Im Zénith de Strasbourg kam es am 27. Januar 2026 zur nächsten Runde des packenden Duells zwischen Toni Bou und Jaime Busto. Der Wettbewerb bot den Zuschauern einen hochklassigen Schlagabtausch, bei dem die Entscheidung über den Gesamtsieg erst in den letzten Sektionen des Finales fiel.
Der Abend begann mit einem Ausrufezeichen von Jaime Busto, der die erste Qualifikationsrunde als einziger Fahrer komplett fehlerfrei beendete. In der anschließenden Superpole schlug Toni Bou jedoch eindrucksvoll zurück: Er erzielte mit 32,797 Sekunden die Bestzeit, während Busto durch einen schweren Fehler und massiven Zeitverlust weit zurückfiel. In der „Last Chance“-Runde (Q2) konnte sich der Lokalmatador Benoit Bincaz auf seinem Elektro-Motorrad behaupten und sicherte sich den Einzug in das Finale. In dieser Qualifikationsphase war auch der deutsche Fahrer Paul Reumschüssel (Montesa Honda) gefordert, der den Wettbewerb auf dem fünften Platz der „Last Chance“-Wertung abschloss.
Das Finale entwickelte sich schließlich zum direkten Showdown der beiden spanischen Kontrahenten. Toni Bou demonstrierte dabei eine nahezu makellose technische Leistung und beendete die sechs Finalsektionen mit lediglich einem Strafpunkt. Jaime Busto hielt den Druck bis zur letzten Sektion hoch, leistete sich jedoch insgesamt drei Strafpunkte (jeweils einen in den Sektionen 1, 3 und 5), womit er sich im Kampf um den Tagessieg knapp geschlagen geben musste.
Hinter den beiden Führenden sicherte sich Benoit Bincaz mit 22 Strafpunkten den dritten Podestplatz. Er setzte sich damit gegen den Briten Harry Hemingway durch, der das Finale mit 25 Strafpunkten auf dem vierten Rang beendete. Mit diesem Erfolg in Straßburg konnte Toni Bou seine Führung in der Gesamtwertung weiter ausbauen und das Duell gegen Busto für diesen Abend für sich entscheiden.
Wer die spektakulären Sektionen und das entscheidende Duell noch einmal in voller Länge erleben möchte, kann sich hier das Finale anschauen: