Startschuss in der Westfalenhalle: Die Pressekonferenz zum 41. ADAC Supercross Dortmund

In der offiziellen Pressekonferenz zum 41. ADAC Supercross Dortmund 2026 gaben die Piloten einen spannenden Ausblick auf das bevorstehende Rennwochenende. Ein zentrales Thema war die Beschaffenheit der Strecke in der Westfalenhalle: Die Fahrer hoben hervor, dass der Boden zu Beginn sehr weich ist und viele Rillen entstehen, sich die Bedingungen jedoch im weiteren Verlauf des Events von Tag zu Tag verbessern. Dennoch bleibt der Kurs technisch anspruchsvoll, weshalb die Präzision, insbesondere in der Waschbrett-Sektion, für alle Teilnehmer im Vordergrund steht.

Maximilian Spies ordnete seine Erwartungen aufgrund der aktuellen Umstände eher vorsichtig ein und erklärte offen: „Ich bin seit Stuttgart keinen Meter Supercross gefahren und bin auch körperlich durch eine leichte Erkältung etwas angeschlagen.“ Sein Fokus liegt darauf, trotz dieser Voraussetzungen den Rhythmus zu finden und sich von Tag zu Tag zu steigern. Sein deutscher Kollege Nico Koch setzt hingegen voll auf Konstanz und möchte am liebsten direkt beim Start die Weichen stellen. Sein erklärtes Ziel ist es, an jedem Abend sein „Bestes zu geben und sicher in die Finalläufe einzuziehen“.

Für eine der interessantesten Geschichten der Runde sorgte der US-Amerikaner Michael Hicks, der von einer ungewöhnlichen Vorbereitung berichtete. Er verriet, dass er in den letzten sechs Monaten „kein Motorrad mit einer Kupplung gefahren“ sei und sich daher besonders darauf freue, auf dem weichen Dortmunder Boden wieder eine Kupplung zur Verfügung zu haben, um das Bike präziser kontrollieren zu können. Sein Plan ist es, „konstant zu bleiben und Fehler im Waschbrett zu minimieren“. Der erfahrene Australier Matt Moss zeigte sich ebenfalls hochmotiviert; er betonte, dass er „versuchen werde zu gewinnen“ und es sein klares Ziel sei, das Motorrad jeden Abend auf das Podium zu stellen.

In der SX2-Klasse herrscht bei Noah Ludwig besondere Vorfreude, da er in diesem Jahr seine „Dortmund-Premiere feiert“. Er möchte bei seinem Debüt in der Westfalenhalle unbedingt an seine starke Leistung aus Stuttgart anknüpfen und sieht den Weg zum Erfolg vor allem in „konstanten Finaleinzugen“. Sein Kollege Paul Bloy setzt derweil voll auf die Unterstützung des Publikums und möchte „befreit auffahren und den Heimvorteil vor den deutschen Fans genießen“, um in den schwierigen Rhythmus-Passagen eine saubere Leistung abzuliefern. Einig waren sich am Ende alle Akteure darin, dass der Sieg beim Start und die fehlerfreie Bewältigung des Waschbretts die entscheidenden Schlüssel für den Erfolg bei der diesjährigen Auflage sein werden.

Freitag, 09. Januar 2026 – „Nacht der Fans“

  • Einlass: 18:00 Uhr
  • Beginn der Show: 20:00 Uhr
  • Rennende: ca. 23:30 Uhr

Samstag, 10. Januar 2026 – „Nacht der Entscheidung“

  • Einlass: 17:00 Uhr
  • Beginn der Show: 19:00 Uhr
  • Rennende: ca. 22:30 Uhr

Sonntag, 11. Januar 2026 – „Familientag“

  • Einlass: 12:00 Uhr
  • Beginn der Show: 14:00 Uhr
  • Rennende: ca. 17:30 Uhr