Custonaci (Italien) bildete den Auftakt zur EnduroGP-Weltmeisterschaftssaison 2026 und markierte für Kyron Bacon den Start in das Rennjahr. Der australische Fahrer kehrte bei diesem Eröffnungs-Grand-Prix in den Farben des MGR Racing Teams zurück und lieferte eine solide Leistung ab.
Nach seiner jüngsten Verletzung wieder im Einsatz, fuhr Bacon konstante Zeiten und fühlte sich auf seiner Kawasaki KX im Verlauf des Rennens immer wohler. Dreieinhalb Rennrunden mit zwei Zeitkontrollen und drei technischen Sonderprüfungen forderten die Weltelite des Enduro-Sports heraus. Den Auftakt machte der Extremtest: An einem felsigen Hang gelegen, erforderte er höchste Präzision und Konzentration, während der Endurotest die Fahrer auf schmalen Single-Tracks auf die Probe stellte. Der Crosstest bot den Fahrern anschließend die Chance, ihren puren Speed zu demonstrieren.
Bacon begann, seinen Rhythmus in der neuen Enduro-2-Klasse zu finden. Bei seinem Debüt in der „Königsklasse“ konnte er gut mithalten. Nach einem etwas verhaltenen Start fand er das richtige Gefühl für die Sonderprüfungen und das Motorrad und schaffte es in einigen Tests sogar in die EnduroGP-Top-10. Er beendete sein Debüt in der E2-Klasse mit zwei Top-10-Ergebnissen und der Erwartung, dass er voll konkurrenzfähig sein wird, sobald er seine volle Fitness zurückerlangt hat.
Enrico Garelli – Team Manager: „Ich bin zufrieden mit Kyron und wie er das Wochenende gemanagt hat. Seine Verletzung erlaubte es ihm nicht zu trainieren, und einen Grand Prix mit nur wenigen Stunden Vorbereitung in Angriff zu nehmen, ist nicht einfach. Wie ein echter Profi hat er die Sonderprüfungen genau studiert und alles gegeben. Am Sonntag konnten wir einen Blick auf sein wahres Potenzial werfen. Als er sein Gefühl auf dem Bike zurückgewonnen hatte, konnte er einige sehr gute Zeiten setzen.“
Kyron Bacon: „Ich bin glücklich mit diesem Wochenende und meinen beiden neunten Plätzen. Der Sonntag war definitiv besser als der Samstag. Ich habe mich auf dem Motorrad viel wohler gefühlt und in einigen Sonderprüfungen sehr gute Zeiten erzielt. Ich spüre, wie der Speed zurückkommt, und darüber bin ich wirklich froh.“
Text/Bild: Kawasaki Racing Team