Das Team Maddii Honda-ABF Italia startete am Sonntag, den 1. Februar, auf der malerischen Sandstrecke von Alghero auf Sardinien in die Rennsaison 2026 der Internazionali d’Italia. Der Auftakt der Serie war ein wichtiger erster Härtetest gegen hochkarätige Konkurrenz auf einer technisch anspruchsvollen Strecke, die den Fahrern physisch alles abverlangte.
Es war ein intensives Wochenende, das vor allem dazu diente, das Eis zu brechen und wertvolles Feedback für die kommenden Rennen zu sammeln. Das Team setzte dabei die bereits im Winter begonnene Entwicklungsarbeit fort.
Niccolò Alvisi und Elias Escandell nahmen nicht am Rennen teil, da sich beide noch von ihren jeweiligen Verletzungen erholen. In Absprache mit dem medizinischen Personal entschied sich das Team für einen vorsichtigen Ansatz und vermied unnötige Risiken, damit beide Fahrer erst dann auf die Strecke zurückkehren, wenn sie körperlich wieder voll einsatzfähig sind.
In der MX2-Klasse gingen Marc-Antonie Rossi und Niccolò Mannini an den Start und erlebten ein herausforderndes Wochenende.
Marc-Antonie Rossi zeigte bereits im Qualifying vielversprechende Ansätze und sicherte sich die elftschnellste Zeit. Im ersten Lauf (Race 1) musste er das Rennen leider aufgrund eines technischen Defekts vorzeitig beenden, während er gerade dabei war, sich im Feld nach vorne zu arbeiten. Im zweiten Lauf biss er die Zähne zusammen und brachte das Bike auf dem 16. Platz ins Ziel, wodurch er wichtige Daten und Fahrpraxis auf dem sehr fordernden Untergrund sammeln konnte.
Ein komplizierteres Wochenende erlebte Niccolò Mannini, der im Training die 13. Zeit setzte. In den Rennen hatte er Mühe, seine Konstanz zu finden: Er beendete den ersten Lauf auf Platz 26 und den zweiten auf Platz 29. Dabei zahlte er Lehrgeld für mehrere Fehler, die ihn daran hinderten, sein volles Potenzial auszuschöpfen.
Das Team Maddii Honda-ABF Italia wird nun umgehend die Arbeit wieder aufnehmen, um sich bestmöglich auf die nächsten Events vorzubereiten. Ziel ist es, sowohl technisch als auch in Bezug auf die allgemeine Konstanz den nächsten Schritt nach vorne zu machen. Bereits am kommenden Wochenende wird das Team in Mantua wieder im Einsatz sein.
Marco Maddii – Team Manager: „Es war ein sehr schwieriges und forderndes Wochenende. Die Streckenbedingungen waren ziemlich extrem und ehrlich gesagt war das Rennen noch härter, als wir erwartet hatten. Dennoch hat es uns sehr beim Lernen geholfen. Wir haben definitiv einige wichtige Erkenntnisse gewonnen, die uns dazu veranlasst haben, für den zweiten Lauf andere technische Abstimmungen zu wählen, die sich als besser herausstellten. Dieses Rennen auf einem so weichen und schweren Boden war für die Zukunft sicher nützlich, auch wenn wir heute stark zu kämpfen hatten. Jetzt haben wir diese Woche Zeit zum Arbeiten. In Mantua wollen wir es definitiv besser machen und zeigen, wozu wir fähig sind. Bis zum Start der Europameisterschaft ist noch viel Zeit, daher sind wir zuversichtlich, dass wir einen guten Job machen werden.“
Text/Bild: Maddii Honda