In Finnland, in Salpausselkä, fand der dritte Lauf der EnduroGP-Weltmeisterschaft 2026 statt. Ein anspruchsvolles und spektakuläres Event, bei dem das MGR Racing Team dank der Leistungen von Kyron Bacon einmal mehr im Rampenlicht stand.

Die beiden Renntage, denen der traditionelle SuperTest am Freitagabend vorausging, sorgten für ein besonders hartes und technisches Wochenende. Die drei klassischen Sonderprüfungen – Enduro Test, Cross Test und Extreme Test – forderten alle Fahrer auf einer Strecke, die durch das finnische Terrain noch schwieriger wurde. Während die Bedingungen am Samstag ohnehin schon selektiv waren, verschärften am Sonntag die tiefen Spurrillen, die durch das Vorbeifahren der Fahrer entstanden waren, die Schwierigkeit der Prüfungen weiter und machten jede Etappe noch technischer, physischer und anspruchsvoller.

Kyron Bacon erwies sich einmal mehr als wettbewerbsfähig und der Weltmeisterschaft absolut gewachsen, indem er seine Kawasaki von Beginn des Wochenendes an ans Limit brachte. Am ersten Tag gelang es dem tasmanischen Fahrer, sich perfekt an die anspruchsvollen Bedingungen der Strecke anzupassen, und er fuhr bereits ab der ersten Runde solide und konstante Zeiten. Runde für Runde schaffte es Kyron, trotz der sich zunehmend verschlechternden Sonderprüfungen ein starkes Tempo zu halten, und beendete den Samstag mit einem überzeugenden fünften Platz in der hart umkämpften Enduro2-Klasse.

Auch der Sonntag begann mit einem positiven Gefühl und einem guten Rhythmus in den ersten Sonderprüfungen, doch ein technisches Problem zwang Kyron zur vorzeitigen Aufgabe und beendete abrupt einen Tag, der vielversprechend für ein weiteres starkes Ergebnis aussah.

Enrico Garelli – Teammanager: „Es war ein Wochenende mit zwei Gesichtern. Der Samstag begann sehr positiv, da Kyron vom ersten Durchgang an schnell und konstant fahren konnte. Er baute sein Rennen auf den starken Zeiten der Eröffnungsrunde auf und hielt dann den ganzen Tag über ein konkurrenzfähiges Tempo, was er mit einem hervorragenden fünften Platz in der Klasse belohnte. Der Sonntag lief leider nicht wie geplant, da uns ein technisches Problem stoppte, als das Fahrgefühl eigentlich noch positiv war. Das gehört zum Motorsport dazu, aber wir blicken zuversichtlich nach vorne. Jetzt gilt die volle Konzentration dem nächsten GP in Portugal.“

Kyron Bacon: „Ich bin mit meiner Leistung am Samstag zufrieden. Ich habe sofort ein gutes Gefühl gefunden und war ab den ersten Sonderprüfungen effektiv unterwegs. Schade wegen eines Sturzes, der das Endergebnis etwas beeinträchtigt hat, aber ich bin trotzdem glücklich mit dem fünften Platz in der Enduro2. Der Sonntag ist wirklich jammerbade, denn das Gefühl war gut und ich konnte einen soliden Rhythmus halten. Leider ist der Motorsport auch so. Jetzt schauen wir nach vorne und konzentrieren uns auf den nächsten GP.“

Text/Bild: Kawasaki Racing Team