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	<title>Arnheim &#8211; www.pixel-cross.com</title>
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	<description>Motocross, Enduro, Rallye, Trial</description>
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		<title>MXGP-Top Ten knapp verpasst</title>
		<link>https://pixel-cross.com/mxgp-top-ten-knapp-verpasst/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 15:31:35 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Mit dem MXGP of the Netherlands in Arnhem stand für Max am vergangenen Wochenende die 16. Runde der Motocross-Weltmeisterschaft und zugleich das letzte Europa-Rennen der Saison auf dem Programm. Über 30.000 Zuschauer sorgten auf der Sandstrecke für eine großartige Kulisse. Die Vorbereitung war für Max alles andere als ideal: Wegen der Fingerverletzung aus Gaildorf saß [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Mit dem <strong>MXGP of the Netherlands</strong> in Arnhem stand für Max am vergangenen Wochenende die 16. Runde der Motocross-Weltmeisterschaft und zugleich das letzte Europa-Rennen der Saison auf dem Programm. Über 30.000 Zuschauer sorgten auf der Sandstrecke für eine großartige Kulisse. Die Vorbereitung war für Max alles andere als ideal: Wegen der Fingerverletzung aus Gaildorf saß er seit dem ADAC MX Masters nur ein einziges Mal auf dem Motorrad. Trotzdem war der Speed sofort da – im Zeittraining fuhr Max auf den 16. Platz, im <strong>Qualirennen</strong> am Samstag arbeitete er sich nach einem schwierigen Start, bei dem direkt vor ihm ein Fahrer stürzte, bis auf Rang zwölf nach vorne. Mit der sechstschnellsten Rundenzeit des Qualirennens unterstrich er sein Tempo.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Ich habe mich auf dem Motorrad sofort richtig wohlgefühlt, obwohl ich mit dem Finger erst einmal abwarten musste. Zu sehen, dass ich mich vom Speed her in der absoluten Spitzengruppe bewege, tut natürlich gut“</em>, sagte Max.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im <strong>ersten Lauf</strong> am Sonntag erwischte Max einen guten Start, fiel in den ersten Runden vom elften Platz ein paar Positionen bis auf Rang 14 zurück, weil er seinen Rhythmus noch nicht gefunden hatte. Im weiteren Rennverlauf steigerte er sich deutlich, hielt sein Tempo konstant hoch, fuhr sich wieder bis auf Position elf vor und kam als Zwölfter ins Ziel – vor etlichen Werksfahrern.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Das Rennen habe ich mir gut aufgebaut und bis zum Schluss durchgehalten. Platz zwölf ist unter diesen Voraussetzungen absolut zufriedenstellend“</em>, so Max.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im <strong>zweiten Lauf</strong> lief zunächst alles nach Plan, ehe sich Max den möglichen Top-Ten-Tag selbst verbaute: In einem Zweikampf zu Beginn des Rennens wollte er die Spuren schneiden, blieb mit dem Vorderrad an einer harten Kante hängen und stürzte. Als 20. nahm er die Aufholjagd auf und kämpfte sich bis auf Rang 14 nach vorne. In der letzten Runde lag er in einem Dreikampf um Platz 13, als ein überrundeter Fahrer die Spuren kreuzte – Max stieß mit ihm zusammen und flog über dessen Hinterrad. Am Ende wurde er als 15. gewertet. In der Veranstaltungswertung bedeutete das Rang 13, in der WM-Tabelle verbesserte sich Max auf Position 25. Zu den ersten Zehn der Tageswertung fehlte am Ende ein einziger Punkt.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><em>„Da könnte ich mir echt in den Hintern beißen. Ein Punkt hat gefehlt – und wer weiß, was ohne den Sturz noch möglich gewesen wäre. Hätte, wäre, könnte: So ist Racing nun mal. Verstecken müssen wir uns aber ganz sicher nicht. Wir standen mit minimalem Aufwand unter der Markise und sind gegen die Werksteams angekommen. Danach kamen viele Fans und auch einige Leute aus dem Fahrerlager auf uns zu – das zeigt, dass man diese Leistung gesehen hat. Ein großes Dankeschön an mein kleines Team, an meinen Mechaniker und an meine Freundin, die das ganze Wochenende mit angepackt hat“</em>, sagte Max.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Weiter geht es für Max schon an diesem Wochenende: Am 29. und 30. August steht in Vellahn die sechste und damit vorletzte Runde des <strong>ADAC MX Masters</strong> an, wo Max als Gesamtdritter der Meisterschaft an den Start geht. <em>„Ich hoffe, dass ich das Momentum aus Arnhem mitnehmen kann und mich in Vellahn genauso gut auf der Strecke fühle“</em>, blickt Max voraus.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Neuer Spicy-Signature-Merch ab sofort erhältlich</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Pünktlich zum Saisonendspurt ist der neue <strong>Spicy-Signature-Merch</strong> da: Die beiden Oversize-Shirts in Weiß und Schwarz – jeweils mit Spicy-Schriftzug auf der Brust und großem Action-Backprint, der sich bei beiden Varianten unterscheidet – sind ab sofort im <a href="https://weber-werke.de/shirts" target="_blank" rel="noopener">Weber-Werke Onlineshop</a> erhältlich.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text/Bild: Sebastian Wolter/Ralph Marzahn/SevenOne Pictures</p>
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		<title>Nicolai Skovbjerg ist vorzeitig EMX250-Vize-Europameister</title>
		<link>https://pixel-cross.com/nicolai-skovbjerg-ist-vorzeitig-emx250-vize-europameister/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Aug 2026 15:22:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motocross]]></category>
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		<category><![CDATA[PM-National]]></category>
		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
		<category><![CDATA[EMX]]></category>
		<category><![CDATA[MXGP]]></category>
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					<description><![CDATA[Ein besonderes Wochenende für das SixtySeven Racing-Team beim MXGP of the Netherlands in Arnhem: Nicolai Skovbjerg (#2) feierte mit zwei Laufsiegen ein perfektes Rennwochenende und sicherte sich bereits vor dem Saisonfinale in der Türkei den Vize-Europameistertitel in der EMX250. Auch Scott Smulders (#408) überzeugte in der MX2-Weltmeisterschaft mit seinem bislang besten Gesamtergebnis. Für Jaymian Ramakers [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Ein besonderes Wochenende für das SixtySeven Racing-Team beim MXGP of the Netherlands in Arnhem: Nicolai Skovbjerg (#2) feierte mit zwei Laufsiegen ein perfektes Rennwochenende und sicherte sich bereits vor dem Saisonfinale in der Türkei den Vize-Europameistertitel in der EMX250.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch Scott Smulders (#408) überzeugte in der MX2-Weltmeisterschaft mit seinem bislang besten Gesamtergebnis. Für Jaymian Ramakers (#724) verlief das Wochenende dagegen nicht wie erhofft.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EMX250</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicolai Skovbjerg #2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Nicolai zeigte in Arnhem eines seiner stärksten Wochenenden der Saison. Mit seinem ersten Holeshot in der EMX250 und den Laufergebnissen 1–1 sicherte er sich souverän den Gesamtsieg.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Besonders erfreulich ist die Entwicklung bei den Starts. Gemeinsam mit dem Team wurde in den vergangenen Monaten intensiv an diesem Bereich gearbeitet – in Arnhem zahlte sich diese Arbeit sichtbar aus. Mit dem Doppelsieg steht Nicolai bereits vor dem abschließenden EMX250-Rennen in der Türkei als Vize-Europameister fest.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Ein großartiges Wochenende! Mein erstes 1-1 und mein erster Holeshot in der EMX250. Wir haben viel an meinen Starts gearbeitet und jetzt zahlt sich die Arbeit aus. Dazu steht Platz zwei in der Europameisterschaft bereits fest, worüber ich mich sehr freue. Jetzt liegt der Fokus auf Vellahn, wo wir auch im ADAC MX Youngster Cup die Chance haben, den Titel vorzeitig zu sichern.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jaymian Ramakers #724</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Jaymian verlief Arnhem nicht nach Wunsch. Im Zeittraining fand er nicht den nötigen Rhythmus für eine optimale Runde und belegte Platz 24. Damit verpasste er die Qualifikation für die Wertungsläufe.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Es war nicht das Wochenende, das wir uns gewünscht haben, aber so ist Racing manchmal. Im Zeittraining habe ich meinen Flow nicht gefunden und keine perfekte Runde zusammenbekommen. Danke an mein Team für die Unterstützung.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MX2 World Championship</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Scott Smulders #408</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Scott zeigte vor heimischem Publikum ein starkes Wochenende. Nach Platz zehn in der Qualifikation startete er am Sonntag gut in den ersten Lauf und lag zunächst auf Position neun. Ein Sturz warf ihn auf Rang zwölf zurück, doch Scott kämpfte sich wieder bis auf Platz neun nach vorne.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Lauf arbeitete er sich nach einem etwas schlechteren Start erneut bis auf Position neun vor. Einige Fehler in den letzten Runden kosteten ihn den Rhythmus, sodass er das Rennen auf Platz zehn beendete. Mit den Einzelergebnissen 9–10 erreichte Scott Gesamtrang neun und damit sein bislang bestes MX2-WM-Ergebnis.</p>



<blockquote class="wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow">
<p class="wp-block-paragraph">„Ein gutes Wochenende für mich. Am Samstag habe ich noch etwas nach dem richtigen Setup gesucht. Am Sonntag war der Speed da und ich konnte in beiden Rennen um die Top Ten kämpfen. Platz neun overall ist mein bisher bestes Ergebnis in der MX2-WM. Danke an alle für die harte Arbeit.“</p>
</blockquote>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Teamfazit und Ausblick</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Arnhem war für das SixtySeven Racing-Team ein besonderes Wochenende. Zwei Laufsiege, der EMX250-Gesamtsieg und der vorzeitig gesicherte Vize-Europameistertitel von Nicolai Skovbjerg bilden den sportlichen Höhepunkt. Gleichzeitig bestätigte Scott Smulders mit seinem bisher besten MX2-WM-Ergebnis seine positive Entwicklung.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Nicolai richtet sich der Fokus nun auf Vellahn, wo er die Möglichkeit hat, auch den ADAC MX Youngster Cup bereits vor Saisonende für sich zu entscheiden. Anschließend wartet in der Türkei das EMX250-Saisonfinale.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text/Bild: SixtySeven Racing Team</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Herlings und McLellan sind unschlagbar im Sand beim MXGP der Niederlande!</title>
		<link>https://pixel-cross.com/herlings-und-mclellan-sind-unschlagbar-im-sand-beim-mxgp-der-niederlande/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 15:44:19 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motocross]]></category>
		<category><![CDATA[PM-International]]></category>
		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
		<category><![CDATA[EMX]]></category>
		<category><![CDATA[Infront]]></category>
		<category><![CDATA[MXGP]]></category>
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					<description><![CDATA[Der blaue Himmel erstrahlte heute im Motorsportpark Gelderland Midden nahe Arnhem in Oranje, als der MXGP der Niederlande die letzte europäische Runde der FIM Motocross-Weltmeisterschaften 2026 beherbergte. Und Runde 16 hielt, was sie versprach: ein atemberaubendes Spektakel des Sandrennens über alle vier Grand-Prix-Rennen hinweg! Die Fans an der Strecke in Arnhem sorgten für eine mitreißende [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der blaue Himmel erstrahlte heute im Motorsportpark Gelderland Midden nahe Arnhem in Oranje, als der MXGP der Niederlande die letzte europäische Runde der FIM Motocross-Weltmeisterschaften 2026 beherbergte. Und Runde 16 hielt, was sie versprach: ein atemberaubendes Spektakel des Sandrennens über alle vier Grand-Prix-Rennen hinweg! Die Fans an der Strecke in Arnhem sorgten für eine mitreißende Atmosphäre voller Rennleidenschaft, die ihre Favoriten zu noch größeren Höchstleistungen anspornte. Es lässt sich leicht sagen in den Stunden nach dem Ende der Rennen, aber der heutige GP war ein absoluter Klassiker!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne jede Spur von den Regenschauern, die die Strecke im Vorfeld des Events aufgeweicht hatten, genossen die mehr als 30.000 anwesenden Fans einen wunderschönen Tag, der nicht zu heiß war, aber trocken genug, um die Strecke von ihrer schnellsten Seite zu zeigen, während sie immer noch tief genug war, um eine enorme Herausforderung für die besten Sandspezialisten der Welt darzustellen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das erwartete Ergebnis in der MXGP lieferte Jeffrey Herlings ab, der sein viertes perfektes 1-1-1-Wochenende in Folge für Honda HRC Petronas komplettierte. Allerdings wurde er von seinem Landsmann Kay de Wolf bis an seine Leistungsgrenze gefordert, der „The Bullet“ im ersten Rennen über weite Strecken anführte und im zweiten Rennen zu einer ernsthaften Attacke ansetzte, bevor ein Sturz ihn auf die Plätze 2-2 und den zweiten Gesamtrang für Nestaan Husqvarna Factory Racing einbremste. Jeffreys Teamkollege Tom Vialle stieg zum dritten Mal in den letzten 4 GPs auf das Podium und steht als Folge kurz davor, in die Top Sechs der Meisterschaft vorzurücken.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch in der MX2-Klasse gab es zwei glühend intensive Rennen: Camden McLellan sicherte sich seinen dritten Grand-Prix-Sieg des Jahres für das Triumph Racing Factory Team, um dem zweiten Platz in der Meisterschaft näher zu kommen, während Liam Everts mit einem souveränen Sieg im zweiten Lauf für Nestaan Husqvarna Factory Racing auf den zweiten Gesamtrang fuhr. Der Tabellenführende Guillem Farres festigte seine Position mit dem dritten Gesamtrang, womit an einem Tag harter Konkurrenz für jeden auf der Strecke zwei Maschinen des Triumph Racing Factory Teams auf dem Podium standen!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Tag wird den niederländischen Motocross-Fans vor Ort wie auch zu Hause an den Bildschirmen noch lange in Erinnerung bleiben, während selbst neutrale Zuschauer von den Sand-Fähigkeiten der Spitzenfahrer begeistert sein mussten! Es war wahrlich ein atemberaubendes Event auf einem erbarmungslosen Schlachtfeld.</p>



