Ein intensives Wochenende entfaltete sich auf der historischen Rennstrecke Tazio Nuvolari in Mantua, Austragungsort der zweiten Runde der Internazionali d’Italia-Serie. Das Team Maddii Honda ABF Italia erlebte einen Tag voller positiver Momente, gemischt mit einigen Herausforderungen.

Niccolò Mannini begann das Wochenende mit dem 15. Platz im Qualifying – ein Ergebnis, das sein Potenzial nicht ganz widerspiegelte, ihn aber dennoch in die Lage versetzte, im Mittelfeld zu kämpfen. Im ersten Lauf lieferte Niccolò eine solide und entschlossene Leistung ab, arbeitete sich durch das Feld und überquerte dank eines konstanten Tempos und entscheidender Überholmanöver als hervorragender Siebter die Ziellinie. Im zweiten Lauf erschwerten jedoch einige unglückliche Zwischenfälle sein Rennen und zwangen ihn, das Rennen weiter hinten im Feld zu beenden, fernab der Positionen, um die er bewiesenermaßen kämpfen kann.

Es war auch ein Wochenende mit gemischtem Glück für Marc-Antoine Rossi, der seine Schnelligkeit im Qualifying mit einer exzellenten achtbesten Zeit bestätigte – ein ermutigendes Zeichen für die Rennen. Der erste Lauf erwies sich als schwierig, da es Herausforderungen gab, den richtigen Rhythmus und das Gefühl für die Strecke zu finden. Im zweiten Lauf reagierte Rossi mit Entschlossenheit und zeigte eine verbesserte Leistung, die ihm einen positiven 11. Platz einbrachte, wobei er Biss und eine starke Aufholjagd bewies.

Das Team verlässt Mantua mit wichtigen Erkenntnissen, an denen es vor den nächsten Runden arbeiten wird, im Bewusstsein des gezeigten Potenzials beider Fahrer und fest entschlossen, deren Speed in zunehmend solidere Ergebnisse umzumünzen.

Marco Maddii, Team Manager: „Ein weiterer anstrengender Tag, wenn auch definitiv besser als in Alghero. Mannini hatte einen guten ersten Lauf und wurde Achter, wobei er einige wirklich gute Ansätze zeigte und sich im Vergleich zum letzten Wochenende stark verbessert hat. Im zweiten Lauf kehrte sich die Situation etwas um: Rossi beendete das Rennen auf dem elften Platz und auch er machte einen Schritt nach vorne. Diese beiden internationalen Rennen waren sehr fordernd, schwieriger als erwartet, aber sie waren extrem nützlich für uns, um zu verstehen, wo wir stehen. Wir sind ohne spezielle Ziele angetreten – für uns war es hauptsächlich Training und Testen. Jetzt haben wir ein paar Wochen Zeit zum Arbeiten; es gibt viel zu tun, und wir wollen definitiv ein neues Kapitel aufschlagen, um für den Start der Europa- und Weltmeisterschaft voll vorbereitet zu sein.“

Text/Bild: Team Maddii Honda