Supercross Goes 2026: Boris Maillard und Julien Lebeau feiern Auftaktsiege in den Zeelandhallen

Das Supercross Goes 2026 startete am Freitagabend in den Zeelandhallen mit einem packenden Schlagabtausch, den vor allem die internationalen Spezialisten prägten. In der Königsklasse SX1 sicherte sich Boris Maillard in einem extrem engen Finale den Sieg. Er lieferte sich über die gesamte Distanz ein direktes Duell mit Brice Maylin, der ihm bis zur Ziellinie dicht auf den Fersen blieb und den zweiten Platz belegte. Das Podium komplettierte Cederic Soubeyras, der den dritten Rang einfuhr. Dahinter folgten Adrien Escofier und ein stark aufgelegter Paul Haberland. Der deutsche Pilot zeigte bereits hier eine beeindruckende Geschwindigkeit und sicherte sich einen hervorragenden fünften Platz.

In der Klasse SX2 dominierte Julien Lebeau das Geschehen und sicherte sich souverän den Sieg. Mit einem deutlichen Vorsprung verwies er Mathew Bayliss auf den zweiten Platz. Den Kampf um den letzten Podiumsrang entschied Hugo Manzato knapp für sich, indem er Jules Pietre und Xavier Camps auf die Plätze vier und fünf verdrängte. Ein beachtliches Ausrufezeichen setzte der Österreicher Marcel Stauffer auf dem achten Rang. Eine herbe Enttäuschung gab es für Mitfavorit Calvin Fonvieille, der im Finale vorzeitig ausfiel.

Den krönenden Abschluss des ersten Renntages bildete das Americano-Race, das über insgesamt 16 Runden führte und für das absolute Highlight des Abends sorgte. Hier drehte Paul Haberland richtig auf: In einem nervenaufreibenden Finale kämpfte er sich bis auf den zweiten Platz vor und musste sich lediglich dem erfahrenen Cederic Soubeyras geschlagen geben, der das Rennen mit zwei Sekunden Vorsprung gewann. Besonders beeindruckend war, dass Haberland erneut die schnellste Runde des gesamten Feldes markierte. Er verwies den SX1-Sieger Boris Maillard sowie Brice Maylin auf die Plätze drei und vier. Julien Lebeau beendete das Rennen als bester SX2-Pilot auf Rang fünf.