Die achte Runde der FIM Motocross-Weltmeisterschaft ging auf der selektiven und technischen Rennstrecke in Kegums zu Ende, auf der am Wochenende auch der Zirkus der EMX250-Europameisterschaft gastierte. Für das von Marco und Corrado Maddii geleitete Team Honda Maddii ABF Italia war es ein Wochenende mit zwei Gesichtern: einerseits extrem positiv in Bezug auf die Gesamtleistung, andererseits aber auch geprägt von einer harten Prüfung der körperlichen Ausdauer.
MX2: Großartige Top 10 für Maxime Grau
In einer hart umkämpften Kategorie wie der MX2 und auf einem traditionell schwierigen Terrain wie dem lettischen zeigte Maxime Grau eine absolute Spitzenleistung. Obwohl er auf einem Untergrund fuhr, der historisch gesehen nicht ideal für seine körperlichen und fahrerischen Eigenschaften ist, warf der französische Fahrer sein Herz über das Hindernis. Mit einem soliden, klugen und konstanten Rennmanagement sicherte sich Grau einen fantastischen zehnten Platz in der Tagesgesamtwertung, wodurch das Team das maximal mögliche Ergebnis aus dieser Runde herausholen konnte.
EMX250: Niccolò Alvisi beißt trotz Grippe die Zähne zusammen
Das Wochenende war für Niccolò Alvisi, der in der EMX250-Europameisterschaft antrat, definitiv mehr ein Kampf bergauf. Leider war der junge italienische Fahrer durch einen schweren Grippeanfall geschwächt, der ihn das gesamte Wochenende über einholte und beeinträchtigte. Weit entfernt von der idealen körperlichen Verfassung, um den Tücken von Kegums zu trotzen, zeigte Alvisi den Charakter eines wahren Kämpfers: Er biss die Zähne zusammen, ging auf die Strecke und schaffte es trotz der objektiven Schwierigkeiten, die Runde auf dem 10. Platz zu beenden, womit er unglaublich wichtige Punkte für die Meisterschaftsjagd nach Hause brachte.
Marco Maddii, Team Manager: „Wir kehren mit einer absolut positiven Bilanz aus Lettland zurück. Wir sind sehr glücklich über die Leistung und die Top 10 von Maxime Grau, der ein hervorragendes Rennen auf einer für ihn schwierigen Strecke gefahren ist, was uns ermöglicht hat, das Maximum unseres Potenzials auszuschöpfen. Auf der anderen Seite tut es uns ein bisschen leid für Niccolò Alvisi, der das ganze Wochenende wegen einer Grippe krank war. Er war absolut nicht in der besten Verfassung für ein Rennen, aber er war großartig darin, nicht aufzugeben, die Zähne zusammenzubeißen und trotz der großen körperlichen Schwierigkeiten einige Punkte nach Hause zu bringen, die für die Meisterschaft von grundlegender Bedeutung sind.“
Text/Bild: Team Honda Maddii