Die hundertste Ausgabe der 6DAYS® FIM Enduro of Nations steht kurz vor dem Start, wobei Grândola und die Region Alentejo im Zentrum Portugals im Mittelpunkt stehen.
Nach monatelanger Vorbereitung und voller Vorfreude haben sich fast 500 der weltweit besten Profi- und Amateurfahrer aus 30 Nationen in Grândola versammelt, um den am längsten ausgetragenen Offroad-Wettbewerb im FIM-Kalender zu bestreiten.
Der Veranstalter Enjoy & Fun hat unermüdlich gearbeitet, um sicherzustellen, dass die Jubiläumsausgabe der 6DAYS® für alle unvergesslich wird. Als Hauptquartier des diesjährigen Rennens war der Parque de Feiras e Exposições in Grândola in der vergangenen Woche der zentrale Anlaufpunkt, an dem Fahrer, Teams und Unterstützer ihre letzten Vorbereitungen vor dem Rennstart am 12. Oktober abschlossen.
Am Samstag, den 10. Oktober, hat die nahe gelegene Küstenstadt Sines die Ehre, die Eröffnungszeremonie auszurichten, um die diesjährigen 6DAYS® offiziell einzuläuten. Auf dem Gelände der Avenida Vasco da Gama wird es mit Sicherheit ein feierlicher Abend, an dem alle Nationen zusammenkommen.
Für die hundertste Ausgabe der 6DAYS® haben die Organisatoren von Enjoy & Fun eine unglaubliche Auswahl an Strecken und Trails vorbereitet, die den Teilnehmern alles abverlangen werden. Die Region Alentejo wird die Fahrer jeden Tag auf eine harte Probe stellen – dank ihres sich ständig ändernden Terrains mit hartem Untergrund und sandigen Passagen.
Die Route für Tag 1 und Tag 2 besteht aus einer langen Schleife, bei der nur die erste und die letzte Sonderprüfung wiederholt werden. Die Routen für Tag 3 und Tag 4 sowie eine zusätzliche Strecke für Tag 5 fallen kürzer aus, umfassen jedoch jeweils zwei zu absolvierende Runden.
Der sechste und letzte Tag der Jubiläums-6DAYS® wird mit der Rückkehr nach Sines für den Final Cross Test stilvoll abgeschlossen. Am Strand Praia Vasco da Gama vor der Kulisse des Atlantischen Ozeans werden die neuen Champions gekrönt.
Um die höchsten Ehren kämpfen 17 Nationen in der prestigeträchtigen World Trophy-Kategorie. Italien geht als Titelverteidiger an den Start und wird versuchen, sich ab Tag 1 an die Spitze zu setzen.
Die Konkurrenz wird 2026 jedoch hart sein, denn zahlreiche Herausforderer sind in der Lage, den Italienern die Krone streitig zu machen. Schweden geht stark in Portugal an den Start, um das Ergebnis als Vizemeister von 2025 zu übertreffen. Auch Frankreich, Sieger von 2024, wird von Beginn an schnell unterwegs sein.
Ebenso sind die USA, Spanien, Australien und Großbritannien in der Lage, um den Gesamtsieg zu kämpfen. Wenn man weitere Nationen wie Finnland, Chile, Kanada, Polen und das Gastgeberland Portugal hinzuzieht, ist ein Platz in den Top 10 hart umkämpft.
Auch die Klasse des MOTOREX FIM Women’s World Trophy verspricht Spannung. Titelverteidiger USA geht als Favorit ins Rennen und peilt den rekorverdächtigen siebten Titel an. Australien zieht derzeit mit den USA mit sechs Erfolgen in der ewigen Siegerliste gleich und reist ebenfalls mit klaren Siegesabsichten an.
Hinter den beiden führenden Nationen könnten Frankreich, Großbritannien und Kanada für eine Überraschung sorgen – ebenso wie Neuseeland und Gastgeber Portugal.
In der Junior World Trophy-Klasse strebt Italien die Wiederholung des Erfolgs von 2025 an. Mit unveränderter Aufstellung werden sie nur schwer zu schlagen sein. Dennoch sollten Schweden, Frankreich, die USA, Australien und Spanien in der Lage sein, den Druck aufrechtzuerhalten. Insgesamt treten 14 Nationen in der Junior World Trophy an.
Abseits der World-Trophy-Wettbewerbe stellen die Klassen des Club Team Awards den größten Teil der Nennliste. Bis zu 350 Fahrer werden in Grândola an den Start gehen und in den Kategorien Club Team Award, Veteran Club Team Award und MOTOREX Women’s Club Team Award um die Plätze kämpfen.
Text/Bild: FIM/Future7Media