<h2 class="wp-block-heading">MXGP</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Selbstverständlich sicherte sich Jeffrey Herlings die Bestzeit im Warm-Up – mit ganzen 2,3 Sekunden Vorsprung auf den Nächstplatzierten! Romain Febvre, der Nummer-1-Träger des Kawasaki Racing Team MXGP, wurde Zweiter, Kay de Wolf Dritter vor Tim Gajser auf der Monster Energy Yamaha Factory MXGP und Glenn Coldenhoff auf der privaten GCR Yamaha, der sein allerletztes MXGP-Rennen als Wildcard-Fahrer auf heimischem Boden absolvierte. Nach seinem Sturz im Zeittraining am Samstag gab es für den Heißsporn des Red Bull KTM Factory Racing Teams, Lucas Coenen, heute keine Rückkehr auf die Strecke.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tom Vialle, der bereits die Wertung des Fox Holeshot Award 2026 anführte, baute seinen Vorsprung mit seinem neunten Holeshot des Jahres weiter aus. Währenddessen berührten sich die beiden Niederländer auf den beiden inneren Startplätzen auf der Startgeraden mit den Ellbogen. De Wolf setzte sich zumindest für die nächste Gerade gegen Herlings durch, doch „The Bullet“ zog auf der Außenbahn an Vialle vorbei, als sie in die erste volle Runde gingen, und verschätzte sich dann in den Links-Rechts-Kurven nach dem Zielsprung komplett!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der Honda-Pilot konnte einen gewaltigen Schreckmoment, der ihn beinahe zu Boden gebracht hätte, irgendwie abfangen, musste seinen Teamkollegen dadurch aber wieder in Führung gehen lassen – und entscheidend war, dass auch De Wolf an ihm vorbeizog und sich Platz zwei sicherte, als sie in die erste Runde einbogen! Gajser und die dritte Honda HRC Petronas von Ruben Fernandez nahmen die Verfolgung auf, während Febvre in der ersten Kurve in Kollision mit Isak Gifting (JK Racing Yamaha) zu Boden ging. Auch das Duo des Red Bull Ducati Factory MXGP Teams, Andrea Bonacorsi und Calvin Vlaanderen, lag außen in Kurve eins im Schlamm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Coldenhoff konnte Fernandez in der ersten vollen Runde überholen und schob sich auf Platz fünf hinter Gajser vor. Einzige Speerspitze von Red Bull KTM Factory Racing, Andrea Adamo, lag auf Rang sieben, gefolgt von einem weiteren niederländischen Helden, Roan van de Moosdijk (Kosak KTM Racing), auf Acht. Ben Watson (Dirt Store Triumph) und Kevin Horgmo (Team Honda Motoblouz SR Motul) komplettierten die anfänglichen Top Ten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Vialle hielt sich eine Runde lang an der Spitze, bevor er sich dem fliegenden De Wolf auf der Geraden am äußersten Rand der Strecke beugen musste, was die voll besetzte Tribüne in Ekstase versetzte! Herlings zog auf der folgenden Geraden an ihm vorbei, und das erhoffte Duell der niederländischen Sandspezialisten war entbrannt!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Hinter Vialle und Gajser hatte sich Fernandez Platz fünf von Coldenhoff zurückgeholt, erlitt dann jedoch einen Sturz, der ihn mit einem Motorschaden aus dem Rennen riss! Adamo erbte den sechsten Rang vor Van de Moosdijk und Watson, während sich der Franzose Maxime Renaux (Monster Energy Yamaha Factory MXGP) und der Lette Pauls Jonass (Kawasaki Racing Team MXGP) an Horgmo vorbei in die Top Ten schoben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Herlings unternahm mehrere Versuche, De Wolf aus der Ruhe zu bringen, doch der Jüngere hielt der enormen Drucksituation an der Spitze stand. Gajser konnte in Runde 12 mit einem Außen-Innen-Manöver an Vialle vorbeiziehen und sich Rang drei sichern, den beide bis zum Ziel hielten – vor dem Samstags-Geburtstagskind Adamo, der in Runde 10 an einem verständlicherweise ermüdenden Coldenhoff vorbeizog und Fünfter wurde. Auch Watson konnte an dem niederländischen Veteranen vorbeiziehen und mit Rang sechs im Ziel sein karrierebestes MXGP-Ergebnis einstellen! Coldenhoff und Van de Moosdijk waren auf den Plätzen sieben und acht die letzten Fahrer in der Führungsrunde.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das lag am immensen Tempo an der Spitze, denn schließlich zermürbte Herlings De Wolf und übernahm in Runde 14 durch die schnelle Wellensektion in der Mitte der Strecke die Führung! Sie konnten sogar den sich nach seinem Sturz in der ersten Kurve aufholenden Febvre überrunden. Der amtierende Champion wurde hinter einem kämpferischen Horgmo noch Zehnter, während Renaux durch Sturz ausschied und beschloss, den zweiten Lauf auszulassen, um sich für die kommenden Übersee-Rennen zu schonen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das sah nach erledigter Arbeit aus – Rennsieg Nummer 230 schien eingefahren. Doch das Rennen hielt fast noch eine Wendung bereit! Bei der einzigen Abfahrt der Strecke, kurz vor der Einmündung auf die Startgerade, kam Herlings vier Kurven vor Schluss plötzlich zum Stehen! Ein Stein hatte sich im Hinterradbremshebel verklemmt und das Hinterrad blockiert – es brauchte einen kräftigen Fußtritt von Jeffrey, um das Problem zu lösen! Nachdem er sich gerade einen Vorsprung von neun Sekunden herausgefahren hatte, brauchte er fast jeden Meter davon, da der spätere Vorsprung im Ziel nur noch 3,7 Sekunden betrug! Eine unglaubliche Wendung der Ereignisse, die ein ohnehin hochdramatisches Rennen perfekt machte. Was würde der zweite Lauf bringen?</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Antwort lautete: Noch mehr vom Gleichen! Dieses Mal erwischte Herlings jedoch beim Start den besseren Sprung gegenüber dem neben ihm stehenden De Wolf und sicherte sich seinen sechsten Fox Holeshot Award des Jahres vor Coldenhoff und Vialle, während De Wolf eine gute Linie wählte und sich vor Gajser auf Platz vier schob. Anschließend nutzte er eine ähnliche Linie wie im ersten Rennen, um erneut an Vialle vorbeizuziehen – sein immenses Tempo reichte sogar aus, um auch an Coldenhoff vorbeizugehen! Die ersten beiden Plätze waren wieder besetzt, wobei der jüngere Niederländer dieses Mal in der Rolle des Jägers war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">„The Hoff“ wurde sowohl von Vialle als auch von Gajser auf den fünften Platz durchgereicht, während Fernandez, Adamo, Febvre, Bonacorsi und Watson die Top Ten der ersten Runde komplettierten. Der Briten-Pilot zog eine Runde später am Italiener vorbei, während De Wolfs erste Attacke von Herlings’ erbarmungslosem Tempo gekontert wurde. Die Aufholjagd schien in der ersten Hälfte des Rennens aussichtslos.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Van de Moosdijk schob sich auf Kosten von Bonacorsi in die Top Ten. Als Watson mit einem zu überrundenden Fahrer kollidierte und das Rennen wegen eines Bakeschadens aufgeben musste, krönte der niederländische Privatfahrer seinen besten Tag in der Königsklasse mit Rang neun im Rennen vor Jonass. Das brachte den beiden die Gesamtränge acht und neun ein. Mit verbissener Konstanz fuhr Jago Geerts ein Top-Ten-Ergebnis ein; mit den Rängen 14 und 12 holte er Punkte für das MRT Racing Team Beta.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Febvre arbeitete sich in Runde acht an Adamo vorbei auf Platz sieben vor, bevor Fernandez zwei Runden später durch einen Sturz zwei Positionen einbüßte. Gajser brauchte bis Runde 12, um außen an Vialle vorbeizuziehen, und sah gut aus für einen Podestplatz. Doch ein Sturz vier Runden vor Schluss beschädigte seine Maschine, sodass er sich nur noch auf Platz acht ins Ziel schleppte – in den letzten Kurven vom Führenden überrundet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das brachte Febvre zum Schluss auf Rang fünf, was für Platz sieben in der Tageswertung reichte, während Adamo und Fernandez so eng beieinander blieben, wie sie es in der Meisterschaftstabelle sind, und als Sechster und Siebter ins Ziel kamen. Adamo wurde am Tag nach seinem 23. Geburtstag Gesamtsechster, doch der erstaunliche Coldenhoff – ganze 12 Jahre älter als der Italiener – holte mit den Plätzen 7 und 4 den fünften Gesamtrang: ein würdiger Abschluss einer glanzvollen MXGP-Karriere!</p>



<p class="wp-block-paragraph">De Wolf hob sich seine Kräfte für eine späte Attacke auf Herlings auf und schrumpfte den Rückstand drei Runden vor Schluss auf unter eineinhalb Sekunden ein! Das Publikum tobte, doch De Wolf geriet vor einer Rechtskurve leicht von der Ideallinie und traf eine große Bremswelle, die das Motorrad querstehen ließ und ihn abwarf! Er hatte Glück, unverletzt aufzustehen, und konnte den zweiten Platz dank eines Vorsprungs von 50 Sekunden auf den drittplatzierten Vialle verteidigen. Der Sturz ermöglichte es Herlings, zu einem erstaunlichen 14. Einzelsieg in Folge, seinem 122. GP-Sieg der Karriere und seinem 17. aus 19 Veranstaltungen in seinem Heimatland zu cruisen. Die beiden niederländischen Stars umarmten sich am Ende voller Respekt füreinander.</p>



