• Zwei Top-10-Platzierungen für Calvin Vlaanderen in der MXGP
  • Simone Mancini beendet die erste europäische Saison der Desmo250 MX in den Top 10

Der MXGP der Türkei, die siebzehnte und vorletzte Runde der FIM-Motocross-Weltmeisterschaft, bildet den Auftakt zum anschließenden Übersee-Doppelpack in China und Australien, mit dem die Saison 2026 abgeschlossen wird. Auf der Strecke von Afyon, die auf hartem Boden mit großen Sprüngen und tiefen Rinnen angelegt ist, sicherten sich Calvin Vlaanderen und Andrea Bonacorsi im Qualifikationsrennen am Samstag die Plätze 7 beziehungsweise 14.

Vlaanderen beendete den hart umkämpften ersten Lauf als Neunter, kämpfte im zweiten und letzten Lauf des Grand Prix erneut und überquerte die Ziellinie als Zehnter, was ihm den 9. Gesamtrang einbrachte. Nach einem schwierigen ersten Rennen entschied Bonacorsi – der bereits am Samstag durch eine Lebensmittelvergiftung geschwächt war – gemeinsam mit dem Team, im zweiten Lauf nicht mehr an den Start zu gehen.

Calvin Vlaanderen:

„Zwei ziemlich solide Rennen für einen neunten Gesamtrang, aber mit meiner Fahrweise bin ich nicht ganz zufrieden. Nach dem gestrigen Tag hatte ich ein richtig gutes Gefühl für die Strecke und das Bike und habe mir von mir selbst und meinem Speed etwas mehr erhofft. Ich habe mein Bestes gegeben und blicke nun zuversichtlich auf die nächsten zwei Rennen.“

Andrea Bonacorsi:

„Leider war ich das ganze Wochenende über krank. Gestern und heute Morgen habe ich noch versucht zu fahren, aber ich konnte nicht um die Positionen kämpfen, die wir eigentlich verdienen. Für den zweiten Lauf haben das Team und ich entschieden, keine weiteren Risiken einzugehen und nicht zu starten.“

Die EMX250-Serie ist in der Türkei zu Ende gegangen. Simone Mancini beendete die letzte Runde der Saison auf dem 11. Gesamtrang. Nachdem der italienische Pilot auf seiner Desmo250 MX im freien Training Erster geworden war, qualifizierte er sich am Ende des Zeittrainings am Samstag mit der zehntschnellsten Zeit. Nach dem Start auf Rang zwölf fuhr der Pilot des Beddini Racing Ducati Factory MX2 Teams im ersten Rennen auf den 10. Platz. Nach seinem letzten Start des Jahres erneut auf Rang 12 liegend, beendete Simone das zweite Rennen als 11. Dieses Ergebnis ermöglichte es ihm, die Europameisterschaftssaison auf dem 10. Gesamtrang abzuschließen, nachdem er beim Großen Preis der Schweiz zuvor den zweiten Platz auf dem Podium erringen konnte.

Simone Mancini:

„Leider haben wir ein recht eintöniges Rennen erlebt – mit einer flachen Strecke, die Überholmanöver sehr schwierig gemacht hat. Es war eine Saison mit Höhen und Tiefen, aber ich möchte Ducati für diese Gelegenheit und die gemeinsame Arbeit danken. Mein Dank gilt auch den Jungs im Team und dem gesamten Staff von Ducati Corse Off-Road.“

Text/Bild: Ducati corse