Das MXGP-Duo des Kawasaki Racing Teams, Romain Febvre und Pauls Jonass, qualifizierte sich beim südafrikanischen Lauf der FIM MXGP-Motocross-Weltmeisterschaft auf der Terra Topia MX-Strecke am Rande von Johannesburg jeweils für die Top 3.

Beide KRT-Piloten lagen im Training innerhalb der Top 5, die durch weniger als eine halbe Sekunde getrennt waren. Ihr starkes Tempo in der Höhenlage bestätigten sie im Qualifikationsrennen, bei dem beide einen Top-3-Start erwischten und ihre Positionen über den gesamten Lauf hinweg hielten. Febvre behauptete den zweiten Platz, setzte den Führenden durchgehend unter Druck und schloss mehrmals dicht zu dessen Hinterrad auf. Auf der extrem schnellen Strecke, die kaum Überholmöglichkeiten bot, blieb ihm der entscheidende Angriff jedoch verwehrt. Jonass konnte die Rundenzeiten seines Teamkollegen zwar nicht ganz mitgehen, distanzierte den Rest des Feldes aber deutlich und sicherte sich mit dem dritten Platz sein bestes Qualifikationsergebnis der Saison.

Romain Febvre: „Das Team hat für dieses Wochenende hervorragende Lösungen für das Motorrad gefunden, und sowohl Pauls als auch ich hatten wirklich gute Starts. Es war nicht einfach, die Strecke im Freien Training kennenzulernen, da es noch etwas schlammig war, aber im Zeittraining habe ich schon einen guten Rhythmus gefunden und mich wohlgefühlt. Beim Start in der Qualifikation ist mir das Vorderrad zwar etwas hochgegangen, aber ich konnte es trotzdem retten und hatte zusammen mit Lucas ein gutes Rennen an der Spitze. Wir konnten einen soliden Vorsprung herausfahren, und ich habe mich bei diesem Tempo sehr wohlgefühlt. Außerdem konnte ich schon ein paar gute Linien für morgen ausmachen, wenn die Strecke hoffentlich noch etwas mehr Grip bietet.“

Pauls Jonass: „Endlich hatte ich eine gute Quali, um das Wochenende mit einem Erfolgserlebnis zu beginnen. Ich hätte fast sogar den Holeshot geholt, aber ich glaube, ich habe vor Kurve eins einen Sekundenbruchteil zu früh das Gas weggenommen. Romains Zeiten konnte ich nicht ganz mitgehen, aber ich war mit meinem Speed zufrieden und bin das ganze Rennen über konstante Runden gefahren, um den dritten Platz zu kontrollieren – niemand kam mir auch nur annähernd gefährlich nahe. Das Ergebnis zeigt, wie gut das Team an der Motorabstimmung gearbeitet hat, um den Anforderungen in dieser Höhenlage am Wochenende gerecht zu werden.“

Text/Bild: Kawasaki Racing Team