<p class="wp-block-paragraph">All das führt dazu, dass Herlings in der Meisterschaft nun 143 Punkte vor Febvre liegt. Damit steht der Niederländer in der Türkei vor einer überschaubaren Aufgabe, nach der nur noch 120 Punkte zu vergeben sein werden. Der Titel könnte sogar schon nach dem ersten Sonntagsrennen in Afyonkarahisar unter Dach und Fach gebracht werden.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die niederländischen Fans traten die Heimreise glücklich darüber an, dass ihre Männer die MXGP an diesem Wochenende beherrscht haben und ihr größter Rennfahrer aller Zeiten auf dem besten Weg ist, noch mehr Motocross-Geschichte zu schreiben. Was für ein Abschied vom europäischen Festland!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Jeffrey Herlings:</strong> „Es war ein wirklich guter GP. Es war schön, wieder mit Kay [de Wolf] zu kämpfen. Wir kennen uns schon sehr lange, und wenn man gegeneinander fährt, muss man hart fahren, aber sich gleichzeitig respektieren. Wir sind uns also ein paar Mal nahe gekommen, aber nie etwas Verrücktes. Er wollte gewinnen, ich wollte gewinnen, und ich weiß, dass Kay im Sand sehr gut ist, also hat es super Spaß gemacht. Zu Hause zu fahren ist etwas Besonderes, aber nicht einfach: Ich hatte all meine Fans, Freunde, Familie, fast alle meine Sponsoren, sogar meine Ärzte und Chirurgen hier, also war es schwierig, bei all dem Trubel rund um das Rennen fokussiert zu bleiben. Das Team hat einen großartigen Job gemacht. Wir haben mit dem Bike einen riesigen Schritt nach vorne gemacht und dieses Wochenende war wirklich perfekt. Wir liegen jetzt mehr als 140 Punkte vorne, die Meisterschaft rückt also näher und ich freue mich auf die Türkei.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kay de Wolf:</strong> „Es war definitiv positiv. Vor zwei Wochen konnte ich Jeffrey [Herlings] nicht einmal Paroli bieten, und seitdem haben wir an meinen Starts, meiner Fitness und mehreren anderen Dingen gearbeitet. Ich bin also wirklich froh, dass ich mit ihm kämpfen konnte. Ihn im Sand zu schlagen ist nicht einfach. Ich habe alles versucht und noch ein bisschen mehr, aber wir müssen auf ein anderes Mal warten, um Jeffrey zu schlagen. Im zweiten Rennen hatte ich hinter ihm zu kämpfen, ich habe ziemlich viel Energie verbraucht, bin die Sprünge nicht sauber gelandet und bin nicht so in die Kurven gegangen, wie ich wollte, weil ich so hart gepusht habe. Am Ende konnte ich mich nicht mehr halten, das Bike brach nach rechts aus, mein Vorderrad griff ein Haufen Dreck und ich ging zu Boden. Aber ich habe alles gegeben, was ich hatte, also kann ich heute Abend nicht ins Bett gehen und mich fragen, was gewesen wäre. Vor acht Jahren habe ich Jeffrey noch zugeschaut und jetzt fahre ich gegen ihn – das macht mich für die Zukunft nur noch stäker.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Tom Vialle:</strong> „Für mich ist es ziemlich erstaunlich, hier zu sein. Es ist eine schwierige Strecke und zu Beginn des Wochenendes war es für mich ziemlich heikel, aber ich habe mich von Session zu Session verbessert. Heute Vierter und Dritter zu werden, ist ein guter Schritt. Nach meiner Rückkehr aus den USA war der Sand mein großes Ziel für dieses Jahr. Ich hatte diese Bedingungen drei Jahre lang vermisst, und als ich letzten November nach Sardinien fuhr, konnte ich kaum einem 250er-Fahrer folgen, ich hatte also wirklich zu kämpfen. Aber ich habe nie aufgegeben, das ganze Jahr hart trainiert, sehr viel davon im Sand, und es ist immer besser geworden. Um ein Podium im Sand zu kämpfen ist immer schön, und hier hinter zwei so starken Fahrern wie Jeffrey [Herlings] und Kay [de Wolf] zu stehen, fühlt sich für mich ehrlich gesagt wie ein Sieg an.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MXGP – Race 1 – Top 10 Classification:</strong> 1. Jeffrey Herlings (NED, Honda), 34:36.581; 2. Kay de Wolf (NED, Husqvarna), +0:03.773; 3. Tim Gajser (SLO, Yamaha), +0:44.802; 4. Tom Vialle (FRA, Honda), +1:00.724; 5. Andrea Adamo (ITA, KTM), +1:28.247; 6. Ben Watson (GBR, Triumph), +1:29.725; 7. Glenn Coldenhoff (NED, Yamaha), +1:31.734; 8. Roan van de Moosdijk (NED, KTM), +2:00.674; 9. Kevin Horgmo (NOR, Honda), +1 lap; 10. Romain Febvre (FRA, Kawasaki), +1 lap. Fastest lap: Kay de Wolf – 1:45.522 (lap 11)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MXGP – Race 2 – Top 10 Classification:</strong> 1. Jeffrey Herlings (NED, Honda); 2. Kay de Wolf (NED, Husqvarna); 3. Tom Vialle (FRA, Honda); 4. Glenn Coldenhoff (NED, Yamaha); 5. Romain Febvre (FRA, Kawasaki); 6. Andrea Adamo (ITA, KTM); 7. Ruben Fernandez (ESP, Honda); 8. Tim Gajser (SLO, Yamaha); 9. Roan van de Moosdijk (NED, KTM); 10. Pauls Jonass (LAT, Kawasaki). [Times, gaps and fastest lap to be added from the Race 2 classification]</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MXGP Overall – Top 10 Classification:</strong> 1. Jeffrey Herlings (NED, HON), 50 points; 2. Kay de Wolf (NED, HUS), 44 p.; 3. Tom Vialle (FRA, HON), 38 p.; 4. Tim Gajser (SLO, YAM), 33 p.; 5. Glenn Coldenhoff (NED, YAM), 32 p.; 6. Andrea Adamo (ITA, KTM), 31 p.; 7. Romain Febvre (FRA, KAW), 27 p.; 8. Roan van de Moosdijk (NED, KTM), 25 p.; 9. Pauls Jonass (LAT, KAW), 21 p.; 10. Jago Geerts (BEL, BET), 16 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MXGP World Championship – Top 10 Classification:</strong> 1. Jeffrey Herlings (NED, HON), 795 points; 2. Romain Febvre (FRA, KAW), 652 p.; 3. Tim Gajser (SLO, YAM), 611 p.; 4. Lucas Coenen (BEL, KTM), 566 p.; 5. Andrea Adamo (ITA, KTM), 522 p.; 6. Ruben Fernandez (ESP, HON), 502 p.; 7. Tom Vialle (FRA, HON), 496 p.; 8. Maxime Renaux (FRA, YAM), 449 p.; 9. Kay de Wolf (NED, HUS), 428 p.; 10. Pauls Jonass (LAT, KAW), 333 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MXGP Manufacturers – Top 10 Classification:</strong> 1. Honda, 883 points; 2. KTM, 771 p.; 3. Yamaha, 706 p.; 4. Kawasaki, 681 p.; 5. Husqvarna, 461 p.; 6. Ducati, 312 p.; 7. Fantic, 295 p.; 8. Beta, 176 p.; 9. Triumph, 155 p.; 10. GASGAS, 4 p.</p>



<h2 class="wp-block-heading">MX2</h2>



<p class="wp-block-paragraph">Genau wie in den Trainingssessions am Vortag stand Janis Reisulis von Monster Energy Yamaha Factory MX2 im morgendlichen Warm-Up an der Spitze der Zeitenliste. Hinter ihm rangierten Guillem Farres, Liam Everts, Janis&#8216; Bruder und Teamkollege Karlis Reisulis sowie Camden McLellan. Sacha Coenen sparte seine Kräfte für die Hauptrennen auf, fuhr lediglich drei Runden und belegte Platz acht für Red Bull KTM Factory Racing.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der kleine Belgier schoss in Führung und sicherte sich seinen 14. Fox Holeshot Award der Saison, womit er seinen Spitzenplatz in dieser Wertung für eine weitere Saison festigte! Für einmal erwischte McLellan den besseren Start der beiden Triumph-Fahrer und lag auf Rang zwei vor Osička-KTM-Pilot Julius Mikula, Farres und der Honda HRC Petronas von Valerio Lata!</p>



