• Zweiter Platz in der Gesamtwertung für Alessandro Lupino in Arco di Trento
Zwei Monate nach dem im Trentino ausgetragenen Lauf zur FIM Motocross-Weltmeisterschaft kehrte das Beddini Racing Ducati Team für die vierte Runde der italienischen Pro Prestige Motocross-Meisterschaft auf die Strecke von Pietramurata zurück – mit Alessandro Lupino in der Klasse MX1 und Simone Mancini in der MX2. Nach Platz drei im Zeittraining sicherte sich Alessandro Lupino im ersten Rennen einen hervorragenden zweiten Platz am Ende eines umkämpften Laufs, in dem er auf seiner #77 Desmo450 MX eine starke Aufholjagd von Platz sechs startete. Beim Start zum zweiten Lauf lag der italienische Fahrer zunächst auf dem siebten Rang, kämpfte sich dann aber bis auf den vierten Platz vor und sicherte sich damit die zweite Stufe des Podiums. Dieser zweite Podestplatz der Saison ermöglicht es Lupino, seinen dritten Rang in der Meisterschaft zu festigen und den Rückstand auf die Tabellenspitze zu verkürzen.
In der Klasse MX2 belegte Mancini nach Platz vier in seiner Zeittrainingsgruppe den sechsten Rang im ersten Lauf, nachdem er in der ersten Kurve noch außerhalb der Top 10 gelegen hatte. Ein technisches Problem beim Start zum zweiten Lauf warf den Italiener ans Ende des Feldes zurück. Mit seiner Desmo250 MX gelang Simone jedoch eine Aufholjagd bis auf den neunten Platz, womit er den Tag auf dem siebten Gesamtrang beendete – ein Ergebnis, mit dem er seine vierte Position in der Elite-MX2-Meisterschaft behaupten konnte.
Alessandro Lupino: „Nach dem ersten Rennen in Ottobiano stehe ich endlich wieder auf dem Podium, aber ich bin mit meiner Fahrweise nicht ganz zufrieden. Leider habe ich mir am vergangenen Donnerstag im Abschlusstraining den Knöchel schwer verstaucht, gerade als ich mich von meiner Verletzung aus Maggiora erholt hatte. Ich habe die Zähne zusammengebissen und konnte im ersten Lauf ein gutes Rennen fahren. Im zweiten Lauf hatte ich jedoch deutlich mehr zu kämpfen und konnte nicht mein Bestes geben. Jetzt konzentrieren wir uns auf die Genesung, um in Faenza wieder in bestmöglicher Form am Start zu sein. Die Meisterschaft ist noch lang und wir liegen alle sehr dicht beieinander.“
Simone Mancini: „Die vierte Runde der italienischen Meisterschaft lief nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. In einigen Abschnitten der Strecke hatte ich etwas Mühe mit dem Motorrad, aber nach einem komplizierten Start im ersten Lauf konnte ich mich noch auf den sechsten Platz vorkämpfen. Im zweiten Lauf bin ich wegen eines Problems mit der Startautomatik (Launch Control) fast als Letzter gestartet, habe mich dann aber bis auf den neunten Platz vorgearbeitet und in der Endphase einige gute Rundenzeiten gefahren. Es ist schade, dass die Starts das Gesamtergebnis beeinträchtigt haben, aber das werden wir bald wieder wettmachen.“
Text/Bild: Ducati corse