Romain Febvre vom Kawasaki Racing Team MXGP fuhr bei der Qualifikation zur niederländischen Runde der FIM-Motocross-Weltmeisterschaft MXGP in Arnhem auf einen verdienten fünften Platz.

Nach einem frustrierenden Zeittraining, in dem er im Verkehr keine freie Runde fand und sich mit der dreizehntschnellsten Zeit begnügen musste, erwischte der Franzose in den ersten Kurven der Qualifikation ein bemerkenswertes Rennen und schob sich auf Rang sechs vor. Während des gesamten 25-minütigen Rennens kämpfte er stark und sicherte sich den fünften Platz – mit Sichtkontakt zum Drittplatzierten. Drei der vier Fahrer vor ihm waren einheimische Sandexperten, die ihre gesamte Karriere unter diesen einzigartigen Streckenbedingungen verbracht haben.

Romain Febvre: „Heute war es ziemlich hart. Ich habe mich heute Morgen auf der Strecke nicht allzu wohl gefühlt und wir haben für das Zeittraining etwas Anderes ausprobiert. Das hat nicht funktioniert, also sind wir für die Qualifikation zu meinen ursprünglichen Einstellungen zurückgekehrt. Allerdings hat mir einfach das Selbstvertrauen gefehlt, um Überholmanöver zu wagen, sodass ich das gesamte Rennen über auf Rang fünf oder sechs lag.“

KRT-Teamkollege Pauls Jonass bestätigte im Zeittraining erneut seine aufstrebende Formkurve und fuhr die sechstschnellste Runde. Beim Start zur Qualifikation schoss er mit seiner KX450-SR unter den Top 5 in die erste Kurve, rutschte dort jedoch weg und wurde von hinten getroffen. Trotz der Schmerzen kämpfte sich der Lette 25 Minuten lang vom allerletzten Platz des 32 Fahrer starken Feldes nach vorne und belegte Rang siebzehn.

Pauls Jonass: „Ich hatte einen wirklich guten Start und war in der ersten Kurve Dritter oder Vierter, aber Jeffrey zog von innen hart rein. Ich musste bremsen und mir ist das Vorderrad eingeklappt. Einige Fahrer haben mich getroffen, aber zum Glück bin ich mit ein paar Schrammen davongekommen. Ich habe ein paar Runden gebraucht, um mich zu fangen, habe aber im Laufe des Rennens wieder meinen Rhythmus gefunden. Jetzt muss ich mich einfach neu sammeln und morgen wieder zwei gute Starts hinlegen.“

Text/Bild: Kawasaki Racing Team