Nach einer kurzen Sommerpause kehrte das Team Honda Maddii ABF Italia am Wochenende für die fünfzehnte Runde der MXGP-Weltmeisterschaft auf der berühmten und technischen Strecke von Uddevalla, Schweden, auf die Piste zurück.
In der MX2-Klasse zeigte Maxime Grau das gesamte Wochenende über eine solide und konstante Leistung. Der französische Fahrer startete mit einem hervorragenden neunten Platz im Qualifikationsrennen am Samstag ins Wochenende und bestätigte damit sofort sein gutes Gefühl für das Motorrad und die Strecke. Im ersten Lauf drückte Grau mit großer Entschlossenheit und belegte an der Zielflagge einen ausgezeichneten siebten Platz. Im zweiten Lauf meisterte er ein komplexes Rennen mit viel Reife und kam als Elfter ins Ziel. Dank dieser beiden Ergebnisse beendete Maxime den Grand Prix von Schweden auf dem neunten Gesamtrang des Tages und erzielte damit eine wichtige Top-10-Platzierung in der Weltmeisterschaft.
In der EMX250-Europameisterschaft schickte das Team Niccolò Alvisi und Elias Escandell an den Start. Alvisi lieferte zwei solide Läufe ab und überquerte die Ziellinie mit einem erfreulichen elften Gesamtrang in der Tageswertung. Ein komplizierteres Wochenende erlebte hingegen Elias Escandell, der aufgrund von Berührungen und unerwarteten Zwischenfällen auf der Strecke sein Potenzial nicht voll ausschöpfen konnte und die schwedische Runde auf dem 28. Gesamtrang beendete.
Das Team Honda Maddii ABF Italia kehrt mit ermutigenden Signalen aus Schweden zurück und konzentriert sich bereits auf die nächsten Veranstaltungen im WM-Kalender, die am kommenden Wochenende im niederländischen Arnhem stattfinden werden.
Marco Maddii, Teammanager: „Alles in allem war es ein gutes Wochenende für Maxime: Er hätte es sogar noch besser machen können, aber es war ein Wochenende, das von kleinen Fehlern und leichten Stürzen geprägt war, die das Endergebnis etwas beeinträchtigt haben. Es hätte ein 7. Platz werden können, stattdessen wurde es der 9. Rang, aber wir sind trotzdem zufrieden: Selbst an einem Wochenende, das nicht ganz perfekt war, hat er die Top 10 erreicht, was ein tolles Zeichen ist. Auf der anderen Seite hatten Alvisi und Escandell mehr zu kämpfen: Nach schlechten Starts fiel es ihnen schwer aufzuholen, sodass es kein gutes Wochenende für die Europameisterschaft war und die Jungs langsam eine gewisse Müdigkeit zum Saisonende spüren.“
Text/Bild: Team Honda Maddii