Das Team Honda Maddii ABF Italia beendet den zwölften Lauf der Motocross-Weltmeisterschaft auf der historischen und technisch anspruchsvollen Strecke von Foxhill in Großbritannien. Ein einzigartiges Wochenende, an dem nur die MX2-Klasse an den Start ging und somit das gesamte Rampenlicht auf den Leistungen der jungen Talente dieser Kategorie lag.

Als einziger Vertreter der Teamfarben zeigte Maxime Grau ein solides, wenn auch herausforderndes Wochenende, das dennoch mit einem wichtigen zehnten Gesamtrang in der Tageswertung positiv endete.

Das Wochenende begann für den französischen Fahrer steil. Sowohl im Qualifikationsrennen am Samstag als auch im ersten Wertungslauf am Sonntag hatte Grau Mühe, seinen idealen Rhythmus zu finden. Die spezifischen Bodenverhältnisse und das Old-School-Layout des britischen Kurses – ein Streckentyp, an den die Fahrer in den letzten Jahren weniger gewöhnt waren – erschwerten das anfängliche Gefühl für das Motorrad.

Die Wende folgte in Lauf 2. Dank der Arbeit der Teamtechniker und der Entschlossenheit des Fahrers gelang es Maxime, seinen gewohnten Fahrstil und das in den vorherigen Sessions vermisste Gefühl wiederzufinden. Mit einer hervorragenden Pace und einem flüssigen Fahrstil kämpfte sich Grau durch das Feld und überquerte die Ziellinie in den Top 10.

Ein herausragender Punkt des gesamten Wochenendes war die Effizienz bei den Starts: In allen Sessions kam die Honda des Teams Maddii perfekt vom Startgatter weg und lag in den ersten Kurven konstant unter den Top 5. Ein paar Fehler zu viel während der Wertungsläufe beeinträchtigten zwar die Chance, um das Podium mitzukämpfen, aber die gezeigte Geschwindigkeit liefert ein hervorragendes Feedback für den Rest der Saison.

Ein Wochenende, das zwar nicht unter den besten Vorzeichen begann, aber mit dem handfesten Ergebnis eines Top-10-Platzes in der Weltmeisterschaft endet und damit den Wert des technischen Pakets sowie die Entwicklung des Fahrers unter Beweis stellt.

Das Team Honda Maddii ABF Italia blickt nun optimistisch nach vorne und ist bereit, an den Details zu arbeiten, um beim nächsten WM-Lauf noch konkurrenzfähiger anzutreten.

Text/Bild: Team Honda Maddii