Die Werksteams von Monster Energy Yamaha Factory MXGP und MX2 rüsten sich für ein aufregendes Wochenende: Für sie steht die 16. Runde der FIM Motocross-Weltmeisterschaft im niederländischen Arnheim auf dem Programm.

Arnheim ist im vierten Jahr in Folge Gastgeber des Großen Preises der Niederlande, nachdem die Strecke 2023 ihr Debüt im WM-Kalender feierte. Obwohl der Austragungsort für die Serie noch relativ neu ist, stellt er für viele in der Region ansässige Top-Fahrer vertrautes Terrain dar – sie kennen das enge und sandige Layout bestens. Tim Gajser von Monster Energy Yamaha Factory MXGP geht das Wochenende aus einer anderen Perspektive an: Er lebt und trainiert zwar nicht in der Region, kennt die Charakteristik des Kurses jedoch aus vergangenen GPs genau und schätzt die technische Herausforderung, die er bietet.

Obwohl er kein klassischer „Sandspezialist“ ist, kann sich Gajsers Bilanz in den Niederlanden sehen lassen. Er feierte Grand-Prix-Siege in Assen (2015) sowie in Oss in der Königsklasse (2021). Zu seinen weiteren Highlights in den Niederlanden gehören ein zweiter Platz in Valkenswaard (2020) und ein dritter Rang hier in Arnheim (2024). An diesem Wochenende liegt Gajsers Fokus darauf, das Setup seiner YZ450FM perfekt abzustimmen und über das gesamte Event hinweg eine positive Einstellung zu bewahren.

An seiner Seite tritt Teamkollege Maxime Renaux an, der sich nach einer von einem Virus beeinträchtigten Saison weiter an seine Spitzenform heranarbeitet. Renaux’ jüngste Renneinsätze und seine stetige Steigerung zeigen, dass er auf dem richtigen Weg ist – ein Platz unter den besten Fünf ist ein realistisches Ziel, während er weiter Kräfte sammelt und seinen Rhythmus sucht.

In der MX2-Klasse reisen die schlagkräftigen Brüder Janis und Karlis Reisulis für Monster Energy Yamaha Factory MX2 nach Arnheim, um fest entschlossen um einen Podestplatz zu kämpfen. Beide Brüder haben in der Saison 2026 ihr enormes Potenzial unter Beweis gestellt und zusammen bislang drei Podestplätze eingefahren. Dieses Momentum wollen sie in der entscheidenden Phase der Meisterschaft beibehalten.

Neben dem Werksengagement ist Yamaha auch in den Nachwuchs- und Rahmenklassen bestens vertreten. Die Atmosphäre in Arnheim verspricht elektrisierend zu werden, wenn die WMX-Frauen-Weltmeisterschaft in ihre vierte und vorletzte Runde der Saison 2026 geht. Hier möchte die einheimische Favoritin und amtierende Weltmeisterin Lotte van Drunen ihre Fans mit einem Grand-Prix-Sieg begeistern.

Das Wochenende markiert zudem einen Meilenstein für Yamahas jüngste offizielle Nachwuchsfahrer, Sleny Goyer und Levi Townley, die den Aufstieg in die EMX250-Klasse wagen. An der Seite der VHR Yamaha Official EMX250-Fahrer Mano Faure und Jarne Bervoets wird das Duo wertvolle Erfahrungen sammeln und seinen Speed mit der Elite der MX2-Zubringerkategorie vergleichen.

Tim Gajser 3. Platz MXGP-Weltmeisterschaftswertung, 575 Punkte

„Ich freue mich darauf, nach Arnheim zu fahren. Es ist eine schöne Strecke und das Rennen fahren macht mir dort immer Spaß. Der Plan für das Wochenende ist einfach: Das Fahren genießen und früh meinen Rhythmus finden. Ich weiß nämlich, dass ich schnell sein kann, wenn ich mich auf dem Motorrad wohlfühle.“

Maxime Renaux 8. Platz MXGP-Weltmeisterschaftswertung, 449 Punkte

„Der letzte GP in Europa an diesem Wochenende – in Arnheim, im Sand. Arnheim ist ein ordentlicher Kurs, an einigen Stellen eng und er wird ziemlich ausgefahren. Das bedeutet, dass es extrem wichtig ist, einen guten Fluss zu finden. Mein Plan für das Wochenende lautet: konstant bleiben, gute Starts erwischen und wie immer alles geben.“

Janis Reisulis 6. Platz MX2-Weltmeisterschaftswertung, 552 Punkte

„Ich fühle mich sehr stark und selbstbewusst für Arnheim an diesem Wochenende. Es ist nicht nur der letzte europäische GP, sondern auch das Heimrennen für unser Team – also ein ganz besonderes Wochenende. Die Strecke ist sehr schnell und anspruchsvoll, sie fordert dem Körper einiges ab. Ich mag den niederländischen Sand und bin sicher, dass ich es genießen werde. Im letzten Jahr habe ich dort den EMX250-Lauf gewonnen, was mich dem Titel ganz nahe gebracht hat. Der Plan ist, aus den vorderen Positionen zu starten und bis zum letzten Meter zu kämpfen. Das Ziel ist es, einfach Janis Reisulis zu sein.“

Karlis Reisulis 7. Platz MX2-Weltmeisterschaftswertung, 441 Punkte

„Ich gehe mit einem guten Gefühl in dieses Wochenende. Es ist komisch, dass es schon der letzte GP in Europa ist; die Saison verfliegt einfach so schnell, wenn man Spaß hat. Ich mag diese Strecke – sie ist wirklich anspruchsvoll und ich fahre gerne Sand-GPs. In meinem ersten MX2-Jahr lief es in Arnheim gut für mich und ich hatte ein richtig gutes Gefühl für den Kurs. Mein Ziel ist es, mich auf bessere Starts zu konzentrieren und einfach Spaß im Sand zu haben.“

Text/Bild: Yamaha Racing Team