Mathis Valin vom Kawasaki Racing Team MX2 befindet sich nach der Verletzung, die er sich in Portugal zugezogen hat – nur wenige Wochen nach seinem ersten GP-Sieg beim deutschen Lauf der FIM MX2-Motocross-Weltmeisterschaft –, auf einem sehr guten Weg der Besserung.
Der französische Nachwuchsfahrer, der am Dienstag 20 Jahre alt wurde, stürzte vor sieben Wochen in Führung liegend im Qualifikationsrennen in Portugal schwer. Obwohl er das Training auf seiner Kawasaki KX250-SR noch nicht wieder aufnehmen kann, verläuft der Heilungsprozess positiv. Nach dem Sturz kehrte er zunächst für mehrere Wochen in sein Elternhaus in der Vendée zurück, um seinen Rücken in ruhevoller Umgebung auskurieren zu lassen. Die jüngsten medizinischen Untersuchungen zeigten erhebliche Fortschritte, sodass er sein körperliches Trainingsprogramm nun wieder ausbauen kann. „In den ersten Wochen nach der Verletzung konnte ich nur leichtes körperliches Training absolvieren, aber seit einigen Tagen kann ich wieder Rad fahren und intensiver arbeiten. Ich spüre von Tag zu Tag und Woche zu Woche eine Verbesserung. In zwei Wochen stehen weitere medizinische Untersuchungen an, um das grüne Licht des Ärzteteams zu erhalten“, erklärt Mathis.
In vollem Einvernehmen mit dem Team wird Mathis bei den verbleibenden Läufen der diesjährigen Weltmeisterschaft nicht mehr an den Start gehen. „Natürlich hoffe ich, Anfang September das Go der Ärzte zu bekommen. Aber bevor man bei einem GP an den Start geht, muss man in absoluter Spitzenform sein. Da die letzten drei GPs so weit entfernt stattfinden, wäre das nicht einfach. Mein Ziel ist es natürlich, so schnell wie möglich wieder gesund zu werden und – falls ich vom französischen Verband nominiert werde – beim Motocross der Nationen am 4. Oktober in Ernée wieder am Start zu stehen. Im vergangenen Jahr hat mir dieses Event unglaublich viel Spaß gemacht, daher hoffe ich, wieder Teil des Teams zu sein. Zunächst müssen wir jedoch die nächsten Untersuchungen abwarten, um sicherzugehen, dass ich wieder aufs Motorrad steigen kann“, so das junge französische Talent weiter, das trotz der Verletzung eine starke mentale Einstellung bewahrt und kein einziges Rennen verpasst hat. „Ich habe natürlich alle GPs im Fernsehen verfolgt, ebenso wie die Rennen in Amerika. Ich kann es kaum erwarten, wieder zu trainieren und Rennen zu fahren, aber bei einer Rückenverletzung muss man einfach geduldig sein“, schließt er ab.
Text/Bild: Kawasaki Racing Team