Triumph Factory Racing blickt auf einen starken Auftritt bei den 6DAYS® 2026 zurück: Leo Joyon verhalf dem Team Frankreich zum zweiten Gesamtrang in der World Trophy, während Mikael Persson gemeinsam mit ihm auf dem Podest stand und mit dem Team Schweden den dritten Platz belegte. Beide Pilotendemonstrierten in den harten, staubigen Bedingungen Portugals beeindruckenden Speed sowie hohe Konstanz und sorgten für einen rundum gelungenen Jahresabschluss.

Nach einer starken Saison in der FIM EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026, die er als Vizeweltmeister in den Kategorien Junior und Junior1 abschloss, stieg Joyon für die 6DAYS® in die World Trophy auf. Auf seiner gewohnten TF 250-E zeigte sich der junge Franzose unbeeindruckt von der großen Kulisse und fuhr am Eröffnungstag direkt das zehntbeste Tagesergebnis ein.

Im weiteren Rennverlauf unterstrich Joyon sein Potenzial durch kontinuierlich solide Ergebnisse und sicherte sich schlussendlich den sechsten Gesamtrang in der Klasse Enduro1. Damit stand er als Teil des französischen Teams zum ersten Mal in seiner Karriere auf dem zweiten Treppchen der World Trophy.

Mikael Persson kehrte nach einer verletzungsbedingten Zwangspause, die ihn die gesamte EnduroGP-Saison gekostet hatte, in den Rennsattel zurück. Trotz mangelnder Praxis zeigte er eine beachtliche Leistung: Sein bestes Tagesergebnis feierte er an Tag 4 mit der 16.-schnellsten Zeit. Als Schlüsselspieler im schwedischen Aufgebot belohnte er sich mit dem dritten Gesamtrang in der World Trophy sowie Platz acht in der E1-Wertung.

Für das Team Großbritannien ging Jamie McCanney an den Start, der den Wettbewerb mit einem 19. Platz in der ersten Sonderprüfung eröffnete. Ein seltenes technisches Problem an Tag 2 beendete sein Rennen jedoch vorzeitig.

Der bestplatzierte Einzelfahrer auf einer Triumph-Maschine war Morgan Lesiardo vom Team JET Triumph Zanardo, der mit dem siegreichen Team Italien den Titel in der World Trophy verteidigte. Die Resultate von Lesiardo, Joyon und Persson bedeuteten, dass auf jedem der drei World-Trophy-Podestplätze mindestens ein Triumph-Fahrer vertreten war – ein Kunststück, das bei den diesjährigen 6DAYS® keinem anderen Hersteller gelang.

Im kommenden Jahr findet die 6DAYS® FIM Enduro of Nations vom 13. bis 18. September auf heimischem Boden für Triumph in Großbritannien (Wales) statt.

Leo Joyon: „Wir haben gerade den finalen Motocross-Test beendet und ehrlich gesagt hat es mir riesigen Spaß gemacht. Es war genial und ich bin mit meiner Fahrleistung heute sowie über die gesamte Woche sehr zufrieden. Der zweite Gesamtrang mit dem Team Frankreich ist ein großartiges Ergebnis, ich bin also extrem happy mit dem Verlauf der 6DAYS®. Jetzt richtet sich der Fokus auf das Finale der französischen Meisterschaft und dann geht es auch schon an die Vorbereitung auf das nächste Jahr.“

Mikael Persson: „Die 6DAYS® sind hier am Strand zu Ende gegangen. Für mich war es nicht das beste Finish, da ich kurz nach dem Start gestürzt bin. Aber wir haben bis zum Schluss gekämpft und ein starkes Gesamtergebnis eingefahren. Ich bin glücklich über das, was wir als Team Schweden erreicht haben, und für mich persönlich ist es nach der Verletzung einfach fantastisch, dieses Event auf dem Podest zu beenden.“

Paul Edmondson (Teammanager Triumph Factory Racing Enduro): „Insgesamt waren die diesjährigen 6DAYS® definitiv eine große Herausforderung für Fahrer und Maschinen. Zu sehen, wie Leo und Miki ihren Teams zu den Plätzen zwei und drei verholfen haben, ist ein fantastischer Erfolg. Für Miki war es zudem das erste große Event nach einer schweren Verletzung, weshalb wir uns alle besonders für ihn und seine Leistung freuen. Dass Jamie zu Beginn der Woche ein technisches Problem hatte, war enorm bitter für ihn und das gesamte Team. Das ist jedoch die Natur der 6DAYS® – es gibt immer Unwägbarkeiten und Hürden zu meistern. Im nächsten Jahr stehen die 6DAYS® für Triumph und das Team auf heimischem Boden an. Nach dieser überwiegend positiven Woche freuen wir uns jetzt schon darauf.“

Ian Kimber (Leiter globale Rennprogramme, Triumph Motorcycles): „Der Abschluss der 6DAYS® beendet die Outdoor-Endurosaison. Dass auf jedem der drei World-Trophy-Podestplätze ein Triumph-Fahrer vertreten ist, ist ein großartiger Erfolg für uns. Bei Triumph Factory Racing haben Leo und Mikael dieses Jahr viel erreicht: Leo stieg nach einer exzellenten EnduroGP-Saison bei den Junioren ins Trophy-Team Frankreichs auf, während Mikael die komplette Saison verpasste und ausgerechnet bei einem der härtesten Rennen des Kalenders zurückkehrte. Ich bin extrem stolz auf beide. Der Defekt bei Jamies Motorrad ist schwer zu akzeptieren, aber das ist Motorsport und so etwas kann passieren. Abseits des Werksteams stand Morgan Lesiardo im zweiten Jahr in Folge ganz oben auf dem World-Trophy-Podium – eine weitere exzellente Vorstellung des Italieners. Insgesamt war es eine sehr positive Rennsaison und wir blicken nun voller Vorfreude auf 2027, wenn die 6DAYS® auf britischem Boden in Wales ausgetragen werden.“

Results – 2026 6DAYS FIM Enduro of Nations

Overall Individual Classification
1. Andrea Verona (KTM) 3:02:33.55

2. Josep Garcia (KTM) 3:03:15.11

3. Zach Pichon (TM Moto) 3:04:43.74

5. Morgan Lesiardo (Triumph) 3:06:49.63

15. Leo Joyon (Triumph) 3:09:41.77
22. Mikael Persson (Triumph) 3:10:42.27

Enduro1

1. Josep Garcia (KTM) 3:03:15.11

2. Morgan Lesiardo (Triumph) 3:06:49.63

3. Max Ahlin (Honda) 3:07:12.13

6. Leo Joyon (Triumph) 3:09:41.77
8. Mikael Persson (Triumph) 3:10:42.27

Men’s World Trophy
1. Italy (Verona, Lesiardo, BernardiniH, Cavallo)

2. France (Pichon, Joyon, Roussaly, Le Quere)
3. Sweden (Persson, Ahlin, Norrbin, Semb)

Junior World Trophy
1. Italy (Elgari, Verzeroli, Cristino)
2. USA (Jones, Cleveland, Tino)
3. Spain (Puey, Fontova, Dominguez)

Women’s World Trophy
1. United States (Richards, Steede, Gutish)
2. Australia (Gardiner, McDonald, Simpson)
3. France (Martel, Boudon, Brisebard)

Manufacturer’s Team Award
1. Red Bull KTM (Verona, Davis, Garcia)
2. TM Moto Boano Factory (Pichon, Cavallo, Elgari)
3. Honda Racing (Bernardini, Ahlin, Riordan)

9. Triumph Factory Racing (Persson, Joyon, McCanney)

Text/Bild: Triumph Racing