<p class="wp-block-paragraph">McLellan und Coenen fuhren in den ersten Kurven nebeneinander, doch die KTM entschied das Duell zunächst für sich, als Farres im oberen Streckenteil eingriff und an seinem Teamkollegen vorbeizog! Obwohl sich der Südafrikaner die Position wenige Kurven später zurückholte, eröffnete das Manöver Coenen die Chance, an der Spitze davonzuziehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dahinter hielt Mikula in den Top Five wacker dagegen gegen Lata, während Janis Reisulis, der amtierende Champion Simon Längenfelder auf der zweiten Red Bull KTM Factory Racing und Liam Everts den Anschluss zu finden versuchten. Karlis Reisulis und Scott Smulders auf der SixtySeven Racing Husqvarna komplettierten die anfänglichen Top Ten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Lata zeigte sich erfreut, viel besser im Rennen zu sein als noch am Samstag an gleicher Stelle. Er überholte Mikula in der zweiten Runde und hielt den vierten Platz über die Hälfte des Rennens! Es war schließlich der Sieger des Qualifikationsrennens, Everts, der ihn einholte und in Runde 11 ein sauberes Überholmanöver ansetzte; in dieser Reihenfolge überquerten sie auch die Ziellinie. Janis Reisulis gewann ein wechselhaftes Duell mit Längenfelder um Platz sechs, während Karlis hinter ihm als letzter Fahrer in der Führungsrunde ins Ziel kam! Mikula fiel im Laufe des Rennens zurück und belegte schließlich Rang 12 hinter Ollie Colmer auf der Chambers Racing KTM. Der Briten-Pilot erzielte damit sein bislang bestes GP-Ergebnis, ebenso wie Smulders mit Rang neun! Noel Zanocz steuerte seine Venrooy Racing KTM als Zehnter über die Ziellinie.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Spitze blieb Farres Dritter, obwohl ihn einige kostspielige Fehler daran hinderten, McLellan noch einmal ernsthaft zu attackieren. Stattdessen hatte der Südafrikaner freie Bahn, um Coenen an der Spitze zu fordern. In einer fast exakten Wiederholung seines Sturzes aus dem Qualifikationsrennen warf der Belgier sein Bike in der Kurve nach der Boxengasse erneut weg und ebnete McLellan den Weg zu einem leichten Sieg! Dem KTM-Fahrer blieb nur der Trost, seinen Rückstand auf Farres in der Meisterschaft um immerhin zwei weitere Punkte verkürzt zu haben.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Lauf sicherte sich die andere Red Bull KTM den Fox Holeshot Award: Längenfelder überquerte die Ziellinie zum sechsten Mal in diesem Jahr als Erster. Seine Führung währte jedoch nicht lange, da Everts die dritte Kurve wunderbar ausnutzte, um am Deutschen vorbeizuziehen, bevor er die Ziellinie zur ersten vollen Runde überquerte! Der schwedische Triumph-Privatfahrer Nike Korsbeck lag zunächst auf Platz vier, fiel dann jedoch rapide zurück, als die Werksfahrer mit gewohnter Intensität an ihm vorbeizogen! Am Ende der ersten Runde hatten sich sowohl Farres als auch Coenen an Längenfelder vorbeigekämpft, während McLellan seine gewohnte Aufgabe anpackte, sich durch das Feld nach vorne zu arbeiten. Er lag hinter Janis Reisulis auf Rang sechs, während Lata, Karlis Reisulis, Kay Karssemakers auf der DRT Racing Kawasaki und Colmer die ersten Top Ten komplettierten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Everts zog an der Spitze auf und davon, während sowohl McLellan als auch Janis Reisulis an Längenfelder vorbeigingen. Dieser wurde zudem Beute von Karlis Reisulis sowie Lata und lag in Runde sieben nur noch auf Platz acht! Eine Runde zuvor schob sich Coenen über den Zielsprung neben Farres und hätte beide in der folgenden Kurve fast zu Fall gebracht! Zwei Kurven später saß das Überholmanöver jedoch, und weitere zwei Runden später musste sich der Spanier auch McLellan beugen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Rande der Top Ten entbrannte ein rein niederländisches Duell zwischen Karssemakers und Smulders, das der Kawasaki-Fahrer für sich entschied und sich damit Rang neun sicherte, nachdem er im ersten Lauf durch einen Sturzschaden ausgeschieden war. Smulders’ zehnter Platz bescherte ihm einen Karrierebestwert von Gesamtrang neun vor Zanocz. Lata belegte im zweiten Lauf Rang acht, was auch seiner Gesamtplatzierung entsprach, während Janis Reisulis seine Trainingspace in den Rennen noch immer nicht ganz halten kann und als Siebter diesen Platz auch in der Tageswertung einnahm.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Längenfelder hatte den Italiener und den jüngeren Letten überholt und sich im Rennen wie auch in der Gesamtwertung Platz sechs gesichert, wobei er in beiden Wertungen dem älteren Reisulis den Vortritt lassen musste. Unterdessen setzte McLellan in Runde 14 zu einem sehenswerten Switchback-Manöver gegen Coenen an, übernahm Platz zwei und machte sich daran, die Fünf-Sekunden-Lücke zu Everts zu schließen. Coenen war nicht in der Lage, dem Kampfgeist von Farres standzuhalten, der den strauchelnden Belgier sofort attackierte und sich Rang drei sicherte. Dies stieß Sacha vom Podium und baute Farres’ Vorsprung in der Meisterschaftstabelle ihm gegenüber wieder auf 25 Punkte aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">McLellan schaffte es knapp nicht mehr, Everts einzuholen. Dieser zog das Tempo noch einmal an und sicherte sich seinen erst zweiten Laufsieg der Saison sowie den zweiten Gesamtrang beim zweiten GP in Folge! McLellan freute sich über seinen dritten Grand-Prix-Sieg und den achten Erfolg für Triumph in dieser Saison. Damit fehlen dem Südafrikaner nur noch 12 Punkte auf einen Doppelsieg für den britischen Hersteller in der Weltmeisterschaft – eine beachtliche Leistung im erst dritten Jahr des Projekts!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der MXGP der Niederlande bildete die Kulisse für die letzten drei Runden der Serie und war ein würdiger Abschied vom europäischen Festland bis zum Monster Energy Motocross of Nations Anfang Oktober. Nach einem freien Wochenende geht die Reise nach Osten in die Türkei, wo das Schicksal der Motocross-Weltmeisterschaftstitel in den verbleibenden drei Übersee-Rennen entschieden wird! Lassen Sie sich das nicht entgehen!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Camden McLellan:</strong> „1-1 war das Ziel, ganz hat es also nicht geklappt, aber es war trotzdem ein erfolgreiches Wochenende und ich hatte jede Menge Spaß. Die Strecke war schwer zu befahren und schwer zu überholen, aber es hat trotzdem Freude gemacht. Der erste Start war richtig, richtig gut, ich war sehr überrascht und wusste gar nicht, wo all die anderen waren. Der zweite Start war nicht ganz so gut, aber ich war innen und kam daher nicht zu weit hinten heraus. Im zweiten Lauf habe ich ordentlich Dreck abbekommen und musste dann tief graben, um Liam [Everts] einzuholen und hinter ihm zu fahren. Es war ein gutes Wochenende mit vielen positiven Aspekten, es gibt immer noch viel zu arbeiten und vielleicht haben wir ein paar Punkte auf der Strecke liegen lassen. Das Bike ist genial, ich fühle mich richtig gut und körperlich extrem stark. Die Meisterschaft ist rechnerisch noch möglich, aber derzeit etwas außer Reichweite; der zweite Platz ist es nicht, und genau den peile ich an.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Liam Everts:</strong> „Wie ich gestern schon gesagt habe: Camden [McLellan] war im Sand schon immer genial und das hat er bewiesen. Ich wusste also, dass er der Mann sein würde, den es zu schlagen gilt. Ich bin glücklich über den Laufsieg, es ist offensichtlich schon wirklich lange her. Den Start im ersten Lauf habe ich etwas verpatzt, musste hinterherfahren und wurde am Ende Vierter. Insgesamt bin ich also wirklich glücklich mit meinem Wochenende und zufrieden damit, wie die Dinge stehen. Es ist ein gewisser Schneeballeffekt: Sobald man anfängt sich gut zu fühlen, sich selbst verbessert und das Bike ein Stück besser macht, greift langsam ein Rad ins andere. Sport im Allgemeinen ist hart, jeder Sport auf Spitzenniveau ist extrem tough – man hat mit vielen Höhen und Tiefen zu tun und versucht einfach jedes Mal, das Beste daraus zu machen. Ich denke, wir haben in den letzten Wochen einen guten Schritt nach vorne gemacht, und das möchte ich weiter mitnehmen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Guillem Farres:</strong> „Dass es um die Meisterschaft ging, hat für mich eigentlich keinen Unterschied gemacht, ich war ziemlich ruhig. Ich habe einfach versucht, an den Jungs dranzubleiben, hatte eine gute Pace und bin ganz zufrieden. Nach dem Sturz von letzter Woche war es ein solides Wochenende. Es war eine wirklich harte Woche: Ich glaube, ich bin nur einen Tag Rad gefahren und war an den anderen Tagen in Therapie. Ich bin also ohne Motorradpraxis ins Wochenende gegangen und mein Körper tat ziemlich weh. Ich bin einfach froh über drei solide Zweikämpfe und einige positive Veränderungen. Ich gehe an jedes Rennen gleich heran, genau so, wie ich diese ganze Saison angegangen bin: Rennen für Rennen. Natürlich will ich jedes Mal gewinnen, wenn ich auf die Strecke gehe, und das ist mir in den letzten zwei oder drei Runden nicht gelungen. Aber ich bin sehr zufrieden mit dem Team und es ist auch toll zu sehen, wie Camden [McLellan] abliefert. Wenn ich jemand anderem den Sieg gönne, dann ihm.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MX2 – Race 1 – Top 10 Classification:</strong> 1. Camden Mc Lellan (RSA, Triumph), 35:22.958; 2. Sacha Coenen (BEL, KTM), +0:07.494; 3. Guillem Farres (ESP, Triumph), +0:22.014; 4. Liam Everts (BEL, Husqvarna), +0:27.548; 5. Valerio Lata (ITA, Honda), +0:39.367; 6. Janis Martins Reisulis (LAT, Yamaha), +0:43.692; 7. Simon Laengenfelder (GER, KTM), +0:58.525; 8. Karlis Alberts Reisulis (LAT, Yamaha), +1:03.984; 9. Scott Smulders (NED, Husqvarna), +1 lap; 10. Noel Zanocz (HUN, KTM), +1 lap. Fastest lap: Sacha Coenen – 1:47.792 (lap 3)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MX2 – Race 2 – Top 10 Classification:</strong> 1. Liam Everts (BEL, Husqvarna); 2. Camden Mc Lellan (RSA, Triumph); 3. Guillem Farres (ESP, Triumph); 4. Sacha Coenen (BEL, KTM); 5. Karlis Alberts Reisulis (LAT, Yamaha); 6. Simon Laengenfelder (GER, KTM); 7. Janis Martins Reisulis (LAT, Yamaha); 8. Valerio Lata (ITA, Honda); 9. Kay Karssemakers (NED, Kawasaki); 10. Scott Smulders (NED, Husqvarna). [Times, gaps and fastest lap to be added from the Race 2 classification]</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MX2 Overall – Top 10 Classification:</strong> 1. Camden Mc Lellan (RSA, TRI), 47 points; 2. Liam Everts (BEL, HUS), 43 p.; 3. Guillem Farres (ESP, TRI), 40 p.; 4. Sacha Coenen (BEL, KTM), 40 p.; 5. Karlis Alberts Reisulis (LAT, YAM), 29 p.; 6. Simon Laengenfelder (GER, KTM), 29 p.; 7. Janis Martins Reisulis (LAT, YAM), 29 p.; 8. Valerio Lata (ITA, HON), 29 p.; 9. Scott Smulders (NED, HUS), 23 p.; 10. Noel Zanocz (HUN, KTM), 21 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MX2 World Championship – Top 10 Classification:</strong> 1. Guillem Farres (ESP, TRI), 749 points; 2. Sacha Coenen (BEL, KTM), 724 p.; 3. Camden Mc Lellan (RSA, TRI), 712 p.; 4. Simon Laengenfelder (GER, KTM), 674 p.; 5. Liam Everts (BEL, HUS), 648 p.; 6. Janis Martins Reisulis (LAT, YAM), 587 p.; 7. Karlis Alberts Reisulis (LAT, YAM), 473 p.; 8. Valerio Lata (ITA, HON), 414 p.; 9. Mathis Valin (FRA, KAW), 352 p.; 10. Julius Mikula (CZE, KTM), 352 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MX2 Manufacturers – Top 10 Classification:</strong> 1. Triumph, 863 points; 2. KTM, 845 p.; 3. Husqvarna, 661 p.; 4. Yamaha, 629 p.; 5. Kawasaki, 484 p.; 6. Honda, 472 p.; 7. Ducati, 153 p.; 8. TM Moto, 87 p.; 9. GASGAS, 65 p.; 10. Fantic, 8 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text/Bild: Infront moto</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Team Honda Maddii ABF Italia: Ein herausforderndes Wochenende beim Niederländischen GP in Arnhem</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 15:38:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motocross]]></category>
		<category><![CDATA[PM-International]]></category>
		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
		<category><![CDATA[EMX]]></category>
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					<description><![CDATA[Die sechzehnte Runde der MXGP-Weltmeisterschaft ging auf der anspruchsvollen Sandstrecke von Arnhem in den Niederlanden zu Ende. Es war ein Rennen voller Tücken für das Team Honda Maddii ABF Italia, das mit Pech und Stürzen zu kämpfen hatte. Klasse MX2 Maxime Grau erzielte nicht das erhoffte Ergebnis. Nach einem komplizierten ersten Lauf, der von drei [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die sechzehnte Runde der MXGP-Weltmeisterschaft ging auf der anspruchsvollen Sandstrecke von Arnhem in den Niederlanden zu Ende. Es war ein Rennen voller Tücken für das Team Honda Maddii ABF Italia, das mit Pech und Stürzen zu kämpfen hatte.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Klasse MX2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Maxime Grau erzielte nicht das erhoffte Ergebnis. Nach einem komplizierten ersten Lauf, der von drei Stürzen geprägt war, und einem anschließenden Ausfall im zweiten Rennen aufgrund von Problemen beim Start konnte der französische Fahrer sein volles Potenzial nicht ausschöpfen.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EMX250-Europameisterschaft</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">In der Kategorie EMX250 sicherte sich Niccolò Alvisi einen soliden 13. Gesamtrang. Trotz eines schwierigen Starts im ersten Lauf zeigte Alvisi eine glänzende Aufholjagd und beendete das Rennen auf dem zwölften Platz. Im zweiten Lauf erwischte er einen Start unter den Top 10, musste das Rennen jedoch aufgrund eines leichten physischen Einbruchs und des Schlamms verwalten. Er überquerte die Ziellinie als Fünfzehnter und nahm wertvolle Punkte mit nach Hause.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ein Wochenende zum Vergessen war es für Elias Escandell, der nach mehreren Fehlern und Stürzen auf der niederländischen Strecke leider außerhalb der Punkteränge landete.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Marco Maddii, Teammanager:</strong> „Ein hartes Wochenende für unsere Teamfarben. In der MX2 erlitt Maxime Grau im ersten Lauf drei Stürze und war im zweiten Lauf nach einem Problem beim Start zum Aufgeben gezwungen. Was die EMX250-Europameisterschaft betrifft, zeigte Alvisi eine gute Leistung: Nach einer tollen Aufholjagd im ersten Lauf von hinten bis auf Platz 12 erwischte er im zweiten Lauf einen guten Top-10-Start, spürte dann aber etwas Mündigkeit und wurde 15. – was ihm immer noch einen guten 13. Gesamtrang einbrachte. Auf der anderen Seite war es ein gebrauchtes Wochenende für Escandell, der durch zu viele Fehler zurückgeworfen wurde.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text/Bild: Team Honda Maddii</p>
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		<title>Van Drunen perfekt im heimischen Sand, während Guillen in Arnhem das Red Plate zurückerobert</title>
		<link>https://pixel-cross.com/van-drunen-perfekt-im-heimischen-sand-waehrend-guillen-in-arnhem-das-red-plate-zurueckerobert/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 15:35:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motocross]]></category>
		<category><![CDATA[PM-International]]></category>
		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
		<category><![CDATA[EMX]]></category>
		<category><![CDATA[Infront]]></category>
		<category><![CDATA[MXGP]]></category>
		<category><![CDATA[WMX]]></category>
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					<description><![CDATA[Die vorletzte Runde der FIM Frauen-Motocross-Weltmeisterschaft 2026 im niederländischen Sand von Arnhem brachte ein makelloses Wochenende für Lotte Van Drunen vom De Baets-AIT Yamaha Supported Team: Vor heimischem Publikum führte sie in beiden Rennen jede einzelne Runde an und holte mit einem dominanten 1-1 die maximale Ausbeute von 50 Punkten. Daniela Guillen vom RFME Spain [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Die vorletzte Runde der FIM Frauen-Motocross-Weltmeisterschaft 2026 im niederländischen Sand von Arnhem brachte ein makelloses Wochenende für Lotte Van Drunen vom De Baets-AIT Yamaha Supported Team: Vor heimischem Publikum führte sie in beiden Rennen jede einzelne Runde an und holte mit einem dominanten 1-1 die maximale Ausbeute von 50 Punkten. Daniela Guillen vom RFME Spain National Team war die zweite große Siegerin des Tages; mit zwei zweiten Plätzen eroberte sie das rote Nummernschild der Meisterschaftsführenden zurück, das sie Kiara Fontanesi vor der allerletzten Runde wieder abnimmt. Lucy Barker sorgte für die Überraschung des Wochenendes, indem sie im zweiten Lauf ihr bestes Rennergebnis der Saison erzielte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fontanesi war mit zwei Punkten Vorsprung an der Tabellenspitze in die Niederlande gereist und reist nun mit sechs Punkten Rückstand ab. Sie bestritt das gesamte Wochenende geschwächt durch eine Krankheit sowie unter Schmerzen nach einem schweren Sturz im Zeittraining. Die Titelentscheidung fällt somit beim Saisonfinale in Australien.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Lauf übernahm Shana Van Der Vlist die Führung in die erste Kurve, indem sie an der Innenseite hineinstach, während Nellie Fransson vom JK Racing Yamaha Team außen neben ihr lag. Dahinter kämpften sich Danee Gelissen und Van Drunen innerhalb der ersten Kurven an die Spitze der Verfolgergruppe. Fontanesi lag in der Anfangsphase auf Rang fünf, während Guillen die schwerste Aufgabe bevorstand, nachdem sie auf den 13. Platz zurückgefallen war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Führung währte jedoch nicht lange. Van Der Vlist machte in Kurve sieben einen Fehler und geriet weit nach außen; Van Drunen zog zu Beginn der folgenden Geraden vorbei und lag am Ende dieser bereits klar in Front. Auch an anderer Stelle forderte die Auftaktrunde einen hohen Tribut: Fontanesi stürzte an fünfter Stelle liegend und reihte sich als Achte wieder ein, während Gelissen an vierter Position liegend über den Sprung in Kurve sechs zu Boden ging – ein Sturz, der sie letztlich auf Rang 12 zurückwarf.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Von diesem Moment an gehörte der erste Lauf Van Drunen. Die amtierende Weltmeisterin brannte in der zweiten Runde mit einer Zeit von 1:59,573 Minuten und einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 49,978 km/h die schnellste Rennrunde in den Sand. In der Folge zog sie mühelos davon, kontrollierte alle 12 Runden souverän und überquerte die Ziellinie mit einem Vorsprung von 28,498 Sekunden für die maximalen 25 Punkte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Aufholjagd des Rennens zeigte Guillen. Am Ende der ersten Runde noch Siebte, lag die Spanierin in der zweiten Runde bereits auf Platz vier, nahm in Runde fünf Courtney Duncan vom Dixon Racing Team Kawasaki Rang drei ab und blies anschließend zur Jagd auf Van Der Vlist. Sie machte ununterbrochen Druck, bis das Manöver in Runde zehn schließlich glückte. Der zweite Platz und 22 Punkte reichten aus, um an Fontanesi vorbei an die Spitze der Gesamtwertung zu klettern. Van Der Vlist, die die ersten Kurven angeführt und in den ersten neun Runden auf Rang zwei gelegen hatte, verteidigte einen starken dritten Platz und lag im Ziel nur 1,067 Sekunden hinter Guillen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Dahinter war Barker der Pechvogel der Anfangsphase: Sie zog in Runde drei außen an Fransson vorbei auf Platz fünf und hielt Fontanesi mehrere Runden lang stand, bis ihr in Runde sechs in einer Rechtskurve ein Fehler unterlief, der der Italienerin das Durchkommen ermöglichte. Fontanesis Aufholjagd fand in der vorletzten Runde ihren Abschluss, als Duncan stürzte und sie auf Rang vier spülte. Duncan stieg wieder auf und rettete mit 1,143 Sekunden Rückstand den fünften Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Barker wurde Sechste, während Malou Jakobsen sich von Platz 11 in der ersten Runde auf den siebten Rang vorkämpfte und Amandine Verstappen Achte wurde. Fransson fiel nach ihren starken Auftaktrunden auf Rang neun zurück, während Jenitty Van Der Beek die Top Ten vor Mathea Seleboe und Gelissen komplettierte. April Franzoni vom TEAM Honda Motoblouz SR Motul trat nicht am Start an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der zweite Lauf begann mit einem Blitzstart der Startnummer eins. Van Drunen erwischte den besten Start, zog rüber, sicherte sich die Innenlinie in Kurve eins und war von da an nicht mehr einzuholen. Fransson war als Zweite erneut die erste Verfolgerin, gefolgt von Fontanesi auf drei und Barker auf vier, während Guillen über die Außenbahn kam.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Ende der ersten Runde hatte sich Barker auf Rang zwei geschoben, mit Guillen auf Drei, und in der zweiten Runde zog die Spanierin an der britischen Fahrerin vorbei, um die Verfolgung aufzunehmen. Am Ausgang des Rennens änderte dies jedoch nichts. Van Drunen setzte gleich in der allerersten Runde mit 2:02,383 Minuten die schnellste Rennrunde und kontrollierte die verbleibenden 11 Runden souverän, um mit 21 Sekunden Vorsprung zu gewinnen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Fontanesi, am Ende von Runde eins nur Sechste, brauchte Zeit, um ihren Rhythmus zu finden. Sie kämpfte sich an Fransson vorbei, blies zur Jagd auf Van Der Vlist und setzte das Überholmanöver in Runde vier erfolgreich um. Damit übernahm sie den vierten Platz, den sie bis ins Ziel verteidigte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für das einzige echte Drama an der Spitze war spät im Rennen gesorgt. Guillen, die sich ein Polster von rund sieben Sekunden auf Barker herausgefahren hatte, stürzte in Runde zehn schwer und verlor den zweiten Platz. Zwei Runden vor Schluss rappelte sie sich wieder auf, jagte die britische Fahrerin erneut und holte sich die Position zurück – ein Platztausch, der zwei entscheidende Meisterschaftspunkte wert war, die sie sich keinesfalls entgehen lassen durfte. Barker hielt den dritten Platz fest und erzielte damit ihr bestes Rennergebnis der Saison.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Van Der Vlist komplettierte die Top Fünf vor Gelissen, die sich nach ihrem Sturz in Lauf eins mit einem starken sechsten Platz zurückmeldete, und Jakobsen auf Rang sieben. Duncan zeigte die Aufholjagd des Tages: Sie kämpfte sich von Platz 16 in der ersten Runde bis auf den achten Rang nach vorne. Verstappen wurde Neunte, Fransson Zehnte. Franzoni ging erneut nicht an den Start.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Van Drunens 1-1-Ergebnis bescherte ihr den Tagessieg mit der Maximalausbeute von 50 Punkten – ihr dritter Sieg beim vierten Auftritt bei diesem Grand Prix – und schob sie auf Rang drei der Weltmeisterschaft vor. Guillens 2-2 war 44 Punkte wert, bedeutete Rang zwei in der Tageswertung und vor allem das rote Nummernschild. Fontanesis zwei vierte Plätze brachten ihr 36 Punkte und den dritten Gesamtrang ein – punktgleich mit Van Der Vlist, aber aufgrund des besseren Ergebnisses im zweiten Lauf vor ihr gewertet.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der WMX-Titel 2026 wird somit bei der Finalrunde in Australien entschieden: Guillen reist mit sechs Punkten Vorsprung auf Fontanesi zu einem Showdown an, der schon jetzt das Zeug zu einem echten Klassiker hat!</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Lotte Van Drunen:</strong> „Ein perfektes Wochenende, das ist einfach fantastisch. Ich hoffe, ich habe meine Heimat stolz gemacht, sehr stolz. Ich bin einfach überglücklich, ganz oben zu stehen. Das zweite Rennen war am Ende etwas zäh für mich, aber ich habe es durchgezogen, und das ist es, was für mich zählt. Ein riesiges Dankeschön an alle, das ist einfach genial.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Daniela Guillen:</strong> „Ich bin wirklich glücklich. Lauf zwei war etwas angespannt. Ich bin ganz gut gestartet und habe dann meinen Rhythmus gefunden. Ich hatte einen guten Zweikampf mit Barker, aber dann ist mir ein Fehler unterlaufen und ich bin gestürzt – und zwar richtig heftig. Aber ich hatte noch zwei Runden vor mir und habe mir gesagt: Ich muss an Barker vorbei, denn diese zwei Punkte in der Meisterschaft sind extrem wichtig für mich. Jetzt nehmen wir sechs Punkte Vorsprung mit nach Australien. Ich möchte dem Team danken – tolle Arbeit – und ja, ich bin einfach glücklich.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Kiara Fontanesi:</strong> „Mir geht es gar nicht gut. Ich bin seit drei Tagen krank mit Fieber und Bauchschmerzen, habe kaum etwas gegessen und dann hat es mich im Zeittraining auf den Wellen komplett abgeworfen. Ich bin heftig auf den Kopf geschlagen und mein Nacken tut so weh, dass ich meine Arme kaum bewegen kann. Ich wusste gar nicht, ob ich überhaupt auf dem Motorrad bleiben und das Rennen beenden kann. Unter solchen Umständen Rennen zu fahren ist extrem schwer, besonders wenn man um den Titel kämpft. Aber wenn wir auf das Wochenende blicken und sehen, wie die Dinge stehen, fühlt sich ein Podium mit zwei vierten Plätzen in diesem Zustand wie ein Sieg an. Es ist noch alles offen und ich werde in Australien mein Bestes geben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WMX – Race 1 – Top 10 Classification</strong>: 1. Lotte Van Drunen (NED, Yamaha), 24:52.985; 2. Daniela Guillen (ESP, GASGAS), +0:28.498; 3. Shana Van Der Vlist (NED, Yamaha), +0:29.565; 4. Kiara Fontanesi (ITA, GASGAS), +0:49.120; 5. Courtney Duncan (NZL, Kawasaki), +0:50.263; 6. Lucy Barker (GBR, KTM), +1:01.841; 7. Malou Jakobsen (DEN, KTM), +1:23.881; 8. Amandine Verstappen (BEL, Yamaha), +1:32.424; 9. Nellie Fransson (SWE, Yamaha), +1:46.235; 10. Jenitty Van Der Beek (NED, KTM), +1 lap. Fastest lap: Lotte Van Drunen – 1:59.573 (lap 2)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WMX – Race 2 – Top 10 Classification</strong>: 1. Lotte Van Drunen (NED, Yamaha), 25:52.556; 2. Daniela Guillen (ESP, GASGAS), +0:21.247; 3. Lucy Barker (GBR, KTM), +0:25.236; 4. Kiara Fontanesi (ITA, GASGAS), +0:26.734; 5. Shana Van Der Vlist (NED, Yamaha), +0:34.126; 6. Danee Gelissen (NED, Husqvarna), +0:52.797; 7. Malou Jakobsen (DEN, KTM), +1:00.484; 8. Courtney Duncan (NZL, Kawasaki), +1:07.112; 9. Amandine Verstappen (BEL, Yamaha), +1:17.350; 10. Nellie Fransson (SWE, Yamaha), +1:34.001. Fastest lap: Lotte Van Drunen – 2:02.383 (lap 1)</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WMX Overall – Top 10 Classification</strong>: 1. Lotte Van Drunen (NED, YAM), 50 points; 2. Daniela Guillen (ESP, GAS), 44 p.; 3. Kiara Fontanesi (ITA, GAS), 36 p.; 4. Shana Van Der Vlist (NED, YAM), 36 p.; 5. Lucy Barker (GBR, KTM), 35 p.; 6. Courtney Duncan (NZL, KAW), 29 p.; 7. Malou Jakobsen (DEN, KTM), 28 p.; 8. Amandine Verstappen (BEL, YAM), 25 p.; 9. Danee Gelissen (NED, HUS), 24 p.; 10. Nellie Fransson (SWE, YAM), 23 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WMX World Championship – Top 10 Classification</strong>: 1. Daniela Guillen (ESP, GAS), 183 points; 2. Kiara Fontanesi (ITA, GAS), 177 p.; 3. Lotte Van Drunen (NED, YAM), 135 p.; 4. Courtney Duncan (NZL, KAW), 129 p.; 5. Shana Van Der Vlist (NED, YAM), 125 p.; 6. Lucy Barker (GBR, KTM), 122 p.; 7. Malou Jakobsen (DEN, KTM), 116 p.; 8. Amandine Verstappen (BEL, YAM), 109 p.; 9. April Franzoni (FRA, HON), 73 p.; 10. Nellie Fransson (SWE, YAM), 72 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>WMX Manufacturers – Top 10 Classification</strong>: 1. GASGAS, 194 points; 2. Yamaha, 157 p.; 3. KTM, 132 p.; 4. Kawasaki, 129 p.; 5. Honda, 102 p.; 6. Husqvarna, 72 p.; 7. TM Moto, 57 p.; 8. Triumph, 32 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text/Bild: Infront moto</p>
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		<title>Grand Prix der Niederlande MXGP R16 2026 Renntag</title>
		<link>https://pixel-cross.com/grand-prix-der-niederlande-mxgp-r16-2026-renntag/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 15:31:58 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motocross]]></category>
		<category><![CDATA[PM-International]]></category>
		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
		<category><![CDATA[ducati]]></category>
		<category><![CDATA[MXGP]]></category>
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					<description><![CDATA[• Calvin Vlaanderen verpasst die Top Ten beim Grand Prix der Niederlande nur knapp Der letzte europäische Grand Prix der FIM Motocross-Weltmeisterschaft fand dieses Wochenende auf der Strecke des Motorsportparks Gelderland Midden in Arnhem statt – im zentralen Teil des Landes, etwa 100 Kilometer von Bergeijk entfernt, der Heimat des Red Bull Ducati Factory MXGP [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">• <strong>Calvin Vlaanderen verpasst die Top Ten beim Grand Prix der Niederlande nur knapp</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Der letzte europäische Grand Prix der FIM Motocross-Weltmeisterschaft fand dieses Wochenende auf der Strecke des Motorsportparks Gelderland Midden in Arnhem statt – im zentralen Teil des Landes, etwa 100 Kilometer von Bergeijk entfernt, der Heimat des Red Bull Ducati Factory MXGP Teams. Das Heimrennen, das nun schon im vierten Jahr in Folge auf dieser Strecke ausgetragen wurde, erwies sich sowohl für die Fahrer als auch für die Desmo450 MX-Maschinen als anspruchsvolle Belastungsprobe und führte zu einem Ergebnis unter den Erwartungen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Ohne eigenes Verschulden in einen Sturz beim Start des ersten Laufs zusammen mit seinem Teamkollegen Calvin Vlaanderen verwickelt, startete Andrea Bonacorsi am Ende des Feldes eine Aufholjagd. Er kämpfte sich bis auf den zwölften Platz vor und überquerte die Ziellinie nach 19 Runden als 13. Calvin beendete das Rennen auf Platz 16, ohne ein gutes Gefühl für die Strecke zu finden. Das zweite Rennen begann besser: Bonacorsi kämpfte um den neunten Platz und Vlaanderen lag nach der ersten Runde auf Rang 12. Ein technisches Problem bremste den Italiener ein, der vier Runden vor Schluss aufgeben musste, während der Niederländer die Ziellinie als 11. überquerte und die Top Ten bei seinem Heim-Grand-Prix um nur einen einzigen Punkt verpasste.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach einer einwöchigen Pause reist das Red Bull Ducati Factory MXGP Team in die Türkei zum ersten der drei abschließenden aufeinanderfolgenden Rennen der MXGP-Meisterschaft 2026, die nach einem Zwischenstopp in China in Australien enden wird.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text/Bild: Ducati corse</p>
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		<item>
		<title>MXGP der Niederlande: Doppel-Podium für de Wolf und Everts in Arnhem</title>
		<link>https://pixel-cross.com/mxgp-der-niederlande-doppel-podium-fuer-de-wolf-und-everts-in-arnhem/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2026 15:30:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motocross]]></category>
		<category><![CDATA[PM-International]]></category>
		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
		<category><![CDATA[Husqvarna]]></category>
		<category><![CDATA[MXGP]]></category>
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					<description><![CDATA[Kay de Wolf lieferte auf heimischem Boden eine souveräne 2-2-Leistung ab, während Liam Everts mit einem Rennsieg und einem Gesamtpodium in der MX2 nachlegte. Nestaan Husqvarna Factory Racing erlebte ein herausragendes Wochenende in Arnhem: Beide Fahrer beendeten das Rennen auf dem zweiten Gesamtrang, als die letzte Festland-Europa-Runde der Meisterschaft zu Ende ging. Eine ausverkaufte Kulisse [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Kay de Wolf lieferte auf heimischem Boden eine souveräne 2-2-Leistung ab, während Liam Everts mit einem Rennsieg und einem Gesamtpodium in der MX2 nachlegte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nestaan Husqvarna Factory Racing erlebte ein herausragendes Wochenende in Arnhem: Beide Fahrer beendeten das Rennen auf dem zweiten Gesamtrang, als die letzte Festland-Europa-Runde der Meisterschaft zu Ende ging.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Eine ausverkaufte Kulisse von 30.200 Fans säumte die 1.660 Meter lange Sandstrecke für die 16. Runde der FIM Motocross-Weltmeisterschaft und den letzten europäischen Grand Prix der Saison.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auf heimischem Boden lieferte de Wolf beim MXGP-Qualifikationsrennen am Samstag eine der besten Fahrten des Wochenendes ab. Nachdem er in der ersten Kurve in Schwierigkeiten geraten und ans Ende des Feldes zurückgefallen war, kämpfte sich der Niederländer durch das Feld nach vorne und belegte einen beeindruckenden zweiten Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Diesen Schwung nahm er mit in den Sonntag. De Wolf lieferte sich von Beginn des ersten Rennens an Rad-an-Rad-Duelle mit Jeffrey Herlings und blieb während des gesamten Laufs sein schärfster Verfolger. Er überquerte die Ziellinie als Zweiter mit nur 3,773 Sekunden Rückstand auf den Sieger und mehr als 40 Sekunden Vorsprung auf den Drittplatzierten.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Rennen erholte sich der 21-Jährige schnell von einem etwas schwächeren Start und schob sich bis zur dritten Runde auf den zweiten Platz vor. In der zweiten Hälfte des Rennens verringerte de Wolf den Abstand zu Herlings stetig und kam bis auf etwas mehr als eine Sekunde heran, bevor ein später Sturz seine Chance auf den Sieg zunichtemachte. Er stieg sicher wieder auf und wurde erneut Zweiter, womit er ein hervorragendes 2-2-Ergebnis komplettierte und sich seinen zweiten zweiten Gesamtrang innerhalb von drei Grands Prix sicherte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der MX2 begann Everts das Wochenende mit seinem ersten Sieg in einem Qualifikationsrennen in dieser Saison, bevor er am Sonntag einen schwierigeren ersten Lauf erlebte. Nachdem er sich in der Anfangsphase stellenweise nur auf dem neunten Rang befand, arbeitete sich der Belgier stetig nach vorne und wurde Vierter.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Das zweite Rennen verlief völlig anders. Everts übernahm bereits im ersten Sektor die Führung und baute seinen Vorsprung zunächst auf sechs Sekunden aus. Im Laufe des Rennens holte Camden McLellan jedoch rasch auf und machte mächtig Druck, was zu einem dramatischen Zweikampf in der letzten Runde führte. Everts behielt die Nerven und sah die zielführende Flagge mit nur 0,766 Sekunden Vorsprung, womit er sich seinen zweiten Rennsieg der Saison sicherte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Seine Ergebnisse von 4-1 brachten ihm den zweiten Gesamtrang und das zweite Grand-Prix-Podium in Folge ein, nachdem er eine Woche zuvor in Schweden ebenfalls Zweiter geworden war.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Da beide Fahrer Arnhem als Gesamtzweite verlassen, reist Nestaan Husqvarna Factory Racing nun mit starkem Rückenwind zu den letzten drei Übersee-Runden der Saison, beginnend mit dem MXGP der Türkei vom 5. bis 6. September.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#74 &#8211; Kay de Wolf:</strong> „Ich habe heute alles gegeben und sogar noch ein bisschen mehr. Ich bin wirklich zufrieden mit der Leistung und darüber, dass ich mich so mit Jeffrey duellieren konnte. Vor ein paar Wochen lag ich noch 40 Sekunden zurück, und heute habe ich bis zur vorletzten Runde mit ihm um den Sieg gekämpft – das zeigt, wie viel Fortschritt wir gemacht haben. Natürlich war der Sturz im zweiten Rennen schade, aber insgesamt war es ein fantastisches Wochenende, besonders hier zu Hause. Die niederländischen Fans waren unglaublich, und ich wollte ihnen unbedingt eine Show bieten. Ich werde immer alles für die niederländischen Fans und für mein Land geben. Ein riesiges Dankeschön auch an das gesamte Team – wir werden weiterarbeiten und ich freue mich auf die nächsten Runden.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>#26 &#8211; Liam Everts:</strong> „Ja, es war ein sehr positives Wochenende. Das Quali-Rennen zu gewinnen und dann noch einen Laufsieg zu holen, war richtig gut. Im ersten Lauf habe ich meinen Start etwas verpatzt, sodass ich mich von etwa Platz neun nach vorne kämpfen musste, aber ich habe mich bis auf Rang vier zurückgearbeitet. Es war trotzdem ein solides Rennen und ich habe mich auf dem Motorrad super gefühlt. Im zweiten Lauf hatte ich einen guten Start hinter Längenfelder, konnte ihn sofort überholen und habe von da an geführt. Es war ein wirklich hartes Rennen – Farres hat am Anfang Druck gemacht, dann kam Sacha stark auf, und am Ende hat auch noch Camden richtig Push gegeben. Es war eine Herausforderung, aber ich habe meine Position verteidigt. Einen Laufsieg so einzufahren, war definitiv einer der schönsten Siege meiner Karriere. Insgesamt war es ein rundum positives Wochenende, besonders was mein Fahrgefühl und das Feedback auf dem Bike angeht. Das ist der Bereich, in den ich gehöre und von dem ich weiß, dass ich dort sein kann – das war wieder ein großer Selbstvertrauensschub.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Results&nbsp; &#8211;&nbsp; 2026 FIM Motocross World Championship, Round Sixteen:</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MXGP &#8211; Moto One:</strong>1. Jeffrey Herlings (Honda) 34:36.581; <strong>2.</strong> <strong>Kay de Wolf (Husqvarna)</strong> 34:40.354<strong>;</strong> 3. Tim Gajser (Yamaha) 35:21.383; 5. Andrea Adamo (KTM) 36:04.828<br><br><strong>MXGP &#8211; Moto Two:</strong>1. Jeffrey Herlings (Honda) 34:42.925; <strong>2.</strong> <strong>Kay de Wolf (Husqvarna)</strong> <strong>34:56.588;</strong> 3. Tom Vialle (Honda) 35:37.873; 6. Andrea Adamo (KTM) 36:10.957<br><br><strong>MXGP &#8211; Overall:<br></strong>1. Jeffrey Herlings (Honda) 50pts; <strong>2.</strong> <strong>Kay de Wolf (Husqvarna) 44pts;</strong> 3. Tom Vialle (Honda) 38pts; 6. Andrea Adamo (KTM) 31pts;<br><br><strong>MXGP &#8211; Standings:</strong>1. Jeffrey Herlings (Honda) 795pts; 2. Romain Febvre (Kawasaki) 652pts; 3. Tim Gajser (Yamaha) 611pts; 4. Lucas Coenen (KTM) 566pts; 5. Andrea Adamo (KTM) 522pts; <strong>9. Kay de Wolf (Husqvarna) 428pts;<br><br></strong><strong>MX2&nbsp; &#8211;&nbsp; Moto One:<br></strong>1. Camden McLellan (Triumph) 35:22.958; 2. Sacha Coenen (KTM) 35:30.452; 3. Guillem Farres (Triumph) 35:44.972; <strong>4. Liam Everts (Husqvarna)</strong> <strong>35:50.506</strong><strong>;</strong> 7. Simon Längenfelder (KTM) 36:21.483;&nbsp;<br><br><strong>MX2&nbsp; &#8211;&nbsp; Moto Two:<br></strong><strong>1. Liam Everts (Husqvarna)</strong> <strong>35:26.168</strong><strong>;</strong> 2. Camden McLellan (Triumph) 35:26.934; 3. Guillem Farres (Triumph) 35:49.888; 4. Sacha Coenen (KTM) 35:57.369; 6. Simon Längenfelder (KTM) 36:09.879;&nbsp;<br><br><strong>MX2&nbsp; &#8211;&nbsp; Overall:<br></strong>1. Camden McLellan (Triumph) 47pts; <strong>2. Liam Everts (Husqvarna) 43pts;</strong> 3. Guillem Farres (Triumph) 40pts; 4. Sacha Coenen (KTM) 40pts; 6. Simon Längenfelder (KTM) 29pts;&nbsp;<br><br><strong>MX2&nbsp; &#8211;&nbsp; Standings:</strong>1. Guillem Farres (Triumph) 749pts; 2. Sacha Coenen (KTM) 724pts; 3. Camden McLellan (Triumph) 712pts; 4. Simon Längenfelder (KTM) 674pts; <strong>5.</strong> <strong>Liam Everts (</strong><strong>Husqvarna</strong><strong>) 648pts;</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">Text/Bild: Husqvarna/fullspectrum.media / Bavo Swijgers / Nestaan Husqvarna Factory Racing 2026</p>



