Die Next Klasse ist ein Sprungbrett für junge Fahrer beim ADAC Supercross am 6./7. November 2026 in Stuttgart und am 15.-17. Januar 2027 in Dortmund. Talentierte Motocross-Fahrer ohne Supercross-Erfahrung haben die Chance auf den großen Auftritt. Weil die Sache im vergangenen Jahr bei der Premiere so gut funktioniert hat, wird die vom ADAC Westfalen und ADAC Württemberg 2025 neu ins Leben gerufene Klasse jetzt aufgewertet: Anstelle von Einzelren-nen gibt es eine gemeinsame Meisterschaft für Stuttgart und Dort-mund. Gesucht wird der Gesamtsieger im „ADAC SX Next Cup“.

Startberechtigt für die Next Klasse sind Teilnehmer zwischen 14 und 25 Jahren. Wie bei der Premiere im Vorjahr eröffnet sie bis zu 14 deutschen Motocrossern aus den Deutschen Motocross-Meisterschaften 125 und 250 sowie der SX-Series die Chance, Supercross-Erfahrungen zu sam-meln und sich sportlich weiterzuentwickeln. Bei letzterer handelt es sich um eine Deutsche Amateur-Supercross-Serie für Motocrosser ohne Erfahrung in dieser besonderen Form des Motocross-Sports. Die Teil-nehmer fahren mit Zwei- oder Viertakt-Motorrädern, die entweder über 125 oder 250 Kubikzentimeter Hubraum verfügen. Die Next Klasse richtet sich ausschließlich an deutsche Fahrer. Die Motorsportler star-ten beim ADAC Supercross Stuttgart (6.-7. November 2026) und beim ADAC Supercross Dortmund (15.-17. Januar 2027).

Neu ist nun eine gemeinsame Wertung an den beiden Standorten, um den Gesamtsieger im „ADAC SX Next Cup“ zu ermitteln. Die besten Fahrer steigen in der darauffolgenden Supercross-Saison in die SX2 auf und bringen dann bereits wertvolle Rennerfahrung mit, wenn es gegen die internationale Konkurrenz geht. Wie bei den Profis in der SX2 gibt es bei der Next Klasse täglich mehrere Trainings, bevor sich die Fahrer abends vor tausenden Fans spannende Positionskämpfe auf der Strecke liefern.

Next Klasse perfekt für den Einstieg
„Die Next Klasse ist eine supergute Idee“, sagt Motocrossfahrer Elias Stapel vom 1. RMC Reutlingen. Die „Schnupperklasse“ biete jungen Fahrern die Chance, Supercross-Luft zu atmen. Das baue große Hürden ab, vor allem im Kopf. „Alle haben dieselbe Ausgangssituation. Sie haben keine oder kaum Supercross-Erfahrung und können so den ersten Schritt gehen.“ Er ist überzeugt, dass ein Start leichter fällt, wenn die Konkurrenten reine Motocrosser sind. „Man ist schon draußen gefahren, begegnet sich jetzt in der Schleyer-Halle wieder und weiß, dass es für den anderen auch Neuland ist.“ Schließlich habe man gehörig Respekt vor dem ganzen Umfeld. „Vor allem, wenn man sieht, was in der SX1 abgeht.“

Elias Stapel liegt mit 28 Jahren bereits über der Altersgrenze der Next Klasse. Er springt in Stuttgart in diesem Jahr direkt ins Haifischbecken der SX2, nachdem er sich in der höchsten Klasse der SX-Series Klasse Pro behauptet und damit einen Startplatz erhalten hat. „Ich war bisher nur als Zuschauer dabei und wollte dort endlich mal fahren.“ Schließlich sei es eine wunderbare Bühne für einen Lokalmatador wie ihn. „Die Zuschauer, die Stimmung, das Ambiente – einfach toll.“ Auch wenn Elias Stapel altersbedingt einen anderen Weg gewählt hat, unterstreicht sein Weg genau das Ziel des ADAC SX Next Cup: Der Wettbewerb führt junge Fahrer an größere Aufgaben heran und leistet somit einen wertvol-len Beitrag zum deutschen Supercross-Sport.

ADAC Supercross Stuttgart: Exklusiver Zugang mit Holeshot Pass
Für das ADAC Supercross Stuttgart gibt es Tickets in den Kategorien Gold, Silber und Bronze. ADAC Mitglieder erhalten einen Rabatt in Höhe von zehn Prozent auf Silber-Tickets. Alle Karten berechtigen auch zum kostenlosen Eintritt ins Fahrerlager. Die Tickets sind erhältlich online (www.supercross-stuttgart.de/tickets), in den ADAC Geschäftsstellen oder telefonisch unter 0711 2800 136. Eintrittspreise: Kindertickets (6 bis 14 Jahre) ab 27 Euro, Jugendtickets (15-17 Jahre) ab 37 Euro, Tickets für Erwachsene ab 51 Euro.
Neu ist in diesem Jahr der „Holeshot Pass“, der einen exklusiven Zugang zur Halle bereits eine Stunde vor Öffnung garantiert. So lässt sich frühzeitig die einzigartige Supercross-Atmosphäre erleben, etwa mit einem Getränk an der Early Entry Bar. Zudem erhält man vor Hallenöffnung bereits Zugang zum Fahrerlager und kann in Ruhe einen Blick hinter die Kulissen werfen. Der Holeshot Pass kostet 25 Euro und ist ein zusätzliches Upgrade zum gültigen Ticket.

Text/Bild: ADAC Württemberg