnelle Runde zu fahren. Max zeigte mit dem dritten Platz und nur 0,156 Sekunden Rückstand auf die Bestzeit, dass er einen guten Speed fahren konnte.

Im ersten Lauf am Samstag kam Max auf dem zehnten Platz aus der Startrunde und arbeitet sich im Rennverlauf kontinuierlich nach vorne. Drei Runden vor dem Rennende schob er sich auf den vierten Platz.

„Ich habe mich beim Start etwas mit dem Fahrer neben mir verhakt und dadurch ein paar Plätze verloren. Ich hatte zudem ab und zu mit Schaltproblemen zu kämpfen. Bei einem Sturz im Training am Morgen hatte die Schaltwelle etwas abbekommen, was in der Qualifikation nicht auffiel. Alle sin allem war das aber ein guter Auftakt“, zeigte sich Max zufrieden.

Im zweiten Lauf am Sonntag kam Max schlecht hinter dem Startgatter weg und wurde von den Kontrahenten auf dem Weg zur ersten Kurve abgeklemmt. Er kämpfte sich vom 21. Platz nach der ersten Runde bis zur Rennmitte bereits auf den 11. Rang vor. Im letzten Drittel gelang es ihm, sich in die Top-Ten vorzufahren.

„Wie einige andere Spitzenfahrer war ich nach der ersten Kurve weit hinten. Ich habe auf der anspruchsvollen Strecke so gut gepusht, wie es ging, was aber ein schmaler Grat war, denn Fehler sind ebenso schnell passiert. Das Rennen hat auf jeden Fall Kraft gekostet“, zog Max Fazit.

Im dritten lauf startete Max auf dem sechsten Platz und rutschte dann nach einem Überholmanöver des amtierenden Meisters Roan van de Moosdijk auf den siebten Rang zurück. Doch im letzten Renndrittel eroberte sich Max den sechsten Platz zurück, auf dem er auch ins Ziel kam. In der Veranstaltungswertung kam Max auf den sechsten Platz.

„Das war ein schwieriges Wochenende. Mein Speed und die Kondition waren grundsätzlich gut, aber die Plätze 4, 10 und 6 sind für mich nicht zufriedenstellend, zumindest ist es nicht das, was ich mir vorgenommen habe. Der sechste Platz ist keine totale Katastrophe, aber ich werde den guten Monat bis zum nächsten ADAC MX Masters-Rennen in Dreetz gut nutzen, um dort um das Podium zu kämpfen“, fasste Max zusammen.

Am kommenden Wochenende steht für Max sein erster MXGP des Jahres in Riola Sardo auf Sardinien an.

Text/Bild: Sebastian Wolter/Steve Bauerschmidt