<p class="wp-block-paragraph"></p>
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		<title>Garcia in Arnhem zum EMX250-Europameister gekrönt, während Skovbjerg ein 1-1 holt</title>
		<link>https://pixel-cross.com/garcia-in-arnhem-zum-emx250-europameister-gekroent-waehrend-skovbjerg-ein-1-1-holt/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 18:53:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motocross]]></category>
		<category><![CDATA[PM-International]]></category>
		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
		<category><![CDATA[EMX]]></category>
		<category><![CDATA[Infront]]></category>
		<category><![CDATA[MXGP]]></category>
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					<description><![CDATA[Der niederländische Sand krönte bei der vorletzten Runde der EMX250-Europameisterschaft einen Champion: Francisco Garcia von Venum BUD Racing Kawasaki sicherte sich den Titel 2026 bereits ein Rennen vor Schluss. Das Wochenende auf der Strecke gehörte jedoch Nicolai Skovbjerg vom SixtySeven Racing-Team, der den neuen Champion in zwei hart umkämpften Duellen zweimal schlug und vor einem [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="wp-block-paragraph">Der niederländische Sand krönte bei der vorletzten Runde der EMX250-Europameisterschaft einen Champion: Francisco Garcia von Venum BUD Racing Kawasaki sicherte sich den Titel 2026 bereits ein Rennen vor Schluss. Das Wochenende auf der Strecke gehörte jedoch Nicolai Skovbjerg vom SixtySeven Racing-Team, der den neuen Champion in zwei hart umkämpften Duellen zweimal schlug und vor einem begeisterten Publikum in Arnhem seinen ersten 1-1-Doppelsieg feierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Garcia reiste mit 87 Punkten Vorsprung auf Skovbjerg nach Arnhem, während nur noch 100 Punkte zu vergeben waren. Er musste seinen Rivalen lediglich auf Distanz halten: Der zweite Platz im ersten Rennen reichte völlig aus – der Vorsprung verkleinerte sich auf 84 Punkte bei noch 75 zu vergebenden Zählern, was den Spanier offiziell zum EMX250-Europameister 2026 machte. Fünfzehn Rennsiege vor diesem Wochenende hatten den Titelkampf schon lange von einer Frage des „Ob“ in eine Frage des „Wann“ verwandelt.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Tom Brunet vom Team VHR Racing führte das Feld durch die erste Kurve, gefolgt von Jarne Bervoets (Team VHR Yamaha Official) und der Wildcard-Fahrerin Levi Townley (Yamaha Europe Monster Energy MJC). Garcia fackelte nicht lange: Noch in der ersten Runde drängte er sich am jungen Kiwi und anschließend an Bervoets vorbei auf Platz zwei. Dahinter behauptete Joe Brookes den vierten Rang und schnappte sich Mads Fredsoe (Cat Moto Bauerschmidt KTM), als sich die Spitzengruppe formierte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Garcias Nachmittag verlief alles andere als reibungslos. Beim Angriff auf Brunet um die Führung ging der Spanier zu Boden, berappelte sich aber ohne Platzverlust. Kurz darauf entging er nur knapp einem weiteren Zwischenfall, als Bervoets voll in die Eisen greifen musste, um ihn nicht abzuräumen. Garcia erholte sich, übernahm nach knapp einem Drittel der Renndistanz die Spitze von Brunet und begann sich abzusetzen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Der einzige Fahrer, der ihm die Party noch verderben konnte, war Skovbjerg – und der Däne war auf einer Mission. Nach der ersten Kurve nur auf Rang zwölf, pflügte er durchs Feld, zog an Fredsoe sowie Brunet vorbei auf Platz zwei und schloss zum Führenden auf. Drei Runden vor Schluss ansetzend, wählte er die Außenbahn; Garcia hielt dagegen und beide Fahrer stürzten. Skovbjerg saß als Erster wieder auf der Maschine und fuhr mit komfortablen 9 Sekunden Vorsprung seinem vierten Laufsieg der Saison entgegen, inklusive der schnellsten Rennrunde (1:50.120).</p>



