Nach einem folgenschweren Sturz in Führung liegend beim MX2-Qualifikationsrennen zum MXGP von Portugal Ende Juni hat sich Mathis Valin weiteren medizinischen Untersuchungen unterzogen.
Nachdem er sich im Qualifikationsrennen ein weiteres Mal den Holeshot gesichert hatte, führte Mathis das Feld in Portugal an, als er nach einem Sprung in einem Loch landete und von seiner Maschine abgeworfen wurde. Gemäß dem Protokoll des Kawasaki Racing Teams zog er sich für den Rest der Veranstaltung zurück und wurde am Sonntag mit einer Halskrause gesehen, während er seine Teamkollegen in der MXGP-Klasse beobachtete und unterstützte.
Dem medizinischen Rat folgend wird Mathis aufgrund einer Handgelenksverletzung und einer Stauchung der Wirbel so lange nicht an den Läufen der FIM Motocross-Weltmeisterschaft teilnehmen, bis er wieder für fahrtauglich erklärt wird. Der französische Fahrer wird sich nun ausruhen und erholen. In naher Zukunft stehen weitere Untersuchungen an, bevor er in Absprache mit dem Kawasaki Racing Team seine schrittweise Rückkehr in das Training und letztendlich in das Renngeschehen ins Auge fassen wird.
Mathis Valin: „Das ist nicht unbedingt das, was man erwartet, wenn man ein Rennen anführt, aber so ist es nun mal. Ich spüre keine Schmerzen im Körper, aber natürlich werde ich dem medizinischen Rat folgen, und ich möchte dem Team für seine unerschütterliche Unterstützung danken.“
Antti Pyrhonen (KRT Team Manager): „Mathis und das Team fahren auf dem höchsten Niveau und pushen so hart, wie es die Bedingungen zulassen. Gelegentlich passiert so etwas, und wir akzeptieren das als Teil des Sports. Das Personal an der Strecke und die medizinischen Betreuer in Portugal haben großartige Arbeit geleistet, und jetzt sind unsere medizinischen Experten an der Reihe, Mathis wieder zu 100 % Fitness zu verhelfen. Es wird Zeit brauchen, aber Mathis hat eine super positive Einstellung. Der Hauptfokus liegt nun auf einem strukturierten Weg zurück ins Renngeschehen.“
Text/Bild: Kawasaki Racing Team