An diesem Wochenende sicherte sich Lorenzo Santolino, Fahrer des Teams Sherco TVS Rally Factory, den Gesamtsieg bei der Baja Aragón.
Währenddessen feierte Antoine Magain den Sieg beim Saisonfinale der Belgischen Meisterschaft. Im Trial-Sport gewann Arnau Farré den vierten Lauf der Französischen Trial-Meisterschaft, bei dem Pablo Echene auf dem vierten Platz landete.
Baja Aragón: Sieg für Lorenzo Santolino (Sherco TVS Rally Factory)
Nachdem die Baja Aragón im Juli aufgrund verheerender Waldbrände in Spanien verschoben werden musste, konnte das Rennen an diesem Wochenende schließlich ausgetragen werden – mit Lorenzo Santolino als Sieger.
Warme und sonnige Bedingungen empfingen die Fahrer in der Region Aragón zum vierten Lauf des FIM Bajas Weltcups. Das Renngeschehen startete am Freitagnachmittag mit einem 6,5 km langen Prolog, bei dem sich Lorenzo den zweiten Platz sicherte.
Der Samstag bot ein dicht gedrängtes Programm mit zwei Wertungsprüfungen über 180 km bzw. 151 km. Der Bajas-Rennsport ist eine extrem anspruchsvolle Disziplin, die stundenlange Konzentration, Konstanz und das Lesen des Geländes erfordert. Lorenzo zeigte eine starke Leistung und entschied den Tag für sich.
Am Sonntag stand nur noch eine Wertungsprüfung auf dem Plan – die 151 km lange Strecke von Argente nach Concud. Santolino sicherte sich sowohl den Sieg in der FIM-450cc-Kategorie als auch den Gesamtsieg der Baja Aragón. Im Ziel lag er 11 Minuten und 29 Sekunden vor dem Zweitplatzierten und 24 Minuten und 6 Sekunden vor dem Dritterplatzierten.
Lorenzo Santolino:
„Ich bin sehr glücklich über dieses Wochenende. Es war nicht einfach, aber wir haben das Rennen gewonnen, und das war unser Ziel. Es war extrem wichtig für mich, das Team und all unsere Sponsoren.
Physisch war ich vor dem Start nicht bei 100 %. Kurz vor dem Rennen bin ich krank geworden und am Donnerstag ging es mir wirklich gar nicht gut. Trotzdem ist es mir gelungen, mich durchzubeißen und den Fokus auf unser Ziel zu halten.
Der Prolog lief mit dem zweiten Platz gut. Am Samstag hatte ich dann eine sehr starke erste Wertungsprüfung und konnte mir einen Vorsprung von über einer Minute herausfahren. Das Ende des Tages war körperlich schwieriger, aber wir konnten trotzdem mit einem Vorsprung von 1:37 in den Sonntag starten.
Am Sonntag fühlte ich mich schon viel besser. Ich hatte ein richtig gutes Gefühl auf dem Motorrad, das Fahren hat viel Spaß gemacht, und als wir hörten, dass unser Hauptkonkurrent gestürzt war, konnte ich das Tempo etwas drosseln und den Sieg absichern.
Ich freue mich riesig über dieses Ergebnis. Ich habe das hervorragende Gefühl auf dem Rallye-Bike wiedergefunden, was eine großartige Vorbereitung auf den weiteren Saisonverlauf ist. Die Bedingungen in Marokko werden sich natürlich deutlich von denen einer Baja unterscheiden, aber dieser Sieg ist ein starkes Resultat und vor allem eine hervorragende Vorbereitung auf unser Hauptziel: die Rallye Dakar.“
Nächster Halt: Rallye du Maroc (26. September – 5. Oktober)
Text/Bild: Sherco