<p class="wp-block-paragraph">Garcia sammelte sich auf und sicherte sich als Zweiter den Gesamttitel. Brunet komplettierte das Podest als Dritter vor Byron Dennis (Cat Moto Bauerschmidt KTM), der mit Rang vier sein bisher bestes Saisonresultat erzielte; sein Teamkollege Fredsoe wurde Fünfter. Dahinter folgten William Askew (Dirt Store Triumph Racing), Jake Cannon (Venum BUD Racing Kawasaki) und Sebastian Leok (MX-Handel Husqvarna Racing). Francesco Bellei (Cat Moto Bauerschmidt KTM) luchste Gyan Doensen (GABRIEL SS24 KTM Factory Juniors) auf der allerletzten Runde noch Platz neun ab. Mano Faure (Team VHR Yamaha Official) kämpfte sich auf Rang elf vor – auf Kosten seines Teamkollegen Bervoets, der nach frühem dritten Platz bis auf Rang zwölf durchgereicht wurde. Simone Mancini (Beddini Racing Ducati Factory MX2 Team), Lyonel Reichl (KTM Sarholz Racing Team) und Senna Van Voorst traten nicht zum Start an.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Am Sonntagmorgen antwortete Skovbjerg mit einem seltenen Holeshot und führte das Feld vor Leok und Garcia aus der ersten Kurve. Der frischgebackene Champion fackelte erneut nicht lange, stach innen an Leok vorbei und blies direkt zur Jagd auf den Dänen; nach der vierten Kurve lag Garcia bereits in Front. Auf der ersten Runde brannte er mit 1:50.628 Minuten die schnellste Rundenzeit in den Sand, um die Verfolger abzuschütteln.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Leoks Rennen nahm in der fünften Runde eine bittere Wende: Ein Sturz warf ihn von Platz drei auf Rang acht zurück und machte den Weg frei für das Cat-Moto-Bauerschmidt-KTM-Duo Mads Fredsoe und Byron Dennis. Die beiden Teamkollegen schenkten sich im Kampf um den letzten Podestplatz nichts, wobei Dennis ab Runde acht die Oberhand behielt. Gyan Doensen zeigte eine wilde Aufholjagd bis auf Rang fünf, bevor er sein Bike abwürgte, auf Platz zwölf zurückfiel und sich schließlich wieder bis auf Rang sechs nach vorne kämpfte.</p>



<p class="wp-block-paragraph">An der Spitze entwickelte sich ein Katz-und-Maus-Spiel. Skovbjerg blieb an Garcia dran und zog drei Runden vor Schluss über die Außenbahn vorbei zurück an die Spitze. Garcia hatte später in derselben Runde einen weiteren Schreckmoment, und so war es der Däne, der sich im Zielsprint mit 2,202 Sekunden Vorsprung durchsetzte – sein fünfter Laufsieg der Saison.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Mit den Plätzen 2-2 sicherte sich Garcia den zweiten Gesamtrang hinter Skovbjergs perfekter Ausbeute, während Dennis als Dritter aufs Tagespodest kletterte. Fredsoe wurde Gesamtvierter vor Leok und Askew. Für Skovbjerg war es der dritte Gesamtsieg der Saison, der vierte Podiumsplatz und der allererste 1-1-Doppelsieg seiner EMX-Karriere. Brunet, im ersten Lauf noch Dritter, musste das zweite Rennen vorzeitig beenden. Zwei Wochen vor dem Finale in der Türkei steht Skovbjerg bereits als Vizemeister fest, während Cannon im Kampf um Platz drei einen Puffer von 50 Punkten auf Doensen hält.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Für Francisco Garcia krönt der Titel eine Saison fast absoluter Dominanz. Der Spanier hat sechs von elf bisherigen Gesamtwertungen gewonnen – jede einzelne davon mit einem makellosen 1-1-Ergebnis, was insgesamt 15 Laufsiege macht. Zusammen mit den drei Gesamtsiegen aus dem Vorjahr steht er nun bei neun Tageserfolgen – mehr als jeder andere Fahrer in der Geschichte der EMX250-Klasse.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Nicolai Skovbjerg:</strong> „Es war ein wenig hartes Racing, würde ich sagen, aber ich habe getan, was ich konnte. Ich habe den Kopf unten gehalten und mich einfach darauf konzentriert, nach vorne zu fahren. Und endlich mal ein guter Start – das Team hat wirklich hart daran gearbeitet. Wir haben den gesamten Freitagabend von fünf bis sieben Uhr nur Starts geübt und versucht, eine Lösung zu finden. Wenn es dann so aufgeht, ist das natürlich genial.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Francisco Garcia:</strong> „Gestern war ich ein wenig enttäuscht von mir selbst, weil mir auf der Strecke ein Fehler unterlaufen ist, aber das ist nicht das Problem. Heute habe ich mich schon etwas besser gefühlt, auch mit dem Titel in der Tasche.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Byron Dennis:</strong> „Das war ein gutes Rennen, und das gestern war einfach unbeschreiblich. Ich kann mich nur beim gesamten Team bedanken, dass sie mir diese Chance gegeben haben, und bei allen zu Hause, die das möglich gemacht haben. Es ist fantastisch zu sehen, wie die Leute mich hier unterstützen und hergekommen sind. Europa war eine echte Erfahrung, aber es war genial und ich freue mich darauf, noch ein paar Rennen zu fahren und voll anzugreifen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EMX250 &#8211; Race 1 &#8211; Top 10 Classification:</strong> 1. Nicolai Skovbjerg (DEN, Husqvarna), 30:47.784; 2. Francisco Garcia (ESP, Kawasaki), +0:09.041; 3. Tom Brunet (FRA, Yamaha), +0:10.796; 4. Byron Dennis (AUS, KTM), +0:21.759; 5. Mads Fredsoe (DEN, KTM), +0:32.652; 6. William Askew (GBR, Triumph), +0:34.733; 7. Jake Cannon (AUS, Kawasaki), +0:37.339; 8. Sebastian Leok (EST, Husqvarna), +0:39.069; 9. Francesco Bellei (ITA, KTM), +0:51.200; 10. Gyan Doensen (NED, KTM), +0:54.094</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EMX250 – Race 2 &#8211; Top 10 Classification:</strong> 1. Nicolai Skovbjerg (DEN, Husqvarna), 28:54.453; 2. Francisco Garcia (ESP, Kawasaki), +0:02.202; 3. Byron Dennis (AUS, KTM), +0:20.466; 4. Mads Fredsoe (DEN, KTM), +0:32.138; 5. Sebastian Leok (EST, Husqvarna), +0:53.341; 6. Gyan Doensen (NED, KTM), +0:55.731; 7. Jekabs Kubulins (LAT, Yamaha), +0:58.226; 8. William Askew (GBR, Triumph), +1:04.867; 9. Jake Cannon (AUS, Kawasaki), +1:06.180; 10. Jarne Bervoets (BEL, Yamaha), +1:06.923</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EMX250 Overall &#8211; Top 10:</strong> 1. Nicolai Skovbjerg (DEN, HUS), 50 points; 2. Francisco Garcia (ESP, KAW), 44 p.; 3. Byron Dennis (AUS, KTM), 38 p.; 4. Mads Fredsoe (DEN, KTM), 34 p.; 5. Sebastian Leok (EST, HUS), 29 p.; 6. William Askew (GBR, TRI), 28 p.; 7. Gyan Doensen (NED, KTM), 26 p.; 8. Jake Cannon (AUS, KAW), 26 p.; 9. Jekabs Kubulins (LAT, YAM), 21 p.; 10. Francesco Bellei (ITA, KTM), 21 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EMX250 Championship &#8211; Top 10 Classification:</strong> 1. Francisco Garcia (ESP, KAW), 446 points; 2. Nicolai Skovbjerg (DEN, HUS), 365 p.; 3. Jake Cannon (AUS, KAW), 314 p.; 4. Gyan Doensen (NED, KTM), 264 p.; 5. Mads Fredsoe (DEN, KTM), 258 p.; 6. Nicolò Alvisi (ITA, HON), 217 p.; 7. Tom Brunet (FRA, YAM), 197 p.; 8. Francesco Bellei (ITA, KTM), 181 p.; 9. Jekabs Kubulins (LAT, YAM), 170 p.; 10. William Askew (GBR, TRI), 155 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>EMX250 Manufacturers &#8211; Top 10 Classification:</strong> 1. Kawasaki, 487 points; 2. KTM, 427 p.; 3. Husqvarna, 371 p.; 4. Yamaha, 319 p.; 5. Honda, 264 p.; 6. Triumph, 198 p.; 7. GASGAS, 152 p.; 8. Ducati, 142 p.; 9. Beta, 128 p.; 10. Fantic, 11 p.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text/Bild: Infront moto</p>
]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Camden McLellan feiert dritten Grand-Prix-Sieg der Saison in den Niederlanden</title>
		<link>https://pixel-cross.com/camden-mclellan-feiert-dritten-grand-prix-sieg-der-saison-in-den-niederlanden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 18:50:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motocross]]></category>
		<category><![CDATA[PM-International]]></category>
		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
		<category><![CDATA[MXGP]]></category>
		<category><![CDATA[Triumph]]></category>
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					<description><![CDATA[Camden McLellan von Triumph Factory Racing hat dank eines 1-2-Ergebnisses in Arnhem die MX2-Klasse beim MXGP der Niederlande gewonnen. Der Tabellenführer Guillem Farres erlebte ebenfalls einen soliden Tag, belegte in beiden Rennen den dritten Platz und baute seine Führung an der Spitze der Meisterschaft aus. Nachdem er bei den letzten vier Läufen stets auf dem [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Camden McLellan von Triumph Factory Racing hat dank eines 1-2-Ergebnisses in Arnhem die MX2-Klasse beim MXGP der Niederlande gewonnen. Der Tabellenführer Guillem Farres erlebte ebenfalls einen soliden Tag, belegte in beiden Rennen den dritten Platz und baute seine Führung an der Spitze der Meisterschaft aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem er bei den letzten vier Läufen stets auf dem Gesamtpodium gestanden hatte – darunter ein Grand-Prix-Sieg in Belgien –, wollte McLellan seine Spätsommerform in den Niederlanden fortsetzen. Mit Platz zwei im Qualifikationsrennen legte er den Grundstein dafür.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im ersten Lauf nutzte McLellan seinen starken Start voll aus und hielt bis kurz vor Schluss den zweiten Platz. Als der Führende stürzte, übernahm der Triumph TF 250-X-Pilot die Spitze und sicherte sich seinen fünften Lauf-Sieg der Saison.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Im zweiten Durchgang konnte McLellan seinen Auftaktstart nicht wiederholen und beendete die erste Runde als Sechster. Es folgte eine Aufholjagd über das gesamte Rennen, bei der er sich bis auf den zweiten Platz vorkämpfte. Damit holte er sich zum dritten Mal in dieser Saison den Gesamtsieg und bleibt Dritter in der Meisterschaftswertung – nur noch 12 Punkte hinter dem zweiten Platz.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Auch der Führende der MX2-Weltmeisterschaft, Guillem Farres, zeigte in den Niederlanden eine starke Leistung. Der Spanier agierte das gesamte Wochenende über extrem konstant und belegte sowohl im Qualifikationsrennen als auch in den beiden Grand-Prix-Läufen den dritten Platz. Seine 3-3-Ergebnisse brachten ihm Gesamtrang drei ein; mit den gesammelten Punkten baute er seine Führung in der Meisterschaft drei Läufe vor Schluss auf 25 Punkte aus.</p>



<p class="wp-block-paragraph">In der MXGP-Klasse überzeugte Ben Watson von Dirt Store Triumph im ersten Lauf mit einem saisonbesten sechsten Platz auf dem Weg zu Gesamtrang 14.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nach diesem extrem anspruchsvollen Grand Prix sammelt das Team nun neue Kräfte vor der finalen Phase der Saison. Als Nächstes steht am 5. und 6. September der MXGP der Türkei an, gefolgt von den Läufen in China und Australien.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Camden McLellan</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Das war wieder ein fantastisches Wochenende. Ich hatte im ersten Rennen einen wirklich guten Start, mein Fahrgefühl war stark und das Rennen hat riesigen Spaß gemacht. Im zweiten Lauf war mein Start nicht ganz so gut und die Strecke war extrem schwer zu überholen, also musste ich alles geben, um auf Platz zwei zu kommen. Von da an war es ein Zweikampf bis ins Ziel. Wie gesagt, es war wieder ein richtig tolles Wochenende mit engen, schnellen Rennen. Ich bin überglücklich, wie alles gelaufen ist.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Guillem Farres</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Ich bin zufrieden mit meiner Leistung, besonders nach dem Sturz am vergangenen Wochenende. Ich habe mich in beiden Läufen konstant gefühlt und es war gut, ein solides Wochenende zusammenzubringen und wertvolle Punkte mitzunehmen. Ich habe mich auf dem Bike wohlgefühlt und wir haben im Laufe des Wochenendes gute Fortschritte gemacht. Ein großes Dankeschön an das gesamte Team für die harte Arbeit und Unterstützung. Jetzt arbeiten wir weiter so fokussiert, um diese Konstanz in die nächste Runde mitzunehmen.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Vincent Bereni – Teammanager Triumph Factory Racing</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">„Lauf 16 in den Niederlanden war ein ziemlich anspruchsvolles Wochenende, insbesondere was das Setup des Motorrads anging, da die Strecke ganz anders war als bei den vorherigen Läufen. Für Guillem haben wir pünktlich zum Qualifikationsrennen am Samstag die richtige Abstimmung gefunden. Er war zufrieden mit dem Bike und hat erneut eine starke Vorstellung gezeigt. Auch Camden hatte mit Platz zwei im Qualifikationsrennen einen starken Samstag. Er fuhr wirklich gut, zeigte enormen Speed und war mit dem Bike zufrieden. Für den Sonntag hatten wir eine Strategie vorbereitet, die insgesamt sehr gut aufgegangen ist. Camden hat im ersten Lauf einen großartigen Job gemacht und auch Guillem ist sehr stark gefahren. Die Strecke war extrem fordernd – wenn man sieht, dass die Führenden bis auf den achten Platz überrundet haben, zeigt das, wie schwer die Bedingungen waren. Ich war mit beiden Fahrern im ersten Durchgang sehr zufrieden, und auch im zweiten Lauf haben wir wieder großartigen Rennsport gesehen. Insgesamt war es ein tolles Wochenende. Ein riesiges Dankeschön an das gesamte Team: Es war kein einfaches Wochenende, aber alle haben noch eine Schippe draufgelegt, unglaublich hart gearbeitet und einen tollen Job gemacht.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Results – MXGP of The Netherlands</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MX2 Race 1</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Camden McLellan (Triumph) 35:22.958</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">2. Sacha Coenen (KTM) 35:30.452</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Guillem Farres (Triumph) 35:44.972</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Liam Everts (Husqvarna) 35:50.506</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Valerio Lata (Honda) 36:02.325</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Janis Martins Reisulis (Yamaha) 36:06.650</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MX2 Race 2</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">1. Liam Everts (Husqvarna) 35:26.168</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>2. Camden McLellan (Triumph) 35:26.934</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Guillem Farres (Triumph) 35:49.888</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Sacha Coenen (KTM) 35:57.369</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Karlis Alberts Reisulis (Yamaha) 36:04.457</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Simon Längenfelder (KTM) 36:09.879</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MX2 Overall</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Camden McLellan (Triumph) 47 points</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">2. Liam Everts (Husqvarna) 43 points</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Guillem Farres (Triumph) 40 points</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Sacha Coenen (KTM) 40 points</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Karlis Alberts Reisulis (Yamaha) 29 points</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Simon Längenfelder (KTM) 29 points</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>MX2 World Championship Standings</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>1. Guillem Farres (Triumph) 749 points</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">2. Sacha Coenen (KTM) 724 points</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>3. Camden McLellan (Triumph) 712 points</strong></p>



<p class="wp-block-paragraph">4. Simon Längenfelder (KTM) 674 points</p>



<p class="wp-block-paragraph">5. Liam Everts (Husqvarna) 648 points</p>



<p class="wp-block-paragraph">6. Janis Martins Reisulis (Yamaha) 587 points</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text/Bild: Triumph Racing</p>
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		<title>Kawasaki und Francisco Garcia EMX250-Champions</title>
		<link>https://pixel-cross.com/kawasaki-und-francisco-garcia-emx250-champions/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffen]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Aug 2026 18:48:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Motocross]]></category>
		<category><![CDATA[PM-International]]></category>
		<category><![CDATA[Arnheim]]></category>
		<category><![CDATA[EMX]]></category>
		<category><![CDATA[Kawasaki]]></category>
		<category><![CDATA[MXGP]]></category>
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					<description><![CDATA[Francisco Garcia und Venum Bud Kawasaki, das offizielle KME-Support-Team, bestätigten den FIM European EMX250-Titel, den sie am Vortag im ersten Lauf des Wochenendes eingefahren hatten, als der Spanier in Arnhem (Niederlande) seinen zweiten zweiten Platz des Wochenendes holte. Und Kawasaki hat bereits einen Lauf vor Schluss den Konstrukteurstitel gesichert! Die Europameisterschaft ist die letzte Stufe [&#8230;]]]></description>
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<p class="wp-block-paragraph">Francisco Garcia und Venum Bud Kawasaki, das offizielle KME-Support-Team, bestätigten den FIM European EMX250-Titel, den sie am Vortag im ersten Lauf des Wochenendes eingefahren hatten, als der Spanier in Arnhem (Niederlande) seinen zweiten zweiten Platz des Wochenendes holte. Und Kawasaki hat bereits einen Lauf vor Schluss den Konstrukteurstitel gesichert!</p>



<p class="wp-block-paragraph">Die Europameisterschaft ist die letzte Stufe auf der Leiter zu den FIM Motocross-Weltmeisterschaften – zuerst in der MX2-Klasse, die ebenfalls auf 250-cm³-Maschinen ausgetragen wird, und danach in der Königsklasse MXGP auf 450-cm³-Maschinen. Kawasakis Rennplanungsabteilung hat Garcias Talent und Entschlossenheit bereits erkannt und den spanischen Nachwuchsfahrer, der im Oktober seinen 19. Geburtstag feiert, unter Vertrag genommen: Er wird 2027 an der Seite von Mathis Valin auf der Werks-KX250F-SR für das Kawasaki Racing Team MX2, dem offiziellen Lime Green Werksteam, in der MX2-Weltmeisterschaft an den Start gehen.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Nachdem er sich den Titel bereits mit einem zweiten Platz im ersten Rennen am Samstagnachmittag gesichert hatte, war Garcia fest entschlossen, seinen Champion-Status mit einem Laufsieg und dem Gesamtsieg im zweiten Rennen am Sonntagmorgen zu unterstreichen. Bereits wenige Kurven nach dem Start übernahm er die Führung und hielt für den Großteil des Rennens einen Vorsprung von drei Sekunden. In den Schlussrunden forderten die Anstrengungen jedoch ihren Tribut, da er sich weiterhin von einer Verletzung erholt, was seinem schärfsten Verfolger einen letzten Angriff ermöglichte. Der Spanier musste die Führung abgeben, blies auf der letzten Runde jedoch noch einmal zum Angriff und überquerte die Ziellinie im Hinterrad seines Rivalen als Zweiter des Laufs und der Tageswertung. Seine Mühen waren jedoch nicht umsonst: Die 22 gewonnenen Punkte bestätigten den Konstrukteurstitel für Kawasaki bereits vor dem Saisonfinale. Der Lime Green-Hersteller hat bisher acht von elf Läufen gewonnen und hält einen Vorsprung von 60 Punkten auf seinen schärfsten Verfolger, während beim Saisonfinale noch maximal 50 Punkte zu vergeben sind.</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Francisco Garcia:</strong> „Ich war gestern ein wenig enttäuscht von mir selbst – nicht nur von meiner Geschwindigkeit, sondern auch von der Taktik auf der Strecke. Aber niemand kann wirklich nachvollziehen, was ich in den letzten Wochen nach meiner Verletzung durchgemacht habe. Ich hatte gehofft, heute etwas entspannter fahren und mit dem Titel in der Tasche um den Sieg kämpfen zu können, aber es war körperlich wieder ein extrem schwieriges Rennen im Sand und ich musste mich erneut mit Platz zwei zufriedengeben. Ich werde morgen meinen Arzt aufsuchen um zu sehen, ob ich beim Finale in der Türkei überhaupt starten kann, wo der Titel nun gesichert ist. Ich bin stolz, dass ich den Titel an diesem Wochenende für mich, Bud Racing und Kawasaki einfahren konnte. Jetzt möchte ich mich darauf konzentrieren, bereit für meinen Wechsel in die MX2-GPs mit KRT im nächsten Jahr zu sein.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Steve Guttridge (KME Race Planning Manager):</strong> „Es ist eine fantastische Leistung unseres Venum Bud Racing Kawasaki Teams und von Francisco Garcia, nicht nur die Serie zu gewinnen – obwohl er wegen einer Verletzung eine komplette Runde in Lommel verpasst hat –, sondern nach seiner Rückkehr in Schweden am vergangenen Wochenende direkt beide Läufe zu gewinnen und gestern, drei Rennen vor Schluss, hier in Arnhem zum Champion gekrönt zu werden! Seine Leistungen auf der KX250 waren in dieser Saison extrem dominant. Wir möchten allen Teammitgliedern unseren großen Dank und unsere Glückwünsche für ihre harte Arbeit und ihren unermüdlichen Einsatz Woche für Woche aussprechen, die Kawasaki einen weiteren EMX250-Einzeltitel sowie den Konstrukteurstitel beschert haben.“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Shigemi Tanaka (Managing Director, Kawasaki Motors Europe):</strong> „Herzlichen Glückwunsch an Francisco zum EMX250-Titel; der nächste gemeinsame Schritt ist die Weltmeisterschaft! Wir bei Kawasaki und alle KX-Fans weltweit freuen uns darauf, deinen weiteren Erfolg in der Team Green-Familie zu verfolgen!“</p>



<p class="wp-block-paragraph"><strong>Stéphane Dassé (Teambesitzer Venum Bud Kawasaki):</strong> „Wir sind so glücklich, den EMX250-Titel erneut für Kawasaki geholt zu haben; es ist unser zweiter gemeinsame Titel in drei Jahren! Nach seiner Verletzung hatten wir nicht erwartet, dass Francisco letzte Woche in Schweden gewinnt. Umso schöner ist es für ihn und das Team, dass wir die Saison nun mit dem vorzeitigen Titelgewinn an diesem Wochenende abrunden konnten. Wir freuen uns, Francisco in den letzten zwei Saisons an Bord gehabt zu haben, und wünschen ihm für die Zukunft mit KRT weiterhin viel Erfolg.“</p>



<p class="wp-block-paragraph">Jake Cannon, der zweite Bud Kawasaki-Fahrer, erlebte nach einem Start aus dem Mittelfeld erneut einen hart umkämpften Lauf. Der australische Teenager arbeitete sich innerhalb von zwei Runden auf Platz 15 vor, tat sich danach jedoch schwer, weiteren Boden gutzumachen, bis seine körperliche Fitness im letzten Viertel des Rennens eine Rolle spielte. Als Elfter ging er in die letzte Runde, wo ihm ein letzter Angriff zwei entscheidende Überholmanöver einbrachte, die ihn auf den neunten Platz führten. Damit unterstrich er seine Medaillenambitionen in der Gesamtwertung und reist nun zwei Wochen vor dem Saisonfinale in der Türkei mit einem Vorsprung von 50 Punkten auf den Viertplatzierten an – ihm fehlt lediglich ein einziger Punkt zur Sicherung der Bronzemedaille.</p>



<p class="wp-block-paragraph">Text/Bild: Kawasaki Racing Team</p>
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